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Kosmetik selbst gemacht - Das Rohstofflexikon Wirkung, Verarbeitung, Anwendung von Bräutigam, Brigitte (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 12.11.2015
  • Verlag: Anaconda Verlag
eBook (ePUB)
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Kosmetik selbst gemacht - Das Rohstofflexikon

Kosmetik selber machen: Kosmetikartikel müssen nicht teuer gekauft werden - sie lassen sich selbst herstellen. So hat man die Wahl, weiß genau, was drin ist im eigenen Körperpeeling oder Massageöl und kann sich auf das konzentrieren, was einem gut tut. Um diesem wundervollen Hobby nachzugehen, ist es unabdingbar, die Rohstoffe zu kennen. Dieses Buch ermöglicht es, sich mit einem breiten Sortiment kosmetischer Rohstoffe vertraut zu machen. Zu den Erläuterungen der Stoffe gibt es eine Kurzübersicht für die Verarbeitung, Verwendung, Dosierung und für den Einsatz bei Naturkosmetik. Dem Lexikonteil ist das Kapitel 'Basiswissen' vorangestellt, das in die Grundlagen einführt. Im Tabellenteil können Informationen zu den verschiedenen Stoffen nachgeschlagen werden.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 352
    Erscheinungsdatum: 12.11.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783730691199
    Verlag: Anaconda Verlag
    Größe: 5377 kBytes
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Kosmetik selbst gemacht - Das Rohstofflexikon

Teil 2: Kosmetikrohstoffe von A-Z

A-Kons

Benzyl Alcohol, Glycerin, Benzoic Acid, Sorbic Acid

Die klare, zähe Flüssigkeit besteht aus den Komponenten Benzylalkohol, Benzoesäure, Sorbinsäure und Glycerin. Die Inhaltsstoffe sind vom BDIH für Naturkosmetik zugelassen. Die Wirkstoffkombination hemmt das Wachstum von grampositiven und gramnegativen Bakterien sowie von Hefen und Schimmelpilzen. Der geringe Eigengeruch von A-Kons lässt sich gut mit Duftstoffen überdecken. A-Kons gilt als mildes und gut verträgliches Konservierungssystem. Die enthaltenen organischen Säuren Benzoesäure und Sorbinsäure erfordern jedoch, dass der pH-Wert der kosmetischen Formulierungen nicht über 5 liegt. Zur Regulierung des pH-Wertes können sowohl Milch- als auch Zitronensäure verwendet werden. Bei sehr sauberer Arbeitsweise und unten genannter Dosierung kann eine Haltbarkeit von etwa drei bis sechs Monaten erreicht werden. Eine höhere Dosierung bewirkt keine längere Haltbarkeit, da die Mikroorganismen nicht abgetötet werden. Es wird lediglich ihre Wachstumsgeschwindigkeit eingedämmt. Markennamen für dieses Produkt sind Rokonsal(TM) BSB-N, Optiphen® BSB-N (ISP, International Specialty Products)

Verarbeitung: A-Kons wird üblicherweise während der Abkühlphase ins fertige Produkt eingerührt. Bei besonderen Verarbeitungsformen kann der Konservierungsstoff auch in der heißen Wasserphase gelöst werden, da er kurzfristige Erwärmung bis 80 °C gut toleriert.

Verwendung: Konservierungsstoff; kann in allen kosmetischen Produkten eingesetzt werden, deren pH-Wert nicht über 5 liegt.

Naturkosmetik: ja

Dosierung: in Tensidformulierungen 0,2 %, in Emulsionen 1 %
Alaun

Ammonium Alum

Ammonium Alaun (Ammonium-Aluminium-Sulfat Dodecahydrat) wird durch Vielfachkristallisation aus Alaunschiefer gewonnen. Das farblose, kristalline Pulver ist das schwefelsaure Doppelsalz von Kalium und Aluminium (Kaliumaluminiumsulfat). Alaun enthält bis zu 45 Prozent Kristallwasser. Es bildet farblose, durchsichtige Kristalle aus, die unter längerem Sauerstoffeinfluss verwittern. Wird Alaun erhitzt, schmilzt es im eigenen Kristallwasser, lässt sich in Formen gießen und erstarrt wieder. Der Schmelzpunkt liegt bei 93,5 °C. Alaun ist in kaltem Wasser mäßig, in heißem Wasser gut löslich. In wässrigen Lösungen, die mehr als 30 Prozent Alkohol enthalten, kristallisiert Alaun wieder aus und bildet einen Bodensatz. Alaun wird wegen seiner hohen Verfügbarkeit und niedrigen Kosten häufig in Deodorants eingesetzt. Alaun verschließt im Gegensatz zu Aluminiumderivaten nicht die Poren der Haut, sondern minimiert das Wachstum der geruchsbildenden Bakterien. Auf diese Weise kann der Schweißgeruch für mehrere Stunden unterbunden werden. Alaun gilt als gut verträglich und hinterlässt keine Verfärbungen auf Textilien.

Verarbeitung: in 50-60 °C heißem Wasser lösen

Verwendung: Wirkstoff; in allen Deodorants, die mit einer Wasserphase zubereitet werden und deren pH-Wert nicht über 5 liegt.

Naturkosmetik: ja

Dosierung: 0,5-1 %
Algenöl

Algae/Fucus vesiculosus

Algenöl ist ein öliger Pflanzenauszug. Verwendet werden meist Braunalgen, die in Sojaöl mazeriert werden. Braunalgen wachsen bevorzugt an den Küsten des Atlantiks von Grönland bis zum Ärmelkanal und den Kanarischen Inseln. Das grünliche Öl verströmt den typischen Meeresgeruch. Es ist häufig mit Butyl-Hydroyxtoluol und/oder Phenoxyethanol konserviert. Algenöl spendet Feuchtigkeit, wirkt leicht adstringierend und beugt vorzeitiger Hautalterung vor. Emulsionen mit hohem Anteil an Algenöl bleiben häufig sehr weich bzw. dünner als gewöhnlich. Dies lässt sich durch eine höhere Dosierung von Konsistenzgebern beheben. Algenöl kann auch für Se

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