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Säure-Basen-Balance Der Kompass für mehr Vitalität und Wohlbefinden von Vormann, Jürgen (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.03.2016
  • Verlag: GRÄFE UND UNZER
eBook (ePUB)
5,99 €
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Säure-Basen-Balance

Dieser Kompass enthält alle wichtigen Informationen zum Thema Säure-Basen-Balance und ist das einzige Tabellenwerk mit den sogenannten PRAL-Werten. Mit dem PRAL-Wert lässt sich erstmals wissenschaftlich fundiert beschreiben, wie sauer oder basisch ein Lebensmittel ist. Denn sauer macht nicht lustig, sondern auf Dauer antriebslos und krank. Langfristig führt eine Übersäuerung beispielsweise zu einem erhöhten Risiko für Osteoporose, einer nachlassenden Elastizität des Bindegewebes oder einer herabgesetzten Stressresistenz. Nur wenn das Verhältnis von Säuren und Basen stimmt, fühlen wir uns gesund und leistungsfähig. Der Kern des Kompasses ist der Tabellenteil mit einer Auflistung von über 1.500 natürlichen Lebensmitteln, Fertiggerichten und typischen Fastfood-Gerichten. Man sieht auf einen Blick, ob ein Lebensmittel sauer, neutral oder basisch ist. Besonders praktisch: Mithilfe der beiliegenden pH-Wert-Streifen kann jeder leicht selbst feststellen, wie sein Körper auf Säuren reagiert.

Prof. Dr. rer. nat. Jürgen Vormann, Jahrgang 1953, betrieb nach dem Studium der Ernährungswissenschaft mehrere Jahre lang medizinische Grundlagenforschung am Institut für Molekularbiologie und Biochemie der Freien Universität Berlin. Er ist Gründer des Instituts für Prävention und Ernährung (IPEV) in Ismaning bei München, das er bis heute leitet. Seine Forschungsschwerpunkte sind Biochemie und Pathophysiologie von Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen sowie der Säure-Basen-Haushalt. Für den GRÄFE UND UNZER VERLAG hat der durch Vorträge und TV-Auftritte bekannte Wissenschaftler unter anderem den Kleinen Kompass "Säure-Basen-Balance" und den Ratgeber "Die Anti-Alzheimer-Formel" geschrieben.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 96
    Erscheinungsdatum: 01.03.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783833856372
    Verlag: GRÄFE UND UNZER
    Größe: 1076kBytes
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Säure-Basen-Balance

Tipps für die Praxis

Um einen Säureüberschuss durch die Nahrung zu vermindern, empfehlen Ärzte nicht selten, weniger säuernde Lebensmittel zu verzehren. Dazu gehört beispielsweise der Verzicht auf Fleisch. Das ist allerdings nicht immer die Lösung. Ob ein Lebensmittel sauer, neutral oder basisch ist, lässt noch keinen Rückschluss auf seine gesundheitliche Wirkung zu. Gerade ältere Menschen benötigen eine hohe Eiweißzufuhr, um ihre Knochen- und Muskelsubstanz zu erhalten. Dazu ist aus ernährungwissenschaftlicher Sicht auch der Verzehr von Fleisch empfehlenswert.
Auf die Kombination kommt es an

Hinsichtlich des Säure-Basen-Haushalts kommt es vielmehr darauf an, die mit dem Eiweiß zugeführte Säure am besten in derselben Mahlzeit oder am selben Tag auszugleichen. Dazu empfiehlt sich die Kombination mit basenreichen Lebensmitteln wie Gemüse, Salat und Obst. Da jedoch oft eher neutrale oder leicht saure Lebensmittel aus der Gruppe der Getreideprodukte (z. B. Nudeln) zum Fleisch oder Fisch als Beilage kombiniert werden, bleibt nicht genügend Platz für die Basenträger auf dem Teller.

Versuchen Sie täglich darauf zu achten, immer die gleiche Säure- und Basenmenge zu verzehren. Das bedeutet bei 50 mÄq Säure bei den Mahlzeiten einen Ausgleich mit 50 mÄq Basen. Mengenmäßig heißt das, dass Sie immer mehr Gemüse, Salat und Obst auf dem Teller haben sollten. Da die Säurelast pro Portion immer höher ist als der Basengehalt eines Lebensmittels, müssen Sie die Mengen anpassen: Zu 100 g Fleisch sind beispielsweise 400 g Gemüse ideal.
Guten Appetit mit diesen Tipps!

Die folgenden Regeln für eine ausgewogene, gesunde Ernährung helfen Ihnen, Ihre Säure-Basen-Balance noch besser im Auge zu behalten.

Essen Sie zu jeder Mahlzeit basische Lebensmittel wie Gemüse, Salat oder Obst.
Fisch, Fleisch und Käse sind wichtige Nährstofflieferanten - meiden Sie sie nicht, sondern gleichen Sie die Säurelast mit basischen Lebensmitteln aus!
Denken Sie daran, dass Sie etwa die zwei- bis vierfache Menge an Gemüse verzehren sollten, um die in Fleisch enthaltene Säurebelastung auszugleichen!
Kartoffeln sind gute Basenlieferanten.
Essen Sie sich nicht an säuernden Getreideprodukten, wie etwa Brot, satt.
Verzichten Sie öfter mal auf so genannte Sättigungsbeilagen wie Nudeln, Klöße oder Brot.
Wenn Sie Brot essen, greifen Sie zu ballaststoffreichen Vollkornprodukten - auch wenn sie etwas saurer sind! So unterstützen Sie Ihre Verdauung.
Süßigkeiten, Kuchen, Weißbrot, Brezeln etc. gehören zu den Genussmitteln und sollten nicht täglich auf dem Speiseplan stehen!
Trinken Sie Softdrinks (Limonaden, Cola) nur selten. Bevorzugen Sie Saftschorlen oder Mineralwasser!
Lassen Sie Zwischenmahlzeiten und Snacks weg! Gewöhnen Sie Ihren Körper auch an Pausen zur Verdauung. Ideal sind zwei bis drei Mahlzeiten am Tag. Entscheidend ist jedoch immer, was Sie auf dem Teller haben und nicht, wann Sie Ihre Mahlzeiten zu sich nehmen.

Essen Sie nur wenig gehärtetes oder lange erhitztes Fett. Vermeiden Sie frittierte und panierte Gerichte.
Eine gute Alternative für frisches Obst oder Gemüse sind Tiefkühl-Produkte. Auf TK-Fertiggerichte sollten Sie aufgrund der verwendeten Zusatzstoffe verzichten.
DIE BESTEN ENTSÄUERUNGSKUREN

In der Naturheilkunde haben Kuren zur Entsäuerung des Organismus ihren festen Platz. Jede Kur kann zwischen einer bis drei Wochen durchgeführt werden.

Heilfasten nach Buchinger: Fasten mit Gemüsebrühe, Kräuter- und Früchtetees sowie frischen Sä

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