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Typgerecht Intervallfasten Dauerhaft entgiften für mehr Fitness und Gesundheit - Mit Fastenwoche für den perfekten Einstieg von Moll, Ralf (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 16.12.2019
  • Verlag: Südwest
eBook (ePUB)
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Typgerecht Intervallfasten

Jeder kann erfolgreich fasten Es gibt unterschiedliche Ziele und Gründe, um zu fasten. Für die einen geht es um Entgiften oder Entsäuern, für die anderen steht gesundes Abnehmen im Mittelpunkt. Aber nicht jede Fastenmethode eignet sich für jeden Menschen gleich gut. Ernährungswissenschaftler und Fasten-Experte Ralf Moll hat sich mit typgerechtem Fasten beschäftigt und drei Fastenmethoden entwickelt, die ganz auf die persönliche Konstitution abgestimmt sind: Suppenfasten, Saftfasten und Früchtefasten. Mithilfe ausführlicher Tests kann jeder die für seinen Typ ideale Fastenform ermitteln. Nach einer einwöchigen Kur eignet sich Intervallfasten am besten, um eine nachhaltige Ernährungsumstellung zu erreichen. Auch hier kommt es darauf an, die beste Methode für die persönliche Konstitution zu finden. Ralf Moll stellt die Methoden 16:8, 5:2 und 6:1 vor und erklärt, welche Form des Intervallfastens bei welchem individuellen Fastentyp empfehlenswert ist. Detaillierte Ernährungspläne führen einfach und übersichtlich durch die erste Woche, tolle Rezepte sorgen dafür, dass der Genuss nicht zu kurz kommt. Ralf Moll ist Diplom-Oecotrophologe und arbeitete nach seinem Studium von 1992 bis 1996 in einer Fachklinik für Ernährungsmedizin in Villingen. 1998 entwickelte er nach jahrelanger Arbeit mit kranken und gesunden Menschen die Typenanalyse zur Entsäuerung. Seit mehr als 20 Jahren ist er Leiter eines Fastenzentrums im Schwarzwald, in der Toskana und auf La Palma. Er ist erfolgreicher Autor von Büchern (u.a. 'Individuell entsäuern', 'Individuell fasten' und 'Typgerecht entsäuern' beim Südwest Verlag) und zahlreichen Publikationen in verschiedenen Fachzeitschriften. Sein Wissen gibt er auf vielen Kongressen und Veranstaltungen im In- und Ausland weiter.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 208
    Erscheinungsdatum: 16.12.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641261955
    Verlag: Südwest
    Größe: 1390 kBytes
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Typgerecht Intervallfasten

WAS PASSIERT BEIM GROSSEN FASTENINTERVALL IM KÖRPER?

In den ersten Fastentagen verbraucht der Körper zur Energiegewinnung seine Kohlenhydratreserven in der Leber und den Muskeln. Durch den Verzicht auf Nahrung wird der gesamte Verdauungsapparat weitgehend ruhiggestellt. Die frei werdende Energie kann der Körper zur Regeneration, zum Entschlacken, Entsäuern und Entgiften nutzen. Die Verdauungsarbeit beansprucht 30 Prozent unseres Energiehaushalts. Diese Energie wird beim Fasten eingespart und für die Entschlackung und die Neubildung gesunder Zellen verwendet. Ab dem zweiten Fastentag geht der Körper an die Fettpölster-chen, um sich mit Energie zu versorgen, die Fettsäuren aus den Fettzellen werden verbrannt. Je mehr Sie sich in dieser Zeit bewegen, desto mehr Fett kann verbrannt werden. Die Pfunde purzeln mit jedem weiteren Fastentag, und das Tolle: Bei viel Bewegung zieht der Körper kaum wertvolles Muskeleiweiß zur Energiegewinnung heran. Im Vergleich zu herkömmlichen Diäten wird nicht nur Gewicht abgebaut, sondern gleichzeitig der Körper gestrafft und entschlackt. Das Fasten mit Suppen, Säften oder Früchten verbessert die Effekte zusätzlich. Denn beim Fasten nach Moll ist immer die Zufuhr einer geringen Menge an gesunden Kohlenhydraten gewährleistet. Das verhindert eine Unterzuckerung und den Eiweißabbau aus den Muskeln. Statt schlapp und ausgelaugt fühlen wir uns während der gesamten Fastenzeit fit und energiegeladen.
Säuren in Schach halten

Ein wichtiges Ziel beim Fasten besteht darin, den Säure-Basen-Haushalt des Körpers wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Denn durch falsche Ernährungsgewohnheiten, Stress und Bewegungsmangel kommt es auf Dauer oft zu einer chronischen Übersäuerung des Stoffwechsels. Betroffene sind häufig müde, klagen über eine abnehmende Leistungsfähigkeit und zahlreiche andere Beschwerden.
Wenn Stress uns "sauer" macht

"Sauer sein" im umgangssprachlichen Sinn bedeutet, dass wir genervt, übellaunig und überfordert sind. Und wie so oft steckt auch in dieser Redewendung viel Wahres. Denn bei chronischer Überlastung schüttet unser Organismus Stresshormone wie Adrenalin, Cortisol und Noradrenalin aus - sie sind eigentlich dazu da, um archaische Reaktionen wie "Flucht" oder "Kampf" zu ermöglichen. In unseren modernen Zeiten folgt auf eine Stresssituation jedoch keine körperliche Höchstleistung, eher sitzen wir genervt vor unserem PC und spüren, wie unsere Herzfrequenz und unser Blutdruck ansteigen. Doch die Hormonausschüttung hat nicht nur massiven Einfluss auf Atmung, Herz-Kreislauf-System und Verdauung: Beim Abbau dieser Stress-Hormone werden auch vermehrt Säuren produziert. In der Folge kommt es zu weiteren negativen Stressreaktionen:

Wenn wir gestresst sind, wird unsere Atmung flach und verkrampft und dadurch ineffektiv. Auf diese Weise gelangt zu wenig Sauerstoff ins Blut, und schädliche Stoffwechselprodukte können nur unzureichend abtransportiert werden.
Durch die mangelnde Sauerstoffversorgung wird im Stoffwechsel nicht genug Energie bereitgestellt. Gleichzeitig erhöht sich die Milchsäureproduktion.
Chronischer Stress raubt uns Energie und stört die Regenerationsfähigkeit. Das Gleichgewicht zwischen Anspannung und Entspannung gerät aus den Fugen. Es fällt uns immer schwerer, zur Ruhe zu kommen, obwohl wir erschöpft und müde sind.
Wenn Sie sich in einer Stressphase befinden, beruflich oder privat, hilft vor allem Bewegung. Denn das stressbedingt ausgeschüttete Adrenalin muss abgebaut werden, damit unser Organismus nicht übersäuert. Dies geschieht am besten durch körperliche Aktivität. Ideal ist eine mäßige Ausdauerbelastung. Zum Beispiel durch einen strammen Waldspaziergang, eine Runde mit dem Rad oder beim Jogging. Im akuten Fall reicht es oftmals bereits, an die frische Luft zu gehen und ein paar bewusste, tiefe Atemzüge zu nehmen.
Was ist Übersäuerung?

Der Säure-Basen-Hausha

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