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Windelfrei? So geht's! Natürliche Säuglingspflege - Begleiten der frühkindlichen Entwicklung durch Kommunikation und Körperkontakt von Lindmayer, Lini (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 13.04.2013
  • Verlag: tologo Verlag
eBook (ePUB)
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Windelfrei? So geht's!

Dass ein zwei- bis dreijähriges Kind langsam, aber sicher ohne Windel auskommt, überrascht niemanden. Anzunehmen, dass auch ein neugeborenes Baby auf Windeln verzichten kann, erscheint dagegen völlig unrealistisch.Mit ihrem Buch 'Windelfrei? So geht's!' möchte Sie Lini Lindmayer vom Gegenteil überzeugen. Dabei geht es nicht um Sauberkeitserziehung, sondern vielmehr um das ganzheitliche Prinzip der natürlichen Säuglingspflege. Im Vordergrund steht die Entwicklung einer intensiven Eltern-Kind-Beziehung, die ein Aufwachsen ohne Windeln überhaupt erst möglich macht. Denn nur durch ausgeprägte Kommunikation und Körperkontakt können Eltern das Ausscheidungsbedürfnis ihres Kindes erkennen und darauf reagieren. Lini Lindmayer, geb. 1984, ist freischaffende Autorin und Mutter von drei Kindern. Ihre Kinder kamen zu Hause zur Welt und sind von Geburt an windelfrei aufgewachsen. Während ihrer ersten Schwangerschaft wurde ihr die Möglichkeit der natürlichen Säuglingspflege, dem windelfreien Aufwachsen von Babys bewusst. Seitdem beschäftigt sie sich intensiv mit dieser Thematik, hält Seminare und Vorträge zu den Themen Windelfreiheit und Leben als Familie und begleitet Eltern und ihre Babys bzw. Kleinkinder auf ihrem Weg zu einem liebe- und respektvollem Miteinander.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 207
    Erscheinungsdatum: 13.04.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783940596925
    Verlag: tologo Verlag
    Größe: 2731 kBytes
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Windelfrei? So geht's!

II. DIE ERSTEN WOCHEN UND MONATE

Gut für sich selbst sorgen

Die erste Zeit mit einem Baby – vor allem dann, wenn es das erste Baby ist – kann durchaus turbulent und emotional schwierig für die kleine, neue Familie sein. Mit einem Baby bzw. Kleinkind zu leben bedeutet, sich in einer "anderen" Zeit zu befinden, in einem "anderen" emotionalen Klima zu leben. Zeit, als wesentlicher Bestandteil unseres Lebens, die uns mehr oder weniger beeinflusst und bestimmt, wird plötzlich, vor allem kurz nach der Geburt, unwichtig. Wir befinden uns außerhalb von ihr, in einem Vakuum – eingehüllt in unsere eigene kleine Welt, in die Faszination die unser Baby auf uns hat. Die Erlebnisse der Geburt müssen verarbeitet werden, die Eltern entdecken sich neu. Sie sind jetzt nicht mehr nur Partner, sondern Vater und Mutter. Zu all diesen neuen Erfahrungen kommt die anscheinend ständige Müdigkeit, die Angst oder der Zweifel nicht zu genügen, etwas nicht richtig zu machen, der Schlafmangel, der 24-Stunden-Dienst und die vielen Signale und Zeichen des Babys, die nicht immer gleich gedeutet werden können, was traurig, enttäuscht oder gar wütend machen kann.

Die erste Zeit mit einem Baby lässt sich nicht ausprobieren. Auch wenn man sich noch so genau darauf vorbereitet, sie kommt einfach, und sie kommt garantiert anders als man sich vorgestellt hat.

Um ein Baby optimal versorgen zu können, um seine Bedürfnisse erkennen und erfüllen zu können, ist es zunächst einmal notwendig, gut für sich selbst zu sorgen! Ohne sich selbst wohl zu fühlen, ist es unmöglich, dem Baby all seine Bedürfnisse zu erfüllen, ohne dabei in Stress zu geraten, sich unter Druck gesetzt zu fühlen oder Angst, Zweifel und Unsicherheit an die Oberfläche kommen zu lassen. Es ist wichtig, sich selbst zu kennen und zu akzeptieren, Gefühle anzunehmen und Bedürfnisse zu respektieren. Wesentlich ist auch, sich Zeit zu lassen und die Ruhe zu gönnen, die gebraucht wird. Sicher kann es auf den ersten Blick schwierig sein, genügend Zeit zum Ausruhen zu finden, wenn das Baby erst einmal da und die erste Zeit nach der Geburt, in der beide Eltern noch zu Hause waren, vergangen ist.

Je weniger die Mutter jedoch von sich selbst verlangt und nicht mehr von sich erwartet als das sie für sich selbst sowie für ihr Baby sorgt, desto mehr Zeit verschafft sie sich zum Ausruhen. Es ist vollkommen unwichtig, ob das Geschirr jetzt oder später abgewaschen wird, die Wäsche noch etwas länger auf der Wäscheleine hängt oder das Bett einmal erst gegen Mittag gemacht ist. Erstaunlich, wie viel plötzlich geschafft werden kann, trotz der für sich selbst heraus genommenen Zeit. Es kann durchaus notwendig werden, um Hilfe zu bitten. Wir alle neigen dazu, lieber zu schweigen, als Anderen Umstände zu machen oder ihnen zur Last zu fallen. Eine gute Freundin, die Schwester oder Schwägerin, eine Nachbarin zu der ein gutes Verhältnis besteht, die "frischgebackenen" Großeltern können eine wertvolle Unterstützung in dieser ersten mitunter turbulenten Zeit mit dem Baby sein.

Die Voraussetzung für eine funktionierende Kommunikation mit dem Baby und eine intensive, intuitive Eltern-Kind-Beziehung sind entspannte, ruhige Eltern. Sie sind mit sich selbst im Reinen, kennen ihre Bedürfnisse und wissen ungefähr, wie sie in gewissen Situationen reagieren. Wenn eine Mutter beispielsweise weiß, dass sie gereizt reagiert, wenn sie müde wird, dann soll sie sich einen Augenblick Ruhe gönnen, sich mit ihrem Baby an einen ruhigen Ort legen, einen Moment die Augen schließen und den Augenblick genießen, ohne an zu erledigende Dinge zu denken, auch wenn das manchma

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