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Anti-Entzündungs-Ernährung gegen Rheuma, Arthrose und Gicht Richtig essen für starke Gelenke von Kreutzer, Martin (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 27.12.2018
  • Verlag: riva
eBook (ePUB)
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Anti-Entzündungs-Ernährung gegen Rheuma, Arthrose und Gicht

Gelenkentzündungen bekämpfen ohne Medikamente Chronische Gelenkentzündungen wie Rheuma, Arthrose, Gicht und Co. sind auf dem Vormarsch, doch man kann ihnen mit einer bestimmten Ernährungsweise erfolgreich entgegenwirken. Hier erfahren Sie, welche Lebensmittel man vermehrt zu sich nehmen und welche man meiden sollte, um neuen Entzündungen vorzubeugen oder bestehende einzudämmen. Mit der richtigen Nahrung und regelmäßiger Bewegung kann man die Gelenke 'schmieren', Schmerzen lindern und oft sogar ganz auf Medikamente verzichten. Mit über 50 unkomplizierten und alltagstauglichen Rezepten sowie einem für jedermann geeigneten Trainingsprogramm für starke und bewegliche Gelenke können Sie wieder durchstarten! Martin Kreutzer ist Ernährungsberater und einer der renommiertesten Spezialisten für leistungssteigernde Ernährung in Dänemark. Er war zehn Jahre am Institut für Ernährungswissenschaft der Universität Kopenhagen beschäftigt. Außerdem ist er erfolgreicher Autor und schreibt regelmäßig für verschiedene Medien. Im riva Verlag sind bereits seine Bücher Die Anti-Entzündungs-Diät sowie Das Anti-Entzündungs-Kochbuch erschienen. Simon Weisdorf war lange als Grafiker für ein dänisches Gesundheitsmagazin tätig. Im Jahr 2017 beschloss er, seiner Leidenschaft für gesundes Essen hauptberuflich nachzugehen, und gründete die Webseite cookingclub.dk, die innerhalb von kurzer Zeit zu einem beliebten Treffpunkt für Fans von gutem, gesunden Essen wurde.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 288
    Erscheinungsdatum: 27.12.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783745302011
    Verlag: riva
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Anti-Entzündungs-Ernährung gegen Rheuma, Arthrose und Gicht

Kapitel 1

SCHWACHPUNKT GELENKE

von Martin Kreutzer

"Aber ich bin doch erst 40!", empörte sich eine meiner Klientinnen. Nach jahrelangen Hüftschmerzen, die ihre geliebten Laufeinheiten und irgendwann sogar einfachste Yogaübungen zu einer schmerzhaften Angelegenheit hatten werden lassen, hatte sie einen Arzt aufgesucht. Bisher war sie immer davon ausgegangen, dass die Ursache durchs Laufen bedingte Verhärtungen waren, die schon wieder abklingen würden. Doch ein Röntgenbild brachte die unbequeme Wahrheit ans Licht: Sie litt an Arthrose.

"Arthrose? Haben das nicht nur alte Menschen?" Leider nicht, denn obwohl sich die Krankheit meist erst im Alter entwickelt, können sich auch Menschen unter 50 nicht auf der sicheren Seite fühlen. Man nennt die Beschwerden nur nicht beim Namen - entweder weil man damit noch nicht beim Arzt war oder weil man Arthrose so sehr mit Altern assoziiert, dass man die Diagnose lieber verdrängt und auf Erklärungen ausweicht, die nicht ganz so chronisch und endgültig klingen.

"Ich habe Knieprobleme, weil ich früher so viel Handball gespielt habe." - "Meine Hüfte schmerzt wegen des harten Trainings der letzten Monate." - "Ich habe zu viel am Computer gesessen, deswegen tut mir der Rücken weh." All das klingt doch deutlich weniger nach "Altersbeschwerden".

Fakt ist aber leider, dass rheumatische Erkrankungen wie Arthrose oder Arthritis auch unter jüngeren Menschen verbreitet sind. Die 35-jährige Frau, die Handball spielte, bis Kinder und Karriere (und Knieprobleme) sie mit Ende 20 zum Aufhören zwangen, kann ebenso darunter leiden wie ein 55-Jähriger, der sich beim Physiotherapeuten regelmäßig wegen seiner Rückenprobleme behandeln lässt, durch die die Arbeit am Schreibtisch zur Schmerzenshölle geworden ist.

Für die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist Rheuma der Überbegriff für Erkrankungen, die am Bewegungsapparat auftreten und fast immer mit Schmerz und häufig mit Bewegungseinschränkungen einhergehen. Rheuma ist weit verbreitet. So leidet bei den 40-Jährigen jeder zweite Deutsche unter Arthrose, bei den über 60-Jährigen sind gut die Hälfte der Frauen und ein Drittel der Männer betroffen.

Auch wenn es schwerfällt, dies zu akzeptieren: Jeder von uns muss sich früher oder später - am besten früher - mit dem Thema Gelenkbeschwerden auseinandersetzen. Denn je früher man beginnt, gewisse Kurskorrekturen am Lebensstil vorzunehmen, desto länger können die meisten durch Verschleiß oder Entzündungen bedingten Erkrankungen hinausgezögert werden.

Ganz nebenbei lindert man dabei auch Beschwerden, die zwar keine Rheumaerkrankung darstellen, aber viel mit ihr gemeinsam haben, beispielsweise Überlastungsschäden aufgrund von sportlichen Aktivitäten oder Schmerzen wegen einer konstant schlechten Körperhaltung
Gelenkerkrankungen in Zahlen

Etwa 10 Millionen Deutsche haben eine behandlungsbedürftige chronische Erkrankung des Stütz- und Bewegungsapparates.
Der Anteil von Menschen mit Arthrose, der häufigsten Gelenkerkrankung, liegt in Deutschland bei 15 bis 25 Prozent.
Bei Rheuma zeigt sich ein Geschlechterunterschied. Während 90 Prozent der Gichtpatienten Männer sind, sind 75 Prozent der Patienten mit rheumatoider Arthritis Frauen.
Rheuma betrifft nicht nur ältere Menschen. An Psoriasis-Arthritis und Gicht leiden meist Patienten zwischen 30 und 50 Jahren. Rheumatoide Arthritis wird gemeinhin im Alter zwischen 40 und 60 Jahren diagnostiziert, während Arthrose sogar bei Menschen ab 30 auftreten kann, insbesondere als Spätfolge von Sportverletzungen aus der Jugend. Die wichtigsten Gelenke und ihre Probleme

Ein Gelenk ist die Verbindung zwischen zwei oder mehreren Knochen. Gelenke finden sich überall in unserem Körper, doch oft schenken wir ihnen erst Aufmerksamkeit, wenn sie zu

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