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Satt essen und abnehmen Das wissenschaftlich fundierte Erfolgskonzept auf Basis der Energiedichte - ohne Diät von Erdmann, Johannes (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.12.2019
  • Verlag: riva Verlag
eBook (ePUB)
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Satt essen und abnehmen

Abnehmen ohne Diätfrust, dafür mit Schokolade? Und ob das geht! Dieses Buch zeigt Ihnen, wie Sie dauerhaft schlank werden, ohne zwanghaft Kalorien zu zählen oder die Lust am Essen zu verlieren. Die Lösung ist das Energiedichte-Konzept: Ein einfaches Ampelsystem teilt Lebensmittel nach ihrer Energiedichte ein. Dabei ist Sattessen erlaubt und Genuss ausdrücklich erwünscht - denn wenn das Essen nicht schmeckt, nimmt niemand gerne ab. Daher stehen auch bei der Lebensmittelauswahl immer Ihre persönlichen Vorlieben im Mittelpunkt. Das erfolgreiche und klinisch erprobte Konzept wurde von Experten an der TU München entwickelt. Wirksamkeit wissenschaftlich belegt! Prof. Dr. med. Johannes Erdmann ist Ernährungsmediziner, Internist, Endokrinologe und Diabetologe mit Schwerpunkt auf der Behandlung von Übergewicht und Diabetes Typ 2. Er gehörte zum Team des legendären Leiters der Münchner Adipositas-Ambulanz, Prof. Dr. Volker Schusdziarra, mit dem er das Energiedichte-Konzept entwickelt hat. In der Adipositas-Ambulanz konnte Johannes Erdmann erfolgreich rund 4000 Patienten behandeln. Seit 2011 ist er Professor für Ernährungsmedizin an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf. Margit Hausmann ist Diätassistentin mit Schwerpunkt Adipositas und Metabolisches Syndrom. Sie arbeitet seit 1997 an der TU München, wo sie in der Adipositas-Ambulanz Menschen zu ihrem Essverhalten berät, Rezepte entwickelt und Übergewichtige in Kochwissen coacht. Zusammen mit Prof. Dr. Volker Schusdziarra und Johannes Erdmann hat sie das Therapiekonzept 'Satt essen und abnehmen' auf Basis der Energiedichte entwickelt. Johanna Bayer ist Wissenschaftsjournalistin, Autorin und Food-Bloggerin mit ihrem eigenen Blog 'Quark und so'. Sie hat viele Jahre für ARD, WDR, BR, HR und ARTE als TV-Autorin gearbeitet und sich 2004 auf die Themen Ernährung, Gesundheit und Sport spezialisiert. Inzwischen hält sie Vorträge zum Umgang der Medien mit Ernährungsthemen und arbeitet als Dozentin und Sachbuchautorin. Bei Riva ist sie Co-Autorin der Bestseller 'Faszien-Fitness', 'Faszien-Krafttraining' und 'Mobility - das große Handbuch' sowie von 'Satt essen und abnehmen'.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 256
    Erscheinungsdatum: 28.12.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783745307610
    Verlag: riva Verlag
    Größe: 19961 kBytes
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Satt essen und abnehmen

Warme Hauptmahlzeiten

Warme Mahlzeiten sind, was die Energiedichte angeht, leichter im grünen Bereich zu halten als Frühstück und Brotzeiten. Hauptgerichte bestehen dabei fast immer aus verschiedenen Komponenten: Meistens gibt es einen Fleisch- oder Fischanteil, eine Gemüse- oder Salatbeilage, eine weitere Beilage aus Kohlenhydraten, manchmal Sättigungsbeilage genannt, und eine Soße. Unsere Daten an der TU München haben gezeigt, dass übergewichtige Menschen bei warmen Hauptmahlzeiten je etwa 400 bis 600 Gramm brauchen, damit sie satt werden. Günstig ist wie immer, möglichst die ganze Mahlzeit im Rahmen der grünen Energiedichte von maximal 1,5 zu halten, in absoluten Zahlen wären das 650 kcal pro Mittag- oder Abendessen. Doch es gibt Menschen, die mehr als 600 Gramm brauchen, um satt zu werden. Hier sollte die Energiedichte der Mahlzeit besser noch unter 1,5 liegen - und das geht auch, sogar ziemlich leicht und ohne Geschmackseinbußen. In den folgenden Abschnitten zeigen wir Ihnen, wie Sie mit dem Energiedichte-Prinzip Ihr warmes Mittag- oder Abendessen im grünen Bereich halten können.
Fleisch: generell günstig

