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Mut zum neuen Knie! Ein Knie-OP-Mutmach-Buch mit Erfahrungsberichten von sportlichen 'Knie-TEP-Trägern' von Rauch, Heidi (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.02.2014
  • Verlag: Edition Rauchzeichen
eBook (ePUB)
16,99 €
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Mut zum neuen Knie!

'Mut zum neuen Knie!' ist der Nachfolge-Ratgeber zur 'Mut zur neuen Hüfte!'. Ein Mutmach-Buch aus Patientensicht. Die Autoren, beide 56 Jahre jung, sind sportlich aktiv mit je zwei künstlichen Hüftgelenken. Heidi Rauch spielt aktiv Golf und fährt Ski, Peter Herrchen ist aktiver Tischtennis-Spieler, Jogger und Triathlet. Die Autoren Heidi Rauch und Peter Herrchen können im Knie-Fall zwar nicht auf eigene Erfahrungen wie im erfolgreichen Hüft-Mutmachbuch zurückgreifen. Aber die Intention ist die gleiche: Betroffenen Mut machen, den notwendigen Eingriff vornehmen zu lassen, um mit einem künstlichen Kniegelenk neue Lebensfreude genießen zu können. Im Mittelpunkt dieses Mutmach-Buches stehen Erfahrungsberichte von Patienten mit Knie-TEP (Totalendoprothese), die wieder Sport treiben und ihren Alltag problemlos meistern. Fachwissen steuern fünf erfahrene Operateure von Hamburg bis Garmisch-Partenkirchen bei. Dazu gibt es Physio-Übungen mit vielen Fotos, ein Kapitel über Alexander Technik als einer Möglichkeit, die Knie-OP möglicherweise zu vermeiden, Tipps zur richtigen Ernährung für die Gelenke sowie nützliche Erläuterungen von A-Z und eine Auswahl-Liste mit Kliniken und Reha-Einrichtungen.

Heidi Rauch ist nicht nur Doppel-Hüft-TEP-Trägerin, sondern auch Diplom-Journalistin, PR-Frau und Buchautorin ('Falling in love', Rowohlt; 'Mut zur neuen Hüfte!' und - noch nicht erschienen - ein Buch über Olivenöl und ein Italien-Frauen-Roman). Geboren in Berlin studierte sie in München (Ludwig-Maximilians-Universität in Kombination mit der Deutschen Journalistenschule, 16. Lehrredaktion). Sie lebt heute in zweiter Ehe verheiratet mit dem Journalisten Michael-A. Konitzer in Erding bei München - und mehrere Wochen im Jahr in den italienischen Marken. Die Schreiberin aus Leidenschaft macht PR für Kultur (u. a. Konzerte und Events auf Schloss Amerang, Internationales Gitarrenfestival 'Saitensprünge' in Bad Aibling) und Golf (GC München Eichenried). Außerdem bloggt sie unter www.titanhuefte.wordpress.com. Zusammen mit Peter Herrchen hat sie im September 2012 das Buch 'Mut zur neuen Hüfte!' veröffentlicht. Peter Herrchen geboren in Wiesbaden, Doppel-Hüft-TEP-Träger (1997 und 2008), Diplom- Betriebswirt, gründete im Jahre 1986 seine eigene IT-Firma, die S&H EDV-Beratung GmbH. Nach deren Verkauf im Jahre 2002 ist er nach wie vor in dieser Branche tätig. Nebenbei hat er sich im Rahmen seiner vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten in Vereinen (über 20 Jahre Abteilungsleiter beim TuS Eintracht Wiesbaden - Tischtennis) und Bildungseinrichtungen (vier Jahre Finanzvorstand im Kindergarten Hampel und Strampel, vier Jahre Vorstandsmitglied im Förderverein der Grundschule Breckenheim), dort um Presse- und Öffentlichkeitsarbeit gekümmert sowie deren Web-Auftritte seinerzeit ins Leben gerufen und gepflegt. Für sein Engagement wurde er im Jahre 1996 mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen ausgezeichnet. Außerdem betreibt er einige private Web-Seiten, z. B.: Domaine Les Canonges. Anfang 2011 hat er seinen Blog Endoprothese und Sport begonnen. Peter Herrchen lebt heute, verheiratet in zweiter Ehe, mit der gemeinsamen Tochter in Wiesbaden und mehrere Wochen im Jahr am Tegernsee, Oberbayern. Zusammen mit Heidi Rauch hat er im September 2012 das Buch 'Mut zur neuen Hüfte!' veröffentlicht.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 307
    Erscheinungsdatum: 01.02.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783000423253
    Verlag: Edition Rauchzeichen
    Größe: 24098kBytes
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Mut zum neuen Knie!

