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Punch Needle Entdecke den neuen Trend: Vielseitige Projekte mit der Stanznadel - 20 bebilderte DIY-Projekte: Von Kissen und Decken über Taschen bis hin zu Stofftieren von Pelich, Emily (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 02.03.2020
  • Verlag: Südwest
eBook (ePUB)
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Punch Needle

Nach Makramee und Weben: Jetzt kommt die Punch Needle! Ganz unkompliziert, aber effektvoll: Mit der Punch Needle lassen sich Stoffe mühelos mit angesagten Mustern verzieren. Der neue Trend basiert auf der mehr als 100 Jahre alten Technik des Teppichknüpfens auf und ist ganz einfach umzusetzen: Neben der Punch Needle - einer Mischung aus Zierstichnadel und Knüpfhaken - braucht man nur Wolle oder Garne und einen locker gewebten Leinen- oder Baumwollstoff. Dann kann es losgehen: Beim Durchstechen mit der Punch Needle entstehen auf dem Stoff gleichmäßige Schlaufen. So lassen sich nicht nur tolle Teppiche sondern auch praktische Untersetzer, schöne Taschen, kuschlige Kissen und viele andere Accessoires und Deko-Objekte herstellen. Die 20 stylishen DIY-Projekte mit bebilderten Anleitungen reichen von einfachen Projekten für Einsteigern bis hin zu anspruchsvolleren Ideen für Fortgeschrittene. Der neueste Trend für Kreative macht großen Spaß und die innovativen Designs verschönern jede Wohnung! Emily Pelich hat für die internationale DIY-Plattform Etsy gearbeitet und lebt mittlerweile als selbstständige kreative Unternehmerin in Berlin. Sie hat den Punch-Needle-Trend als eine der Ersten nach Deutschland geholt und 2017 'The Joyful Punch' gegründet. Seitdem gibt sie Workshops in ganz Europa, bloggt rund um das Thema und verkauft das erforderliche Material in ihrem Online-Shop.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 02.03.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641255084
    Verlag: Südwest
    Größe: 33978 kBytes
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Punch Needle

Erste Schritte

DEN STOFF VORBEREITEN

Monk's Cloth und Leinen neigen zum Ausfransen. Daher muss der Stoff versäubert werden, bevor man mit dem Punchen beginnt. Am besten versäuberst du dein Stoffstück mit der Overlock-Nähmaschine oder mit dem Zickzackstich deiner Nähmaschine. Wenn du keine Nähmaschine besitzt, kannst du die Stoffkante auch beim Spannen auf den Keilrahmen umknicken und so falten, dass die offene Schnittkante verdeckt und geschützt ist. Ein weiterer Trick ist, vor dem Spannen Kreppband um die Stoffkante zu kleben. Es lässt sich später leicht wieder entfernen.

DEN RAHMEN BESPANNEN

Um beim Punchen ein schönes Ergebnis zu erzielen, ist es absolut notwendig, dass der Stoff so straff wie möglich aufgespannt wird - und auch straff im Rahmen bleibt. Eine günstige Lösung ist ein Keilrahmen: Achte hier darauf, dass dein Stoffstück groß genug ist, sodass du es um den Rahmen herum schlagen kannst - ich empfehle, den Stoff 10 Zentimeter größer als den Keilrahmen zu schneiden, sodass auf jeder Seite 5 Zentimeter umgeschlagen werden können. Die Arbeitsfläche ist kleiner als das Rahmenmaß, da man die Breite der Holzleisten abziehen muss. Wenn deine Holzleisten etwa 4,5 Zentimeter breit sind, dann musst du 9 Zentimeter vom Rahmenmaß abziehen, um die Arbeitsfläche zu errechnen. Ein 49 × 49 Zentimeter großer Keilrahmen mit 4,5 Zentimeter breiten Leisten bietet eine Fläche von 40 × 40 Zentimetern. Um genug Stoff zum Umschlagen und Bespannen zu haben, würde ich hier mit einem Stoffstück von 59 × 59 Zentimetern arbeiten.

Beim Bespannen des Keilrahmens gehst du am besten sternförmig vor. Tacker den Stoff mittig auf Seite A fest, zieh ihn dann mit Kraft zur gegenüberliegenden Seite B und befestige ihn hier ebenfalls in der Mitte. Nun folgen die Seiten C und D auf dieselbe Weise. Dann wieder Seite A und Seite B, gefolgt von Seite C und Seite D. Du bewegst dich also abwechselnd zu den gegenüberliegenden Seiten und spannst den Stoff so straff wie möglich auf den Rahmen.

Um den Stoff vom Keilrahmen zu lösen, ziehst du die Tackerklammern am besten mit einem Schlitz-Schraubendreher und einer Zange heraus.

Stickrahmen sind nur eingeschränkt empfehlenswert, da sich der Stoff darin während des Arbeitens immer wieder löst. Bis zu einer Größe von 18 Zentimeter Durchmesser ist es nach meiner Erfahrung noch möglich, ohne zu viel Frustration mit einem Stickrahmen zu punchen. Ein wenig besser sind Stickrahmen, die höhere Reifen und somit mehr Fläche zum Greifen des Stoffes haben. Ein Trick, wenn die Arbeit etwa als Wandbehang im Stickrahmen bleiben soll: Klebe den Stoff auf der Innenseite mit Heißkleber an den Rahmen, bevor du mit dem Punchen beginnst. So löst sich der Stoff nicht heraus und du kannst gut arbeiten.

MOTIVSUCHE

Bei den Motiven fürs Punchen sind dir fast keine Grenzen gesetzt: geometrische Muster, organische Formen, illustrative Figuren oder florale Gestaltung - die Punch Needle ist für all diese Stile geeignet. Beachten solltest du allerdings, dass detailreiche und kleinteilige Motive am besten mit feinen Nadeln gepuncht werden. Auch die flache Seite erscheint häufig viel klarer und die Details deutlicher. Auf der Schlaufenseite wirken kleine Details hingegen oft viel größer als auf der flachen - beachte dies bei der Planung eines Motivs. Ob du einfach frei drauflospunchst oder ein konkretes Motiv nach einer Vorlage gestaltest, ist ganz dir überlassen. Inspiration für figürliche Motive findest du auf Instagram, in illustrierten Kinderbüchern, im Stoffdesign oder bei Papeterie-Produkten. Probier unterschiedliche Motive mit verschiedenen Nadeln und Wollstärken aus. So bekommst du ein Gefühl dafür, wie sich der Look eines gepunchten Werks von der Papiervorlage unterscheidet.

MOTIV ÜBERTRAGEN

Wenn du eine Vorlage gefunden hast, gibt es mehrere Möglichkeiten, diese auf Stoff zu übertragen. Für das Zeichnen auf Stoff eignet sich entweder ein weicher

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Kundenbewertungen

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