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Leichter als gedacht Im Alltag zum Wohlfühlgewicht. von Kostic, Irina (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 21.02.2020
  • Verlag: Gerth Medien
eBook (ePUB)
11,99 €
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Leichter als gedacht

'Was ist denn mit dir passiert? Hast du abgenommen?' Diese und viele andere positive Kommentare bekommt Irina Kostic zu hören, nachdem sie sich entschlossen hat, an ihrer Ernährung grundsätzlich etwas zu ändern. Denn sie wünscht sich mehr Freiheit - Freiheit vom Zwang, ständig etwas essen zu müssen, Freiheit, sich besser bewegen zu können und Freiheit, endlich die Kleidung zu kaufen, die ihr gefällt. Die Lösung für ihr Problem findet sie darin, dass sie für sich festlegt, nicht mehr als drei Mahlzeiten täglich zu sicu nehmen, und in dem weitgehenden Verzicht auf Zucker. Dies sind zwei Faktoren, die ihre Lebensumstellung so niederschwellig und damit so einfach machen. Irina Kostic hat bereits einige Kinderbücher veröffentlicht und arbeitet hauptberuflich als Schulsozialarbeiterin. Sie ist Mutter von vier Kindern und lebt in Norddeutschland.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 192
    Erscheinungsdatum: 21.02.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783961224265
    Verlag: Gerth Medien
    Größe: 607 kBytes
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Leichter als gedacht

Der Plan

Schwanger, Sport und Speck

Meine Freundin sagt: "Du bist ja auch Mutter. Und nicht nur biologisch alt, wie es dein Arzt sagt."

"Ja, und?", empöre ich mich. "Was soll das denn heißen?" Dabei habe ich Mütter im Sportdress vor Augen, die lächelnd den Kinderwagen vor sich herschieben und dabei um den See joggen.

"So eine Geburt geht doch nicht spurlos an einer Frau vorbei. Wer sich auf eine Schwangerschaft einlässt, muss halt damit rechnen, dass danach der Körper hinüber ist."

Hinüber ist schon wieder so ein hartes Wort, aber Spuren lassen sich natürlich finden. Schwangerschaftsstreifen an Bauch oder Brust, ein Schnitt hier oder da können Indizien sein. Aber gehört die speckige Bauchdecke, die mich umwickelnde Masse denn auch dazu?

Zugegebenermaßen ist die Phase einer Schwangerschaft eine besondere. Endlich einmal ist der Bauch gut, so wie er ist. Auf der einen Seite ist man mit dem Baby im Bauch gewillt, besonders auf sich aufzupassen, sodass man sich plötzlich sogar vorstellen kann, sich nur noch besonders gut zu ernähren.

Doch dann gibt es Stimmen, die warnen: "Verändern Sie bloß nichts, jetzt, wo Sie schwanger sind. Wenn Sie jetzt abnehmen, setzen Ihre Zellen Giftstoffe frei und die können dann das Kind schädigen."

Verflixt. Ausgerechnet im schwangeren Zustand hätte ich größte Motivation, mich um mich selbst zu kümmern und für mein Kind alles zum Positiven zu verändern. Ich möchte alles richtig machen, ummantelt wie eine Calzone vom Wunsch, ein gesundes, glückliches Kind zu bekommen.

Ist Schwangersein also eine Legitimierung für ungebremste Nahrungsaufnahme? Woher soll ich denn plötzlich wissen, was mein Körper wirklich braucht, geschweige denn, was der kleine Körper meines Kindes benötigt?

In der Stillphase nach dem Schwangersein wird abnehmen auch nicht empfohlen. Auf die Ernährung zu achten, ist wiederum in Ordnung. Hier beißt sich die Katze in den Schwanz, wenn ich versehentlich abnehme, nur weil ich neuerdings auf die Ernährung achte. Wiederholt sich dieser Vorgang dann für Kind zwei, hängen erste Kilos fest.

"Früher war ich echt schlank, aber nach den Schwangerschaften bin ich da nie wieder hingekommen", ist ein häufig gesagter Satz im Elterncafé.

Dann gibt es aber auch noch diese Frauen, denen ich hinterhersehe, wenn sie an mir vorbeigehen. Sie haben ein Kind links und eines rechts an der Hand, sehen allerdings so aus, als wären sie in ihrem Leben niemals schwanger gewesen. So unfair soll der menschliche Körper funktionieren? Da stimmt doch etwas nicht. Warum geht Veranlagung so weit auseinander? Wahnsinn.

Gute und ausgewogene Ernährung für gesundes Wachstum des Ungeborenen ist wirklich wichtig, das ist sehr einleuchtend. Die Definition für gut und ausgewogen geht dabei sicher in den Köpfen auseinander. Deshalb muss ich in meiner subjektiven Welt verstehen lernen, was ich unter gesund , gut und ausgewogen verstehe und was davon ich für mich anwende. Ich muss auf mich, meinen Verstand und meine Bereitschaft zu hinterfragen, vertrauen, damit ich und mein Schutzbefohlenes einen gesunden Weg gehen können.

Wie gut ist es da, dass wir uns beim Arzt immer wieder rückversichern können, ob alles in Ordnung ist und was unser Verhalten bewirken könnte. Wirklich wissen, was ich auf der Feier letzte Nacht gegessen und getrunken habe, kann aber nur ich selbst. Verantworten muss ich es als Mutter vor mir, dem Kind und vor Gott. Wie wichtig ist es deshalb, Vertrauen in mich und meine Entscheidungsfähigkeit zu besitzen.

In meinen einzelnen Schwangerschaften habe ich selten 12 kg Gewichtszunahme überschritten. Leider waren ein paar Wochen nach der Geburt wie durch ein Wunder immer noch 12 kg mehr auf der Waage, obwohl das Baby geboren war. "Die Waage ist kaputt, das ist doch klar!", mutmaßte ich, doch zur Vorsicht bestieg ich vorerst k

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