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Gesunder Darm - Gesunder Mensch Mit natürlicher Hilfe zu mehr Wohlbefinden von Amann, Ulrike (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 19.09.2016
  • Verlag: LebensBaum
eBook (ePUB)
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Gesunder Darm - Gesunder Mensch

Sie möchten mehr erfahren über die Zusammenhänge zwischen Ihren Beschwerden und Ihrem Darm? Sie möchten einen Überblick erhalten über die verschiedenen Wege Ihre Gesundheit zu unterstützen? Am besten mit natürlichen Mitteln? Viele Krankheiten haben ihren Ursprung in einer unausgewogenen Darmflora: Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Reizdarm und viele mehr. Dabei können Sie selbst eine Menge zur Unterstützung dieses wichtigen Organs unternehmen. Wer unter Beschwerden leidet oder wer einfach vorbeugen möchte, wird hier eine Vielfalt an Anregungen finden. Denn eine gesunde Körpermitte trägt zum ganzheitlichen Wohlbefinden bei. Lernen Sie in diesem Ratgeber die unterschiedlichen Methoden des Entgiftens, der Darmreinigung und Darmsanierung kennen. Zahlreiche Tipps zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Gesundheit im Alltag fördern können. Ulrike Amann ist als Autorin und Redakteurin für Verlage und Hersteller von Naturheilmitteln tätig. Sie befasst sich vor allem mit gesunder, vollwertiger Ernährung und mit ganzheitlichen Behandlungsmethoden körperlicher Beschwerden auf der Basis von Naturmedizin. Der sanften und gesundheitsfördernden Wirkkraft von Heilkräutern und -tees ist dabei ein besonderer Schwerpunkt gewidmet.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 96
    Erscheinungsdatum: 19.09.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783928430784
    Verlag: LebensBaum
    Größe: 3943 kBytes
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Gesunder Darm - Gesunder Mensch

3. Den Darm durch Fasten entgiften

Fasten ist eine Auszeit für die Verdauungsorgane und den gesamten Organismus. Durch die reduzierte Zufuhr von Nahrung und die Aufnahme von viel Flüssigkeit wird die Verbrennung körpereigener Fettreserven aktiviert und der Organismus entgiftet. Einläufe unterstützen die Ausscheidung von Giftstoffen und Stuhlablagerungen. Ruhephasen sorgen für Entspannung und inneren Ausgleich, moderate Bewegung unterstützt die Entgiftung.

Egal, für welche Form des Fastens man sich entscheidet - das Zusammenwirken verschiedener Maßnahmen weckt neue Kräfte und sorgt für Energie und Antriebskraft.
Buchinger -Heilfasten

Der Internist Dr. Otto Buchinger (1878-1966) begründete das Heilfasten als eine ganzheitliche Form der Reinigung von Körper, Geist und Seele. Heilfasten nach Buchinger ist eine Trinkkur, bei der die Fastenden ausschließlich Gemüsebrühen, Säfte und Tees zu sich nehmen.

Die Buchinger-Fastenkur ist geeignet als Behandlung von degenerativen und entzündlichen Gelenkerkrankungen, Allergien, Hautkrankheiten, Migräne und Diabetes Typ 2. Außerdem ist sie eine wirksame Behandlungsform bei Übergewicht. Eine stationäre Kur in einer Buchinger-Klinik dauert zwei bis drei Wochen.
Durchführung

Vor Beginn der Kur stehen die Entlastungstage mit leichter Kost und die Entleerung des Darms mithilfe eines Einlaufs. Während der Kur werden pro Tag etwa drei Liter Flüssigkeit getrunken.

Morgens gibt es Kräutertee (Fenchel, Brennnessel, Melisse) mit etwas Honig, mittags eine Gemüsebrühe, nachmittags wieder Tee und am Abend Fruchtsaft.

Nach der Mittagsmahlzeit sollte eine zweistündige Bettruhe eingehalten werden, verbunden mit den von Buchinger empfohlenen Leberpackungen.

Während der Kur wird konsequent auf feste Nahrung und Fett verzichtet. Nur wenig Eiweiß ist gestattet.

Leichte körperliche Aktivitäten, Bäder, Gymnastik und Massagen unterstützen den Kurerfolg.

Nach Beendigung des Heilfastens sind zwei bis drei Aufbautage vorgesehen, die für einen schonenden Übergang auf die Ernährung im Alltag vorbereiten.

Die Buchinger-Kur kann in abgewandelter Form auch zu Hause stattfinden. Zu den Fastenmahlzeiten gehören:

Morgens: Kräutertee mit einem EL Honig

Mittags: heiße Gemüsebrühe

Nachmittags: Tee mit Honig

Abends: Fruchtsaft

Zwischendurch soll viel getrunken werden; ein Einlauf pro Tag ist Bestandteil des Kurprogramms.
Fastenkur nach F. X. Mayr

Der österreichische Arzt und Forscher Franz Xaver Mayr (1875-1965) gilt als Pionier bei der Behandlung von Verdauungsbeschwerden. Er bezeichnete die Verdauungsorgane als "Wurzelsystem des Menschen": Denn Erkrankungen des Verdauungssystems ziehen nach Mayr häufig den gesamten Organismus in Mitleidenschaft und können Auslöser für die verschiedensten Beschwerden sein.

Nach F. X. Mayr führen falsche Essgewohnheiten - zu viel, zu schnell, zu spät und zu oft gegessen - zu Darmträgheit und in der Folge zur Verschlackung und Übersäuerung des Körpers. Mayr war der Erste, der Kriterien für die Diagnose von Verdauungsproblemen entwickelte: An der Form des Bauchs, an der Körperhaltung und am Hautbild der Patienten kann demnach der Grad der Darmschädigung beurteilt werden.

Die Mayr-Therapie dient der Verbesserung des Gesundheitszustandes und einer langfristigen Veränderung des Ernährungsverhaltens. Sie beruht auf den fo

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