Fleisch hat eine sehr günstige Energiedichte. Das widerspricht vielen Alltagsvorstellungen, nach denen Fleisch "schwer im Magen liegt" oder grundsätzlich fett und kalorienreich ist. Das Gegenteil ist der Fall: Die meisten Fleischsorten haben heute eine Energiedichte von 1,5, sind also im grünen Bereich. Auch hier lohnt sich ein Blick in die ausführlichen Energiedichte-Tabellen ab Seite 217 . Natürlich kann ein marmoriertes Steak von einem Weideochsen trotzdem über 1,5 liegen, fettere Sorten wie Schweinebauch, Nacken oder Hackfleisch liegen eher in der gelben bis roten Kategorie. Aber es gibt genügend magere Alternativen, und zwar nicht nur das berüchtigte Hühner- und Putenfleisch: Lammgulasch, Schweineleber oder Rinderhüfte sind zum Beispiel auch energiegünstig. Gelegentlich ist sowieso, vor allem beim Fortschritt mit dem Abnehmen, ein fetteres Stück Fleisch erlaubt, etwa zum Grillabend oder an Festtagen. Natürlich gibt es andere Gründe, um auf Fleisch zu verzichten oder weniger Fleisch zu essen, zum Beispiel Tierwohl oder Klimaschutz. Gesundheitlich spricht nichts wirklich gegen Fleisch, darauf sind wir auf Seite 88 bereits eingegangen. So bleibt es dabei: Unter dem Gesichtspunkt der Energiedichte ist Fleisch für das Abnehmen günstig.
Fleisch zubereiten - Energiedichte nicht steigern

Fleisch kommt allerdings nicht roh auf den Teller, und man sollte beim Zubereiten einiges beachten. Die Energiedichte des mageren Stücks, das man gekauft hat, kann je nach Garmethode steigen. Grillen, aber auch fettloses Braten von größeren Stücken im Ofen, das Garziehen von Kochfleisch im Sud, Schmoren sowie Dünsten und Dämpfen sind günstig, weil diese Methoden ohne Bratfett auskommen. Moderne beschichtete Pfannen erlauben das Braten aber auch ohne oder mit sehr wenig Fett. Solche Pfannen sollte man auf mittlere Temperatur erhitzen und, wenn überhaupt, nur mit einem hoch erhitzbaren Öl wie Olivenöl oder Rapsöl dünn auspinseln. Dabei bleibt das magere Kotelett oder Steak bei seiner günstigen Energiedichte. Die beliebten panierten Schnitzel kann man allerdings so nicht braten. Denn in einer beschichteten Pfanne liegt die Teighülle nur an einigen Punkten auf und wird dort schwarz, während der Rest nicht durchgart. Nicht umsonst steht in den Rezepten für Wiener Schnitzel daher, dass sie "im Fett schwimmend" ausgebacken werden sollen. Bei jedem Braten oder Ausbacken saugen sich Panaden mit Bratfett regelrecht voll, und damit steigt ihre Energiedichte gewaltig: Bei 100 g Schnitzel (110 kcal) kommen mit der Panade ganze 180 kcal dazu - und so landet das eigentlich magere Fleisch im roten Bereich von 2,8. Zum Vergleich: Die doppelte Menge natur gebraten, 200 Gramm mageres Schweineschnitzel, enthält immer noch weniger Kalorien als 100 g Schnitzel Wiener Art.

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