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Wie neugeboren durch Fasten von Lützner, Hellmut (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 14.12.2013
  • Verlag: Gräfe & Unzer
eBook (ePUB)
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Wie neugeboren durch Fasten

Fasten beflügelt nicht nur, sondern vermittelt auch ein neues Gefühl von Leistungsfähigkeit und seelischem Wohlbefinden. Mit dem bewussten Verzicht auf Nahrung gibt man dem Körper die Chance, sich zu entschlacken, zu entgiften und zu reinigen. Der erfolgreiche GU Ratgeber bietet seit über 35 Jahren eine verlässliche und exakte Anleitung für selbständiges Fasten im Alltag und im Urlaub. Aus diesem Grund wurde der bewährte Aufbau beibehalten und lediglich der Innenteil aktualisiert und neu bebildert. Dr. med. Hellmut Lützner, Facharzt für Innere Medizin und Physiotherapie. Ehemaliger Chefarzt der Kurpark-Klinik Überlingen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 128
    Erscheinungsdatum: 14.12.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783833837517
    Verlag: Gräfe & Unzer
    Größe: 9604 kBytes
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Wie neugeboren durch Fasten

Fasten gehört zum Leben

Sich zurückziehen vom Alltagstrubel, zur Ruhe kommen, sich auf sich selbst besinnen: Das alles können Sie mit Fasten erreichen – und dabei noch abnehmen.
Fasten – wer kennt es?

Essen und Nichtessen sind wie Wachen und Schlafen, wie Spannung und Entspannung zwei wesentliche Pole, die das menschliche Leben bestimmen. Essen am Tage und Fasten in der Nacht gehören ganz selbstverständlich zum Lebensrhythmus. Nur wenn wir am Abend spät gegessen haben, fehlt am nächsten Morgen meist der Appetit: ein Zeichen des Körpers, dass die für ihn notwendige Fastenzeit noch nicht beendet ist.

Der Mensch benötigt in seiner Wachperiode am Tag 12 bis 14 Stunden Energie, um all seine Tätigkeiten wie Arbeit, Kontakte und Kommunikation mit der Außenwelt erfüllen zu können, für Aktionen und Reaktionen aller Art und für die Nahrungsaufnahme. 10 bis 12 Stunden bleiben ihm in der Nacht für den Stoffwechsel, also für Abbau, Umbau und Aufbau von Körpersubstanzen sowie zur Erholung. Die dafür notwendige Energie holt sich der Körper aus seinen ihm eigenen Depots. In der nächtlichen Fastenzeit "beschäftigt sich der Mensch mit sich selbst": Er schläft, er hält still. Ruhe, Geborgenheit und Wärme helfen ihm, allein aus sich selbst zu leben. Dies sind die entscheidenden Voraussetzungen für jedes Fasten; sie werden Ihnen in diesem Buch immer wieder begegnen.

Info

Guten Morgen!

In England heißt das Frühstück "breakfast" – Fastenbrechen. Wer in der Nacht gegessen und nicht gefastet hat, braucht deshalb am Morgen dann auch kein "breakfast".
Fasten und Kranksein

Auch der Kranke braucht Ruhe, Geborgenheit und Wärme – und er möchte häufiger als sonst mit sich allein sein. Das fiebernde Kind lehnt Nahrung ab und verlangt nur nach frischen Säften. Der kranke Hund verkriecht sich in seine Hütte und frisst tagelang nichts. Kranke Lebewesen verhalten sich also instinktiv richtig: sie fasten. Der kranke Organismus braucht zur Genesung Zeit und Kraft für sich selbst. Die notwendige Energie für die Wiederherstellung kranker und für die Neubildung gesunder Zellen gewinnt er aus seinen körpereigenen Nahrungsdepots. Indem er fastet, spart er sich die Verdauungsarbeit, die 30 Prozent des gesamten Energieaufwandes beansprucht. Die beim Fasten frei werdende Energie nutzt er für die "Heilarbeit".

Dieses instinktive Fasten im Fieber oder bei bestimmten Krankheiten ist eine großartige Selbsthilfe der Natur, die wir uns auch bewusst zu Nutze machen sollten. Wir wissen genau, dass Fieber und gleichzeitiges Fasten für jeden sonst gesunden Menschen hochwirksame Heilungshilfen sind:

Sie haben eine starke Zerstörungskraft für in den Körper eingedrungene Bakterien.
Sie hemmen Ausbreitung und Wachstum von Viren.
Sie erhöhen die Abwehrkraft des Blutes und der Zellen.
Sie steigern die Ausscheidung von Gift- und Krankheitsstoffen. Fasten und Leistung

Sie wissen vielleicht aus eigener Erfahrung, dass Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer und Denkvermögen keineswegs unmittelbar vom Essen abhängen. Im Gegenteil, der Volksmund sagt ganz richtig: "Ein voller Bauch studiert nicht gern." Der Nüchterne nämlich denkt besser und schneller. Welcher Bergsteiger isst vor dem Aufstieg? Wenn er um drei Uhr morgens aufbricht, steigt er dre

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