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Wie du mit dem Rauchen aufhörst Gut gelaunt, stressfest - und die Lieblingsjeans passt auch noch! von Grillparzer, Marion (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 21.12.2015
  • Verlag: fidolino
eBook (ePUB)
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Wie du mit dem Rauchen aufhörst

Endlich Rauchfrei Rauchen wie ein Schlot - und Gesundheitsbestseller schreiben. Passt wie die Faust aufs Auge. Doch irgendwann keimte auch in Marion Grillparzer der Wunsch auf: 'Jetzt will ich mit dem Rauchen aufhören.' Sie tat es. Mit Kalmuswurzel, Kakaobohnen, Serotonin-Smoothie, B-Vitaminen, Fingerschlagzeug, All-you-can-eat-Pudding, Detox-Bad und anderen Survival-Rezepten - und einer 3-Minuten-Hypnose. Sie packte ihr umfassendes Gesundheitswissen in ein kleines Nichtraucher-Programm, das binnen vier Wochen Darm und Hirn umkrempelt, bis man ein glücklicher, noch immer schlanker Ex-Raucher ist.

Marion Grillparzer ist Diplom-Ökotrophologin und ausgebildete Journalistin. Von ihr sind schon zahlreiche Bestseller mit den Schwerpunkten Ernährung und Gesundheit erschienen. Sie lebt als freie Journalistin in München und schrieb viele Jahre lang für die BUNTE und andere Magazine.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 136
    Erscheinungsdatum: 21.12.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783944340159
    Verlag: fidolino
    Größe: 10019 kBytes
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Wie du mit dem Rauchen aufhörst

Z IGI A DE! D ER PERFEKTE S TART

Nennen wir diesen Tag "Tag 0". Der letzte Tag in meinem alten Leben. Der Wetterbericht für morgen lautet: Sonne, 19 Grad. Wunderbar. Der ideale Tag für mein Vorhaben. Ich hole mir eine üble Flasche Rotwein aus dem Keller - ein Geschenk vom Pizzaservice. Und lege eine Schachtel Gauloises Rot daneben. Die wunderbarste Erfindung der Welt. Mein Glück. Meine Droge gegen alles. Mein Aufputschmittel, mein Antidepressivum, mein Ich-mach-dir-das-Warten-leicht-Mittelchen, mein Kokain, mein Brain-Booster, mein Alles. Das darf man einem Nichtraucher nicht erzählen, der zeigt einem den Vogel. Einem Raucher braucht man es nicht zu erzählen, der weiß das. Und er weiß auch, wie man sich fühlt, wenn man so richtig an dieser weißen Stange hängt. Gott sei Dank lesen Nichtraucher diese Zeilen nicht. Die militanten Ex-Raucher sind übrigens die Schlimmsten. Das waren meist auch die Raucher, die bei sich zu Hause nicht rauchten - aber dir die Bude vollqualmten. Und wenn du zu Besuch bist, musst du raus in den Regen. Genau die werden dann irgendwann zu militanten Nichtrauchern. Vorher waren sie ja schon militante, zu Hause nicht rauchende Raucher. Sorry ... aber sie lesen dieses Buch ja nicht .

R OTWEIN , Z IGARETTEN , Ü BELKEIT

So sitze ich also vor meiner sehr billigen Flasche Merlot und meiner Schachtel Gauloises. Nach 35 Jahren Abhängigkeit weiß ich noch nicht, wie man das schreibt, obwohl ich 40-mal am Tag diese Schachtel in die Hand nehme ... Es ist 20 Uhr. Und ich habe meine letzte Schachtel Zigaretten vor mir liegen.

Am schönsten ist es, sie mit einem Streichholz anzuzünden! Ein leises Knistern und Aufflammen, dann diese Mixtur aus Schwefel- und Zigarettenduft, hmm, wie gut das riecht! Zwischen meinen Fingern steckt eine der 263 Millionen Zigaretten, die in Deutschland pro Tag angezündet werden. Von einer zermürbten Minderheit, die Rauchen nicht mehr als Freiheit, Abenteuer und Stärke ansieht. Sondern als eine über alles geliebte Schwäche, die im Grunde keiner versteht.

Ehrlich: Ich rauche wirklich gerne! Die Zigarette ist für mich Genuss, ein Booster im Kopf, Fröhlichkeit, Aufwachen, Lust ...

Bald ist Schluss damit, und morgen früh werde ich als Nichtraucher aufstehen - klar, mit ziemlichem Rotwein-Nikotin-Selbstmitleidskopfweh. Aber das will ich ja. So richtig schlecht soll es mir morgen sein.

3 T AGE D AUERT DER N IKOTIN -F LASH ,
4 W OCHEN DIE E MOTIONSFALLE
AM ANFANG STEHT DER PLAN

Man muss wollen. Kein anderer.
Nur man selbst.
Dann legt man sich einen Plan zurecht.

1. Die ersten vier Tage muss man freihaben. Weil man unruhig ist und übellaunig. Vor allem aber, um sich voll auf das Projekt konzentrieren zu können und nicht in übliche Routinen zu verfallen. Viel zu gefährlich, dann zur Zigarette zu greifen.

2. Idealerweise startet man im Frühjahr. Weil die Tage länger sind. Und Licht einem Serotonin schenkt. Es macht glücklich und willensstark. Und dämpft den Heißhunger. Wer im Winter startet, sollte täglich mittags 30 Minuten raus. Am besten nackt.

3. Bäckerhefe besorgen - oder sich Vitamin B spritzen lassen. Man sollte eh den Hausarzt mit ins Nichtraucher-Boot holen. Nicht für Nikotinersatz oder Mode-Medis sondern für Vitamine & Co. Unterdrückt die Zigaretten-Lust.

4. Beschäftigung für die
Hände besorgen: Talisman, Gummiringe und so was. Auf hier . gibt es ein Zirkeltraining für die Finger.

5. Beschäftigung für den Mund besorgen: aus einer Schnabeltasse oder einem To-go-Becher trinken, Kaugummi, Gemüsesuppe, Karotten und Paprika knabbern, getrocknete Früchte, Eiweißpulver, Popcorn, Chiasamen-Pudding.

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