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Feine Seifen und Badeöle selbst gemacht von Bräutigam, Brigitte (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 12.11.2015
  • Verlag: Anaconda Verlag
eBook (ePUB)
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Feine Seifen und Badeöle selbst gemacht

Gönnen Sie sich den Luxus handgemachter feiner Naturseifen und wohltuender Badekosmetik - dieses Buch zeigt Ihnen, wie Sie Ihre Pflegeprodukte mit Spaß und Erfolg selbst herstellen können! Sachkundig, detailliert und auch für Einsteiger leicht verständlich führt die Autorin Brigitte Bräutigam in die faszinierende Kunst des Seifensiedens ein, gibt Tipps zur richtigen Auswahl und Dosierung der verwendeten Rohstoffe und präsentiert zahlreiche kreative Rezeptideen. Die Vielfalt reicht von hautschonenden Blüten-, Kräuter- und Honigseifen bis zu verführerisch duftenden Badeölen und entspannenden bunten Schaumbädern.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 12.11.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783730691151
    Verlag: Anaconda Verlag
    Größe: 11327 kBytes
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Feine Seifen und Badeöle selbst gemacht

Duftstoffe

D uft- und Aromastoffe sind chemische Verbindungen, die den Geruchs- und Geschmackssinn anregen. Sie werden unterteilt in natürliche, naturidentische und synthetische Aromen. Natürliche Duftstoffe sind in der Natur vorkommende Aromastoffe, die durch physikalische (z. B. ätherische Öle), enzymatische oder mikrobiologische (z. B. natürliches Erdbeeraroma) Verfahren hergestellt werden. Naturidentische Duftstoffe stimmen zwar in ihren Eigenschaften mit natürlichen Aromen überein, werden aber im Labor aus einzelnen Duftbausteinen hergestellt. Künstliche/synthetische Aromen kommen so in der Natur nicht vor. Sie werden im Labor entwickelt. Nicht alle Duftstoffe sind für kosmetische Zwecke geeignet. Wir verwenden für unsere Seifen, Badekosmetik und Cremes natürliche ätherische Öle und hochwertige Parfümöle, die speziell für Kosmetika zugelassen sind. Häufig werden in Supermärkten und auf Wochenmärkten kleine Fläschchen mit Parfümölen angeboten. Hier handelt es sich meist um Raumdüfte, die nicht den Reinheitsvorschriften kosmetischer Rohstoffe entsprechen. Diese Duftstoffe können Bestandteile enthalten, die die Haut reizen und unter Umständen Allergien auslösen.

Ätherische Öle werden mittels Destillation oder Extraktion aus Pflanzen gewonnen. Bei Zitrusölen, wie Zitrone oder Orange, befinden sich die Duftzellen in der Fruchtschale. Diese Düfte werden durch Auspressen der Schalen gewonnen. Viele Duftpflanzen enthalten nur geringe Mengen ätherisches Öl. Daher sind sie meist teurer als synthetisch hergestellte Parfümöle. Einige besonders wertvolle Öle, wie Rosen-, Jasmin-, Melissen- oder Irisöl werden wir in der Seife nicht verarbeiten, denn sie zählen zu den teuersten ätherischen Ölen. Wenn Sie beispielsweise eine Rosenseife herstellen möchten, können Sie ätherisches Geraniumöl verwenden oder auf hochwertige Parfümöle oder naturidentische Öle zurückgreifen. Ätherische Öle sind, bis auf wenige Ausnahmen, einfach zu verarbeiten. Nur ganz wenige neigen dazu, den Seifenleim schnell andicken zu lassen und zu verfärben.

Parfümöle werden aus synthetischen Duftbausteinen hergestellt. Sie sind meist sehr duftintensiv und in der Seife lange haltbar, viele von ihnen neigen aber dazu, den Seifenleim schnell andicken zu lassen und zu verfärben. Es gibt auch Parfümöle, die nicht färben und sich einfach verarbeiten lassen. Informieren Sie sich bei Ihrem Händler, wie sich das ausgewählte Öl beim Verseifungsprozess verhält. Diverse Seifensiederforen (siehe Anhang ) bieten Listen über das Verseifungsverhalten vieler Parfümöle. Es lohnt sich, vor der Verarbeitung die Besonderheiten der ausgewählten Düfte in Erfahrung zu bringen.

Einige Rohstoffhändler bieten auch naturidentische ätherische Öle an. Dahinter verbergen sich Duftstoffe, die aus natürlichen und synthetischen Substanzen im Labor kreiert werden. Diese Düfte werden preiswerter angeboten, als ihre natürlichen Pendants.

Viele Duftstoffe, auch ätherische Öle, enthalten sogenannte Allergene, die bei empfindlichen Personen Allergien auslösen können. Gehören Sie zu diesem Personenkreis, greifen Sie zu Parfümölen, die als "allergenfrei" ausgezeichnet sind. Oder verzichten Sie auf Duftstoffe in Ihrer Seife. Eine Seife, die nur nach "Seife" duftet, ist genau so schön und pflegend, wie duftende.

Verwendung ätherische Öle: in Seifen ca. 2 bis 4 %, bezogen auf die Fettmenge; in Badeprodukten ca. 1,5 bis 2 % bezogen auf die Gesamtmenge

Verwendung Parfümöle: in Seifen ca. 2 bis 3 % bezogen auf die Fettmenge; in Badeprodukten 1 bis 1,5 %

Für Seifen, die im OHP-Verfahren hergestellt werden, reicht etwa die Hälfte, je nach Intensität des Duftstoffes und der persönlichen Vorliebe.
Farbstoffe

F arbstoffe sind mehr oder weniger färbende Moleküle, die beliebige Träger anfärben können. So z. B. das Keratin v

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