text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Mama-Food Die beste Ernährung in Schwangerschaft und Stillzeit von Iburg, Anne (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 16.07.2014
  • Verlag: Trias
eBook (ePUB)
9,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Mama-Food

Saure Gurken, Wurst mit Schokocreme, Kekse mit Knoblauchbutter - Gelüste wie diese lassen Sie wissend schmunzeln? In der Schwangerschaft treiben Essgewohnheiten manchmal die tollsten Blüten. Vieles kreist jetzt um die Ernährung 'für 2' - damit sich Ihr Baby gut entwickelt und Sie sich fit fühlen. Dieses Buch begleitet Sie mit über 100 Rezepten und vielen Ernährungstipps durch diese spannende Zeit. Schlemmen hoch 2: So versorgen Sie Ihr Ungeborenes mit den Nährstoffen, die es je nach Schwangerschaftsmonat braucht. Baby isst mit: In der Stillzeit nimmt Ihr Baby alle Nährstoffe über die Muttermilch auf. Mit den passenden Rezepten geben Sie nur das Beste weiter und beugen Allergien vor. Ran an den Speck: Nach dem Abstillen möchten Sie gern an überflüssiges Schwangerschafts-Hüftgold ran? Fettarme Snacks und leichte Köstlichkeiten helfen Ihnen dabei. Anne Iburg ist Ökotrophologin und lebt in Kaiserslautern. Von ihr sind bei TRIAS mehrere Ratgeber zu Ernährungsthemen erschienen, wie z. B. 'Die besten Breie für Ihr Baby', 'Die besten Gerichte für Ihr Kleinkind' und 'Die besten Gerichte für Ihr Schulkind' oder auch 'Köstlich essen - Cholesterin senken'.

Anne Iburg ist Ökotrophologin und lebt in Kaiserslautern. Von ihr sind bei TRIAS mehrere Ratgeber zu Ernährungsthemen erschienen, wie z. B. "Die besten Breie für Ihr Baby", "Die besten Gerichte für Ihr Kleinkind" und "Die besten Gerichte für Ihr Schulkind" oder auch "Köstlich essen - Cholesterin senken".

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 176
    Erscheinungsdatum: 16.07.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783830468509
    Verlag: Trias
    Größe: 6425 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Mama-Food

2 Die Muttermilch macht's

Stillen ist die natürlichste Sache der Welt, ein ganz besonderes Erlebnis für die Mutter, und für das Baby die beste Ernährung.
2.1 Was Muttermilch so gut macht

Auch wenn Säuglingsmilchnahrung der Muttermilch im hohen Maße angepasst ist, entspricht sie nicht zu 100 Prozent dem Original. Die Nährstoffkombinationen von Muttermilch und von Säuglingsmilchnahrung sind zwar nahezu identisch, doch das ist nicht alles:

Muttermilch ist besser verdaulich für Ihr Baby, da sie Enzyme enthält.

Weiterhin stärkt Muttermilch die Abwehrkräfte, denn Immunglobulin A und Lymphozyten aktivieren und trainieren das Immunsystem des Neugeborenen.

Stillkinder sind als Erwachsene seltener übergewichtig und erkranken seltener an Diabetes oder an der chronischen Darmerkrankung Morbus Crohn.

Stillen beugt Allergien vor, wenn mindestens vier Monate ohne Beifüttern gestillt wird.

Gestillte Kinder erkranken seltener an Neurodermitis, Asthma, Infektionen des Magen-Darm-Traktes, der Luftwege, der Harnwege und des Mittelohrs.

Praktisch für Sie als Mutter ist, dass Muttermilch steril ist und immer und jederzeit verfügbar. Stillen bedeutet frühes Geschmackstraining für Ihr Baby und soll aufgrund der Omega-3-Fettsäuren in der Muttermilch sogar schlau machen.

Stillende Mütter verlieren nach der Geburt schneller an Gewicht, da Stillen zusätzliche Energie verbraucht.

Stillende Mütter erkranken während der Stillzeit seltener an Infektionen als nicht stillende Mütter.

Das Saugen des Säuglings an der Brust führt zu einer verstärkten Ausschüttung von Prolaktin, die Mutter bleibt gelassener.

Das Hormon Oxytozin beeinflusst nicht nur den Stillvorgang, sondern löst Kontraktionen der Gebärmutter aus und beschleunigt die Rückbildung. Gleichzeitig wird Blutarmut und Eisenmangel vorgebeugt.

Stillen senkt sehr wahrscheinlich das Risiko, an Brust- und Eierstockkrebs sowie Osteoporose zu erkranken.

Durch das Stillen entsteht eine sehr enge Verbindung zwischen Ihnen und Ihrem Baby. Genießen Sie die Stillzeit, sie ist wunderbar!
2.1.1 Im Wochenbett kommt die Milchbildung in Gang

Bereits in der Schwangerschaft hat sich Ihre Brust verändert: Nicht nur, dass Ihre Brüste größer geworden sind, unter dem Einfluss der Schwangerschaftshormone wachsen auch die Milchbläschen (Alveolen) und Milchgänge. In den Milchbläschen bildet sich die Milch und Gruppen dieser Bläschen münden in die Milchgänge, durch die dann die Milch zur Brustwarze fließt. Vor der Brustwarze erweitern sich die Milchgänge, und in diesen "Milchseen" sammelt sich die Milch.

Das Hormon Prolaktin regt bereits in der zweiten Hälfte der Schwangerschaft die Milchbildung an. Nach der Geburt sinkt der Pegel der Schwangerschaftshormone rasch, dafür steigt die Prolaktinmenge stark an und bildet die hormonelle Grundlage für die Bildung von Milch. Damit das Stillen wirklich in Schwung kommt, muss Ihr Baby angelegt werden und an der Brust saugen. Sein Saugen sorgt für eine dauerhafte Prolaktinproduktion in der mütterlichen Gehirnregion. Im Wochenbett ermutigen Hebammen die Mütter, ihr Baby möglichst oft anzulegen. Die Abstände zwischen den Stillmahlzeiten können recht kurz ausfallen. Schließlich will ein Neugeborenes innerhalb von 24 Stunden gut 8- bis 12-mal angelegt werden. Das bewirkt einerseits, dass die Milchproduktion aufrechterhalten wird, andererseits hilft das regelm&

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen