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Krebs vorbeugen und therapieren: Wie Ernährung helfen kann So essen Sie, was Körper und Seele gut tut von Botta, Marianne (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 24.08.2013
  • Verlag: Bild am Sonntag Ratgeber Edition
eBook (ePUB)
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Krebs vorbeugen und therapieren: Wie Ernährung helfen kann

Alle Aspekte rund um Ernährung und Krebs: Dieser Ratgeber vermittelt Ihnen das Hintergrundwissen und die Zusammenhänge. - Bewusste Ernährung zur Prävention, zur Unterstützung der Therapie, zur Vorbeugung eines Rückfalls - Aktuelle Erkenntnisse der Ernährungswissenschaft in Verbindung mit schulmedizinischem Wissen - So stärken Sie Ihre Psyche, Ihre Seele, Ihren Körper Marianne Botta ist dipl. Lebensmittelwissenschaftlerin ETH und dipl. Fachlehrerin ETH. Sie ist spezialisiert auf Ernährungswissenschaften und berät im Auftrag eines Onkologen am Lindenhofspital in Bern Menschen mit Krebs rund ums Thema bewusste Ernährung während und nach der Krankheit. Daneben arbeitet sie als freie Fachjournalistin und hält Kurse und Vorträge zum Thema Ernährung. Sie lebt mit ihrer Grossfamilie im Raum Bern.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 304
    Erscheinungsdatum: 24.08.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783906185101
    Verlag: Bild am Sonntag Ratgeber Edition
    Größe: 1999 kBytes
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Krebs vorbeugen und therapieren: Wie Ernährung helfen kann

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Krebsprävention durch gesunde Ernährung

Fette und Öle, Fisch und Fleisch, Gemüse, Früchte und Gewürze - in all diesen Dingen steckt Gutes. Lesen Sie in diesem Kapitel, welche Erkenntnisse bei den verschiedenen Nahrungsmittelgruppen für die Vorbeugung vor Krebs aktuell sind.
Fette und Öle

Kaum ein Gebiet in der Ernährungswissenschaft hat so viele Änderungen erfahren wie das der Fette und Öle. Sie sind Geschmacksträger, liefern fettlösliche Vitamine wie A, D oder E und lebensnotwendige Fettsäuren, die der Körper nicht selbst herstellen kann. Lesen Sie in diesem Kapitel, worauf Sie achten sollten.

Öl ist nicht gleich Öl. Es gibt große Unterschiede, was die Qualität, die Zusammensetzung und sogar die Auswirkung auf die Gesundheit betrifft. In Bezug auf die Ernährung unterscheiden sich kalt gepresste Öle übrigens nur unwesentlich von solchen, die beim Pressen erhitzt werden. Sie sind aber teurer, anders gefärbt und intensiver im Geschmack.

TIPP Es lohnt sich, einmal einen Sinnestest durchzuführen, um herauszufinden, welches Öl Ihnen persönlich am besten gefällt. Kaufen Sie zwei, drei verschiedene Produkte, gießen Sie einige Tropfen auf einen Teelöffel, beurteilen Sie den Geruch und die Farbe der Öle, und probieren Sie, welches Ihnen am besten schmeckt. Der Sieger des Tests muss übrigens nicht zwingend das teuerste Öl sein.

Wie lange ein Öl haltbar ist, ob es schnell ranzig wird, sich zum Braten und Backen eignet und welchen Einfluss es auf die Gesundheit hat, hängt von der Kombination der Fettsäuren ab. Man unterscheidet zwischen kurz-, mittel- und langkettigen Fettsäuren sowie zwischen gesättigten und ungesättigten. Jede Fettsäure hat ihre ganz speziellen Eigenschaften.

Rehabilitiert: gesättigte Fettsäuren

Gesättigte Fettsäuren machen ein Fett fester und unempfindlicher gegenüber Licht, Hitze und Sauerstoff. Fette mit einem hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren sind länger haltbar. Dazu zählen z.B. Butter, Margarine und Schweineschmalz. Im Körper dienen diese Fette der Energiegewinnung, aber auch als Baustoff für Zellmembranen und zur Abwehr von Krankheitserregern.

FETTSÄUREN: ÜBERSICHT

gesättigte Fettsäuren

ungesättigte Fettsäuren

einfach ungesättigte
Fettsäuren

mehrfach ungesättigte
Fettsäuren

Omega-3-Fettsäuren

Omega-6-Fettsäuren

Laurinsäure

Palmitinsäure

Stearinsäure
u.a.

MCTs (mittelkettige
gesättigte Fettsäuren) sind ebenfalls hier einzuordnen.

Ölsäure

Palmitoleinsäure
u.a.

CLA (konjugierte Linolsäuren) sind ebenfalls hier einzuordnen.

Alpha-Linolensäure

EPA

DHA

Linolsäure

Arachidonsäure

erwähnt sind nur die Fettsäuren, die in diesem Buch vorkommen

Lange galten gesättigte Fettsäuren als sehr ungesund und als wichtiger Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das ist mittlerweile widerlegt. Viele Studien ergeben übereinstimmend: Der vermehrte Konsum von gesättigten Fettsäuren ist kein Risiko für Herzinfarkt oder Hirnschlag, solange sie anstelle von Kohlenhydraten gegessen werden.

INFO Studien zeigen, dass verschiedene gesättigte Fettsäuren das Zellwachstum hemmen und dadurch vor Krebs schützen können. So drosseln die langkettigen gesättigten Fettsäuren Palmitin- und Stearinsäure beispielsweise in

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