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Herzinfarkt Anzeichen, Diagnose und Behandlung von Roßmüller-Meister, Petra N. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 03.03.2014
  • Verlag: Herbig
eBook (ePUB)
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Herzinfarkt

Anhaltende heftige Schmerzen oder starker Druck in der Brust - jetzt sollte man schnell handeln, denn ein Myokardinfarkt ist lebensbedrohend. Doch wie lassen sich die Symptome zuverlässig erkennen und wie sind die Chancen auf Heilung? Kompetent erklären die Autorinnen die Zusammenhänge von ungesunder Ernährung, mangelnder Bewegung und einem gesteigerten Herzinfarktrisiko. Sie erläutern, welche Formen des Infarkts es gibt, und beschreiben Behandlungsmethoden, Therapieverlauf sowie Reha-Maßnahmen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den verschiedenen Möglichkeiten zur Prävention. Denn Vorsorge ist die beste Medizin! Dr. med. Petra Roßmüller-Meister studierte Medizin in Erlangen, München und Chicago. Seit 1992 arbeitet sie als Internistin in verschiedenen Kliniken, seit 2000 als niedergelassene Ärztin in München. Sie ist Autorin erfolgreicher medizinischer Fachbücher. Gabriela Schwarz ist freie Autorin und Medizinjournalistin und widmet sich in ihren Büchern vor allem Gesundheitsthemen. Sie lebt in München.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 03.03.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783776681956
    Verlag: Herbig
    Größe: 886 kBytes
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Herzinfarkt

Das gesunde Herz: Aufbau und Funktion

Das Herz ist der Motor, besser gesagt die Pumpe des Lebens. Es vollbringt eine enorme Leistung, die wohl von keiner anderen "Maschine" erreicht wird. Denn im Laufe eines Lebens schlägt das Herz ungefähr drei Milliarden Mal und pumpt dabei rund 250 Millionen Liter Blut durch den Körper.

Das Herz liegt hinter dem Brustbein. Seine Größe entspricht etwas mehr als der Faustgröße des jeweiligen Menschen. In seiner Form entspricht es ungefähr einem Dreieck mit einer nach unten zeigenden, abgerundeten Spitze. Sein Gewicht beträgt ungefähr 300 g. Bei manchen Herzerkrankungen nimmt die Masse der Herzmuskulatur an Gewicht zu. Der Mediziner spricht dann von einer Hypertrophie des Herzmuskels. Ab einem Gewicht von rund 500 g kann das Herz von den Herzkranzgefäßen nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden. Daher wird ein Herzgewicht von 500 g auch als kritisches Herzgewicht bezeichnet.

Umgeben ist das Herz von einem Herzbeutel (Perikard), einem bindegewebsartigen Sack, der das Herz schützt und von den anderen Organen im Brustraum abgrenzt. Damit das Herz beim Pumpen nicht an der Innenseite des Herzbeutels reibt, befindet sich zwischen der Innenseite des Herzbeutels und der Herzaußenseite eine seröse Flüssigkeit, die vom Epikard abgesondert wird und Reibung verhindert.

Drei Schichten bilden die Herzwand

Das Herz wird von der Herzwand ummantelt, die von außen nach innen aus drei Schichten besteht, dem Epikard, dem Myokard und dem Endokard. Die innerste Wand, das Endokard (endo = innen), bildet die vier Herzklappen. Sie ist etwa 0,5 - 1 cm dick. Den größten Bestandteil der Herzwand bildet das Myokard (myo = Muskel), das auch als Herzmuskel bezeichnet wird und beim gesunden Menschen bis zu 1,2 cm dick sein kann. Das hauchdünne Epikard (epi = auf) bedeckt die Oberfläche des Herzens und die Herzkranzgefäße. Es sondert etwas klare Flüssigkeit ab, die das Reiben des Herzens an der Innenseite des Herzbeutels während des Pumpvorgangs verhindert.

Das Herz - ein hohler Muskel

Am besten stellt man sich das Herz als einen großen, im Inneren hohlen Muskel vor. Dieser Hohlmuskel wird durch eine Scheidewand - das Herzseptum - in eine rechte und eine linke Hälfte geteilt. Beide Herzhälften sind noch einmal in zwei unterschiedliche Räume geteilt: den oben (cranial) gelegenen Vorhof (Atrium), der das Blut sammelt, und die Herzkammer (Ventrikel), die das Blut aus dem Vorhof ansaugt und es wieder in den Körper- bzw. Lungenkreislauf presst. Das Herz besteht also aus vier Höhlen.

Zwischen Vorhof und Kammer befindet sich jeweils eine Herzklappe, wegen ihrer Form auch als Segelklappe bezeichnet. Die rechte Klappe mit drei Segeln heißt Trikuspidalklappe (tri = drei, cuspis = Segel), die linke Klappe hat zwei Segel und wird als Bikuspidal- oder Mitralklappe (Mitra = Bischofsmütze) bezeichnet.

Die typischen Herztöne, die der Arzt mit dem Stethoskop hört, entstehen durch die Öffnungs- und Schließbewegungen der Klappen sowie die dadurch gesteuerten Blutströme durch die Herzkammern.

Die Klappen funktionieren wie Rückschlagventile und sorgen so dafür, dass das Blut im Herzen nur in eine Richtung fließen kann. Sie müssen sich also folglich so weit öffnen, dass ausreichend Blut in die Kreisläufe gelangt, und im Anschluss so dicht schließen, dass das Blut nicht zurückfließen kann. Die Herzklappen können im Laufe eines Lebens jedoch undicht werden oder verkalken und sich dadurch verengen und in der Folge zu einer Herzschwäche führen.

Die Herzkranzgefäße

Das Herz benötigt sehr viel Sauerstoff, um optimal zu funk

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