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Happy Eating Emotionales Essen überwinden und wirklich satt und zufrieden werden von Zampounidis, Anastasia (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.08.2020
  • Verlag: Lübbe Life
eBook (ePUB)
14,99 €
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Happy Eating

Warum bleibt es nie bei der Handvoll Chips, dem einen Riegel Schokolade, warum essen wir auch ohne Hunger? Als Anastasia Zampounidis dem Zucker abschwor, begab sie sich auf eine Odyssee von Ärzten über Motivationsgurus bis zur Kräuterhexe, um die Verbindung zwischen Ernährung und Seele zu verstehen - denn bleibt die hungrig, wird der Körper niemals satt. So kochte sie für ihr inneres Kind, meditierte mit scharfen Messern und plauderte mit Bäumen, um schließlich nicht nur ihren Körper, sondern auch ihre Emotionen zufriedenzustellen.

Anastasia Zampounidis, 1968 geboren, begann ihre TV-Karriere beim Musiksender MTV und moderierte danach zahlreiche weitere Sendungen. Seit über einem Jahrzehnt verzichtet sie auf Zucker und hat über die vielen positiven Effekte, die das auf ihr Leben hat, den Bestseller Für immer zuckerfrei geschrieben. Sie ist gefragte Zuckerfrei-Botschafterin und Autorin mehrerer Kochbücher.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 255
    Erscheinungsdatum: 28.08.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732595198
    Verlag: Lübbe Life
    Größe: 1264 kBytes
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Happy Eating

Ein Vorwort

Warum es dieses Buch gibt und was es bringt

Hallo, mein Name ist Anastasia, und ich bin emotionale Esserin. Ehemalige wohlgemerkt! Aber davon loszukommen war ein schwieriger Weg. Dabei hört es sich so einfach an, wenn man diversen Medien und Ernährungsberatern zuhört: »Man muss nur auf seinen Körper hören!« Haha, sehr witzig, als ob ich das die ersten 37 Jahre meines Lebens nicht gewollt hätte. Aber es hat einfach nicht geklappt. Die Frage ist nur: Warum nicht? Tja, und darum wird es hier gehen.

Angeblich liest ja niemand Vorworte1, aber ich denke, ein Vorwort ist ein guter Weg, um auf ein Werk einzustimmen. Und wenn man nach einem ersten Buch und drei Kochbüchern das nächste auf den Markt bringt, ist eine gewisse Erwartungshaltung nicht auszuschließen. Was gibt es also Neues? Nun, ich würde sagen: einiges.

Allerdings nicht nur in meinem Autorenleben. In den Jahren nach dem Erscheinen meines Erstlings Für immer zuckerfrei rückte die drohende Klimakatastrophe in den Mittelpunkt der öffentlichen Diskussion, das Jahr 2020 wurde durch die globale Corona-Pandemie überschattet. Da könnte man doch durchaus fragen: Ist es angesichts dieser großen Themen nicht müßig, weiter über Essen und Emotionen zu schreiben?

Ganz ehrlich, es gab Momente, da hatte auch ich meine Zweifel. Doch ich habe gründlich darüber nachgedacht und bin zu dem Schluss gekommen: Mein Thema ist in diesen Tagen wichtiger denn je. Damit keine Missverständnisse aufkommen, für mich ist Essen kein Religionsersatz, und ich betrachte mich auch nicht als eine »Foodfluencerin« (den Begriff kenne ich auch erst seit Kurzem, ist wohl ein Kunstwort aus Food und Influencer, womit die Leute bezeichnet werden, die auf YouTube und anderswo Ernährungstipps geben). Aber ich bin mehr denn je davon überzeugt, dass Essen - man beachte die klangliche Nähe - essenziell ist. Die beiden großen Themen der letzten Zeit behandelten Krisen, die letztlich menschengemacht sind. Wenn wir verändern wollen, was den Menschen und der Natur angetan wird, dann fangen wir am besten mit dem Menschen an, bei dem wir die meisten Möglichkeiten haben: uns selbst.

So, jetzt steige ich auch gleich wieder runter von meinem Ross. Da fühle ich mich doch wohler, denn es ist keinesfalls so, dass ich nur Selbstgewissheit kenne. Als mein erstes Buch im Herbst 2017 auf den Markt kam, fürchtete ich zunächst das Schlimmste. Keine Buchhandlung würde es bestellen, niemand würde es lesen, nirgendwo würde es zu sehen sein. Ich wusste, dass beim Verlag absolute Profis am Werk waren, die alles für den Erfolg unseres Projektes tun würden, aber was hilft rationale Einsicht, wenn die Gefühle verrücktspielen?

Was Ernährungsfragen betrifft, hatte ich im Laufe der Jahre gelernt, diesen Zwiespalt zu überwinden. Als Novizin in der Autorenbranche jedoch war ich einfach nur aufgeregt. Zwar hatte eine Buchhandelskette schon wegen einer Lesung angefragt, aber das hätte auch eine reine Gefälligkeit sein können. Wenn man lange Zeit auf MTV präsent war, hat man gewissermaßen einer ganzen Generation bei den Schularbeiten (die vermutlich links liegen gelassen wurden, wenn die neuesten Videos über den Bildschirm flimmerten) Gesellschaft geleistet. Nicht auszuschließen, dass ein Schüler von damals nun irgendwo im Management saß und sich dachte: »Ach, die macht jetzt was mit Zucker. Whatever, wird schon unterhaltsam sein, lassen wir sie doch einfach mal herkommen.«

Dann wurde ich am 27. September, zwei Tage vor Erscheinen, in die Talkshow von Markus Lanz eingeladen. Ich war mächtig nervös. Unbedingt wollte ich mein Werk im besten Licht präsentieren, wollte klarmachen, welche Bedeutung der Verzicht auf Zucker für mich und mein Leben hatte und auch für andere bedeuten könnte. Dabei war mir durchaus klar, dass ich auch einfach als verrückt, überkandidelt und exzentrisch rüberkommen könnte, schließlich ge

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