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Ein leerer Magen macht gesund Wie wir ein machtvolles Gen aktivieren von Nagumo, Yoshinori (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 20.01.2014
  • Verlag: Goldmann
eBook (ePUB)
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Ein leerer Magen macht gesund

Ein revolutionärer Gesundheitsansatz
Hunger muss heute in unseren Breiten niemand mehr leiden, und das ist sicherlich ein Segen. Nur ist der menschliche Körper eigentlich nicht darauf eingerichtet, in einem Dauerzustand der Sättigung zu gedeihen. Denn unser Körper verfügt über das lebenswichtige Gen Sirtuin, das nur aktiviert wird, wenn wir einen leeren Magen haben. Der japanische Arzt Yoshinori Nagumo erklärt, dass 'eine Mahlzeit am Tag' die optimale Lebensweise für den Menschen ist. Allein durch Umstellung auf eine Mahlzeit am Tag profitiert der Körper in vielerlei Hinsicht, kranke Körperteile werden regeneriert, gesundes Gewicht stellt sich ein und die Haut wird verjüngt.
Yoshinori Nagumo wurde 1955 in eine Ärztefamilie geboren. Sein Vater, sein Großvater und sein Urgroßvater waren Mediziner. Er selbst studierte ebenfalls Medizin, arbeitete als Chefarzt in einer medizinischen Ambulanz für Brustchirurgie, bevor er schließlich seine eigene Praxis aufmachte. Inzwischen ist er Direktor der fünf Nagumo-Kliniken in Tôkyô, Nagoya, Ôsaka, Fukuoka und Tokushima, die sich auf Brust(krebs)operationen spezialisiert haben. 2012 wurde er zum Ehrenpräsidenten der International Anti-Aging Medical Society ernannt.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 192
    Erscheinungsdatum: 20.01.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641129644
    Verlag: Goldmann
    Größe: 488kBytes
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Ein leerer Magen macht gesund

Kapitel 2 – Mit einer Mahlzeit am Tag leben
Eine einfache Methode, um die Nahrungszufuhr zu reduzieren
Das Grundprinzip aller Diäten ist die Kontrolle der Nahrungszufuhr. Das ist der Sinn von Kalorientabellen und der Empfehlung, den täglichen Nahrungsbedarf auf Grundlage der entsprechenden Umrechnungstabellen zu berechnen. Wie viele Kalorien hat eine Schale Reis, wie viele Kalorien hat eine Aji (eine getrocknete Stachelmakrele) von mittlerer Größe, wie viele Kalorien hat ein Teller gebratenes Gemüse ...
Auch ich habe das zunächst so gemacht, als ich unter dem metabolischen Syndrom zu leiden hatte, doch wenn ich meine Reaktion kurz und bündig wiedergeben soll, dann sage ich: "So einen Schwachsinn soll machen, wer will!" Mit Kalorienberechnung habe ich mich während meines Medizinstudiums befasst, und als ich Arzt geworden war, habe ich Leuten mit Diabetes oder Übergewicht auf dieser Grundlage Ernährungsempfehlungen gegeben.
Doch nachdem ich es am eigenen Leib ausprobiert habe, bereue ich nun von Herzen, dass ich meinen Patienten bis heute nur allzu oft einen so lästigen Unsinn aufgezwungen habe. Denn unser Essen, das wir mit den Augen genießen, dessen Geruch wir genießen, dessen Geschmack und Konsistenz wir auf der Zunge genießen sollten, verkommt durch die Kalorienberechnung zu bloßen Zahlen und wird dadurch unbeschreiblich eintönig.
Das ist mir so peinlich, dass ich meine, wer sich so etwas ausgedacht hat und es weiter propagiert, ist, mit Verlaub gesagt, nicht richtig im Kopf. Diesen Schwachsinn kann ich einfach nicht mehr akzeptieren.
Damals bin ich auf "eine Suppe, ein Gemüse" aufmerksam geworden. Von alters her herrschte in Japan die Gewohnheit, frugale, das heißt bescheidene, Mahlzeiten für ideal zu halten. Man kann sagen, dass das auch vom Standpunkt des Kalorienzählens aus betrachtet völlig vernünftig wäre. Denn die Kalorienaufnahme lässt sich mit der Zahl der Gerichte kontrollieren.
Auch wenn man die selben Sachen isst wie bisher, lässt sich die Kalorienzahl ganz einfach reduzieren, indem man kleinere Schalen und Teller benutzt. Es erübrigt sich auch, einen anderen Speiseplan aufzustellen als die Familie. Wenn die Nahrungsmenge auf dem Essgeschirr 80 Prozent der jetzigen Menge beträgt, dann kommt man, wie es in dem alten japanischen Spruch heißt, leicht auf "Magen 80 Prozent" und bei einer Menge von 60 Prozent auf "Magen 60 Prozent". Diese Methode basiert auf einer Kost mit "einer Suppe und einem (Gemüse-)Gericht".
Zuerst sollte man sich Kindergeschirr besorgen, Schalen für Reis und Misosuppe, wie sie zum Beispiel in den beliebten Anpanman-Manga zu sehen sind. Ob man nun weißen Reis, Naturreis, gebratenen Reis oder mit verschiedenen Zutaten gekochten und mit Sojasoße gewürzten Reis (jap. Takikomigohan ) isst, spielt keine Rolle. Weil die Menge tatsächlich abgenommen hat, kann man essen, was einem schmeckt. Als Suppe geht normale Misosuppe, aber klare Suppe, gehaltvolle Misosuppe oder Gemüseeintopf sind auch recht.
Als Teller für die Beilagen nimmt man eine Untertasse. Als Hauptspeise ist alles recht, ob Fleisch- oder ob Fischgericht. Man darf den Teller auch ganz voll machen, aber es sollte nichts über den Rand stehen oder verschüttet werden. Allerdings gibt es keinen Nachschlag. Die Familie kann übrigens die gleichen Gerichte genießen. Mit diesem Geschirr nimmt man drei Mahlzeiten zu sich. Hat man sich eine in Japan Bentô genannte Lunchbox aus dem Laden besorgt, füllt man den Inhalt in sein Geschirr um und entsorgt den Rest. Wenn man den Essensplan mit einer Suppe und einem Gericht nach Vorschrift d

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