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Das Wochenbett Alles über diesen wunderschönen Ausnahmezustand. Für Mütter und Väter von Stern, Loretta (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 27.06.2016
  • Verlag: Kösel
eBook (ePUB)
13,99 €
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Das Wochenbett

Das Wochenbett ist für alle Beteiligten ein Abenteuer - sowohl für das Kind als auch für die Eltern ist alles neu und aufregend. Viele unterschätzen die Bedeutung dieser ersten Wochen. Die Autorinnen informieren umfassend und aufschlussreich, bieten praktische und emotionale Hilfestellungen und holen vor allem auch die Väter mit ins Boot.
Unverzichtbare Ratschläge für eine ganz besondere Zeit
Die Bestseller-Autorinnen (breifrei!) bekannt durch Funk und Fernsehen

Die Schauspielerin Loretta Stern, geboren 1974, lässt ihr Handwerk vornehmlich am Fernsehen (Nordisch herb, ARD) und an deutschen Bühnen aus (Schlossparktheater Berlin). Mit geschickten Winkelzügen hat sie es geschafft, Teile ihres Berufsfeldes als Hobby umzufrisieren: Sie moderiert sie z.B. ARTE-Sondersendungen aus Cannes oder von der Berlinale und singt viel - in Mikrofone (etwa bei ihrer eigenen Band sowie der Chansonpop-Formation Mathilda) und auch ohne (zu Hause und auf dem Fahrrad). Aber vor allem ist sie von ganzem Herzen Mutter ihrer kleinen Tochter Karline.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 176
    Erscheinungsdatum: 27.06.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641182625
    Verlag: Kösel
    Größe: 3299 kBytes
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Das Wochenbett

ALLES RUND UMS BABY VON A-Z

Anziehen

Achten Sie bei der Auswahl der Babykleidung auf natürliche und schadstofffreie Materialien wie Baumwolle, Wolle oder Seide, gerne in Bio-Qualität. Investieren Sie lieber in wenige, dafür aber hochwertige Anziehsachen.

Oberteile, die man nicht über den Kopf ziehen muss, sind angenehmer fürs Kind und stressfreier für die Eltern. Wickelbodys lassen sich seitlich zubinden oder knöpfen, ebenso wie die praktischen, seitlich geknöpften Strickshirts, die "Schlüttlis" genannt werden. Vermeiden Sie komplizierte oder drückende Verschlüsse, auch wenn sie Ihnen noch so niedlich erscheinen! Eine Druckknopfleiste am Rücken ist für den Anfang ungeeignet.

Beim Herumtragen rutschen viele Babyhosen hoch, bis die Wade frei liegt. Deshalb sind Hosen oder Strampler mit Fuß, wahlweise auch Beinstulpen ("Babylegs") sehr nützlich. Kaufen Sie am besten Kniestrümpfe - alles andere wird sehr schnell weggestrampelt.

Wenn Ihr Baby viel spuckt, sorgt ein weiches saugfähiges Halstuch mit Druckknopf dafür, dass Sie nicht immer gleich das ganze Oberteil wechseln müssen. Schlafanzüge braucht Ihr Baby zunächst nicht, da es noch keinen Tag- und Nachtrhythmus hat. Später kann das abendliche Umziehen dann ein Teil des Zubettgehrituals werden.

Ausscheidungen

Stuhl

Schon bald nach der Geburt beginnt Ihr Baby mit der Ausscheidung, die durch die erste Nahrungsaufnahme angeregt wird. Zunächst scheidet das Kind das Mekonium aus. Das Mekonium, der erste Stuhl, wird aufgrund seiner dunklen Farbe und der klebrigen Konsistenz auch "Kindspech" genannt. Es beinhaltet Schleimhautgewebe, Fruchtwasser und Gallenflüssigkeit. Danach nimmt der Windelinhalt mit der Nahrungsmenge jeden Tag zu und wird durch die aufgenommene Milch heller und lockerer.

Ausschließlich gestillte, gut gedeihende Kinder haben mindestens dreimal täglich Stuhlgang. Vier Wochen nach der Geburt kann sich die Stuhlfrequenz deutlich verringern. Pausen von über zehn Tagen sind noch normal, solange Ihr Baby ausreichend Urin ausscheidet, gedeiht und sich gut entwickelt. Meist setzt das Kind nach einer langen Pause dann sehr reichlich Stuhl ab. Viele Stillkinder bleiben aber auch in der gesamten Stillzeit bei ihrem häufigen Stuhlgang.

Der Stillstuhl ist gelblich bis ockerfarben und von lockerer, breiiger Konsistenz. Wenn der Stuhl grünlich-schaumig aussieht, kann das bedeuten, dass Ihr Kind nicht lange genug an der Brust trinkt. Der Fettgehalt der Muttermilch verändert sich im Laufe einer Mahlzeit und steigt zum Ende hin an. Wenn Ihr Baby nur kurz trinkt, erhält es vor allem die weniger fetthaltige "Vormilch". Versuchen Sie also, es zu längeren Stillmahlzeiten zu animieren.

Auch die Ernährung oder Medikamenteneinnahme der Mutter kann die Stuhlfarbe beeinflussen. Wenn Sie sich Sorgen machen, zeigen Sie die Windel ruhig Ihrer Hebamme. Weitere Informationen zum Thema Durchfall und Verstopfung finden bei " Durchfall (Diarrhoe) ".

Der gesunde Stillstuhl riecht unaufdringlich-süßlich. Der Stuhl von Babys, die mit industriell hergestellter Säuglingsnahrung gefüttert werden, ist gelblich bis hellbraun, eher zäh und leicht geformt. Flaschenkinder haben seltener Stuhlgang, sollten aber zumindest einmal am Tag Stuhl absetzen. Der Geruch ist hier stärker und etwas durchdringender als bei Stillkindern.

Urin

Ihr Baby sollte innerhalb der ersten 24 Stunden das erste Mal Urin lassen. Da die kleinen Mengen vor allem in Wegwerfwindeln oft nicht erkennbar sind, haben Neugeborenenwindeln manchmal einen Indikatorstreifen, der sich bei Kontakt mit Urin verfärbt.

Ab dem dritten Lebenstag scheidet ein Baby ungefähr 100 bis 300 Milliliter Urin aus, verteilt auf 10 bis 20 Entleerungen. Er sollte hellgelb und geruchsneutral sein. Ein dunkelgelber, stark konzentrierter und riechender Urin weist auf einen Flüssigkeitsmangel hin, den Sie besser medizinisch abklären lassen. Ihre Hebamme w

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