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Digitalisieren von Dias und Negativen von Steinhoff, Sascha (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 15.10.2014
  • Verlag: dpunkt
eBook (PDF)
33,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Digitalisieren von Dias und Negativen

Das Buch richtet sich an Fotografen, die ihre Dia- und Negativbestände in hochwertiger Qualität digitalisieren möchten. Durch die Digitalisierung können selbst alte analoge Filmbestände am PC weiterverarbeitet und archiviert werden. Die speziellen Film-Scantechniken werden mit anschaulichen Beispielen nachvollziehbar dargestellt. Insbesondere die Verwendung von Rohdaten im Scanprozess, wie beispielsweise die Formate Nikon-NEF und Adobe-DNG, sowie deren scanspezifische Besonderheiten, nimmt einen breiten Raum ein. Sorgfältig ausgearbeitete Workflows helfen, den Arbeitsablauf beim Scannen effizient zu gestalten. Die inhaltlich komplett überarbeitete dritte Auflage zeigt exemplarisch anhand der technisch führenden Nikon-Filmscanner, welche Möglichkeiten Fotografen heute zur Archivierung ihrer Bildbestände haben. Diese Techniken können bis auf wenige Ausnahmen auch mit Scannern anderer Hersteller genutzt werden, das gilt insbesondere für die weit verbreiteten Flachbettscanner mit Durchlichteinheit. Außerdem werden diverse alternative Methoden zur Digitalisierung, wie beispielsweise die Archivierung per DSLR vorgestellt. Die Möglichkeiten und Grenzen der Scanprogramme Silver Fast und Vue Scan werden ebenso detailliert erklärt, wie das aus Nikon Scan, View NX und Capture NX2 bestehende Nikon System. Ein weiteres wichtiges Thema sind Korrekturmethoden für Scans mit Photoshop und entsprechenden Plug-ins.

Sascha Steinhoff Die erste Auflage des Scanbuchs entstand im Jahr 2005 bei einem längeren Auslandsaufenthalt des Autors in Galway/Irland. Neben seiner damaligen Tätigkeit als SAP-Consultant blieb Sascha Steinhoff bei dem für die irische Westküste typischen Dauerregen viel Zeit, sich mit diversen Scannern, Scanprogrammen und Archivierungsmethoden für analoge Aufnahmen zu beschäftigen. In den folgenden Jahren betreute er in München bei der Zeitschrift Profesionell das Ressort IT-im-Unternehmen. Inzwischen lebt Sascha Steinhoff in Bangkok und ist dort freiberuflich als Journalist und Projektleiter für die Schwerpunktthemen Fotografie und Business-IT tätig. Auf seiner Webseite www.scanmagazin.org finden nicht nur die Leserinnen und Leser seines Buchs weitere Informationen zum Thema.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 248
    Erscheinungsdatum: 15.10.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864915581
    Verlag: dpunkt
    Größe: 34594 kBytes
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Digitalisieren von Dias und Negativen

2 Leistungsmerkmale von Filmscannern

Inhalt

Eckdaten eines Filmscanners

Scanhancer

Schnittstellen: Verbindung zwischen Scanner und Computer

Das Leben nach dem Kauf

Wunschzettel für zukünftige Filmscanner

In diesem Kapitel werden alle Parameter besprochen, die für die Bewertung eines Filmscanners wesentlich sind. Neben zahlenmäßig erfassbaren Werten wie der Auflösung und dem Dichtewert ist aber auch die nur schwer bezifferbare Qualität der Optik entscheidend. Weil die auf dem Papier angegebenen technischen Daten eher selten mit der Realität übereinstimmen, sollte man in jedem Fall vor dem Kauf Testberichte zum ins Auge gefassten Scanner lesen.

Auf der DVD zum Buch gibt es zudem Beispielscans von vielen der aktuellen Filmscanner. Hier können Sie sich im direkten Vergleich selbst ein Bild von dem Qualitätsgefälle zwischen den verschiedenen Modellen machen. Ausführliche Testberichte gibt es im Netz unter www.filmscanner.info .

Ein Standarddia im Kleinbildformat ist im Original nur 24 × 36 mm groß. Trotzdem lassen sich hiervon Poster bis 30 × 45 cm drucken.
2.1 Eckdaten eines Filmscanners

Nominelle Auflösung

Die Auflösung eines Filmscanners definiert seine Fähigkeit, auch kleinste Strukturen in der Vorlage auszulesen. Sie wird üblicherweise in Pixels per Inch oder kurz PPI bzw. ppi angegeben. Auch die Einheiten DPI und SPI werden gelegentlich verwendet. Ein Filmscanner mit 4 000 ppi kann entsprechend pro Zoll (deutsche Übersetzung von Inch ) 4 000 Pixel (Bildpunkte) auslesen. Je höher die Auflösung eines Filmscanners, desto größere Bilder entstehen beim Scan. Das ist grundsätzlich gut, denn hochaufgelöste Bilder kann man beliebig verkleinern. Je höher die Auflösung, desto größer wird aber immer auch die Bilddatei. Ein moderner Kleinbildscanner liefert eine 16-Bit-TIFF-Datei mit mehr als 110 Megabyte pro Bild. Scannt man ein paar tausend Negative, wächst der Speicherbedarf entsprechend. Selbst wenn man die maximale Auflösung des Filmscanners im Normalbetrieb nicht ausnutzen möchte, sollte sie möglichst hoch sein, um Spielraum für Ausschnittvergrößerungen zu haben.

Von einem 4 000-spi-Scan lassen sich Ausdrucke bis zu 30 × 45 cm in 300-dpi-Druckauflösung ausbelichten. Theoretisch jedenfalls, denn in der Praxis reicht die Qualität der meisten Scanvorlagen dafür nicht aus. Selbst geringe technische Mängel lassen sich nämlich bei einer so großen Auflösung nicht mehr kaschieren. Daher genügt für die meisten Scans eine 2000-spi-Auflösung.

Von Interesse ist bei Scannern nur die tatsächlich vorhandene optische Auflösung. In Prospekten werden oft noch Werte für die interpolierte Auflösung angegeben, die deutlich höher liegt. Interpolierte Auflösungen sind nicht aussagekräftig. Hier wird die optische Auflösung eines Scanners einfach hochgerechnet. Das Resultat sind künstlich aufgeblähte Dateien. Sie enthalten jedoch nur die Bildinformationen, die der Scanner physikalisch über die optische Auflösung einlesen kann. Sofern für einen größeren Ausdruck erforderlich, sollte die Interpolation besser nachträglich über ein Bildbearbeitungsprogramm erfolgen. Dafür braucht man keinen besonderen Scanner. Es ist sogar davon abzuraten, die Scandaten schon im Scanprogramm zu interpolieren. Besser ist es, zuerst einen Scan in der nativen Auflösung des Scanners durchzuführen, denn hier erzielt der Scanner seine beste Bildqualität.

Kleine Formate: vor dem Scan Ausgabegröße festlegen

Wenn der Scanner selbst skaliert, wird das Filmkorn oft schöner dargestellt, als wenn man hochaufgelöste Scans per Bildeditor nachträglich auf das Wunschformat verkleinert. Der Effekt ist bei Nikonscannern sehr stark ausgeprägt.

4 000-spi-Scan - maximale Ausschnittvergrößerung für seitenfü

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