Dr. med. Christian Fulghum, endogap-Klinik Garmisch Partenkirchen

Eigeninitiative ist das A und O des Operationserfolgs

Dr. med. Christian Fulghum ist Chefarzt der endogap-Klinik für Gelenkersatz in Garmisch-Partenkirchen. Das Klinikum Garmisch-Partenkirchen befasst sich seit 1969 mit dem künstlichen Ersatz von Hüft- und Kniegelenken und ist dafür weit über die Grenzen Bayerns hinaus bekannt. Der erste Chefarzt in Garmisch-Partenkirchen, der im Mai 2013 verstorbene Professor Dr. med. Fritz Lechner, war im süddeutschen Raum der Pionier für diese chirurgisch-orthopädischen Eingriffe. Ab 1991 folgte ihm sein Oberarzt Dr. med. Holm Schlemmer, der die Abteilung entscheidend ausbaute und die endogap unter die Top-5 der Endoprothesen-Kliniken in Deutschland führte.

Seit 2010 ist Dr. med. Christian Fulghum, ebenfalls ehemals Oberarzt von Dr. Schlemmer, Chefarzt der endogap. Als eine der ersten Kliniken deutschlandweit hat die endogap-Klinik im November 2012 das Qualitäts-Zertifikat "endocert" erhalten und darf sich seither "EndoProthetikZentrum" nennen. Schon in unserem Buch "Mut zur neuen Hüfte!" stand der 1956 in New Jersey, USA, geborene Dr. Fulghum den Lesern mit Rat und Tat zur Seite. Autor Peter Herrchen hat seine zweite künstliche Hüfte 2008 in Garmisch-Partenkirchen bekommen – und einige der Betroffenen in diesem Buch ihre Knie-TEP (Rudi Rauch, Michael Pause).

Herr Dr. Fulghum, der Einsatz von künstlichen Hüftgelenken gehört seit vielen Jahren zu den Routine-Eingriffen. Inzwischen werden aber auch über 160.000 künstliche Kniegelenke pro Jahr eingesetzt. Können Sie als Chefarzt der endogap-Klinik für Gelenkersatz diesen Trend auch in Ihrer Klinik bestätigen? Und was sind die besonderen Herausforderungen dieser OP?

Dr. Fulghum: Die Zahl der Kniegelenk-Ersatz Operationen hat sich in den letzten Jahren weltweit deutlich gesteigert. Das liegt vor Allem in der wesentlich verbesserten OP-Technik, den heute verfügbaren guten Implantaten, deren Langlebigkeit und der daraus gewonnenen Erfahrung, dass Knie-Endoprothesen "funktionieren". Das wusste man früher nicht, und daher wurde oft vor diesem Eingriff so lange gewarnt, bis die/der Betroffene maximal beeinträchtigt war.

Auch in Deutschland holen die Knie gegenüber den Hüften auf, was die OP-Häufigkeit betrifft.

In den USA werden derzeit wesentlich mehr Knie als Hüften implantiert. Das liegt auch nahe, denn im Gegensatz zum Hüftgelenk ist das Knie kompliziert, alleine schon vom Aufbau und der Funktion her. Da kann wesentlich mehr kaputt gehen (z. B. alte Verletzungen am Meniskus) und: In der Regel kennt jeder von uns mehr Menschen, die Knieprobleme haben als Hüftprobleme .... Auch in Deutschland und folglich auch bei uns, holen die Knie deutlich auf, was die OP-Häufigkeit betrifft, aber die Hüften führen noch eindeutig.

In unserer Wahrnehmung gibt es in Bezug auf Knie-Implantate eine größere Vielfalt der Modelle und Varianten als bei Hüft-Endoprothesen. Können Sie dies bestätigen? Wenn ja, wodurch unterscheiden sich diese? Und was hat sich in Ihrer Klinik bewährt?

Dr. Fulghum: Die Vielzahl der Versorgungsformen und Varianten erklärt sich aus der Komplexität des Gelenks und den verschiedenen Aufgaben, die die Implantate erfüllen sollen. Von der Überkronung von Teilen des Kniegelenks (Uni-Schlitten, Kniescheibenrückfläche u. a.), der komplett neuen Gelenkfläche (Doppelschlitten, Oberflächenersatz) bis zu teil- oder komplett gekoppelten Kniesystemen, letztere zur Stabilisierung von instabilen Gelenksituati

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