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Foto Pocket Olympus OM-D E-M1 Der praktische Begleiter für die Fototasche! von Wagner, Reinhard (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 13.08.2014
  • Verlag: Franzis
eBook (ePUB)
9,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Foto Pocket Olympus OM-D E-M1

Kompakte technische Erläuterungen, Miniexkurse aus dem Erfahrungsschatz eines Profifotografen und praxisorientierte Aufnahmetipps für Ihre Olympus OM-D E-M1.

Handlicher Foto-Ratgeber zur Olympus OM-D E-M1

Ihr Begleiter für jede Fototour - immer zur Hand, wenn Sie ihn brauchen! Das Buch macht da weiter, wo die Bedienungsanleitung der Kamera aufhört.

Tipps und Tricks zum Fotoalltag mit der Olympus OM-D E-M1

Hier finden Sie wertvolle Tipps für die häufigsten Fotosituationen sowie konkrete Vorschläge für die optimalen Kameraeinstellungen.
Die wichtigsten Kennzahlen

Kameramenü-Übersichten, Tabellen und Referenzabbildungen zeigen die wichtigsten Parameter wie Blende, Verschlusszeit, ISOEmpfindlichkeit, Belichtungsmessmethoden und mehr.
Die wichtigsten Handgriffe

Korrekt belichten, perfekt scharf stellen, optimal blitzen. So fotografieren Sie Porträts, Panoramen, Konzert- und Sportaufnahmen.


Aus dem 'Foto Pocket Olympus OM-D E-M1' Inhalt:
So machen Sie die E-M1 startklar
Tasten, Wahlräder und Schalter
Wichtige Einstellungen im Anwendermenü
Vorteile und Fallstricke beim DUAL FAST-AF
AF-Funktionsweise und Anwendungstipps
Aufnahmemodus wählen: P, A, S oder M?
Alles über Belichtungs- und ISO-Einstellung
ESP-, Spot- oder mittenbetonte Integralmessung
Fotografieren mit den Motivprogrammen
Farbgestalter und Gradationskurve im Einsatz
ART-Effektfilter und deren Auswirkungen
Das steckt hinter LiveBulb und LiveTime
Spezielles für Filmemacher
Richtig Blitzen mit Kamera- und Systemblitz
Blitzen auf den ersten oder zweiten Vorhang
Mehrfachbelichtung und Intervallaufnahmen
Arbeiten mit Belichtungsreihen
Das große E-M1-Setup in der Praxis

Reinhard Wagner, Jahrgang 1963, bekam mit zehn Jahren eine Kodak Instamatic geschenkt, die ausschließlich quadratische Negative erzeugte.
Nachdem er einige Jahre hauptsächlich schiefe Bilder produziert hatte, weil lediglich in der Diagonalen genügend Platz fürs Motiv war, setzte er mit 14 eine Kleinbild-Exakta Varex IIa durch und ist seitdem vom Spiegelreflex-Virus befallen, der ihn schließlich zu Olympus-Kameras führte.
Den technischen Hintergrund erhielt er an der Universität Erlangen und der Fachhochschule Regensburg. Seit 2008 leitet er neben seinem 1995 gegründeten Verlag auch die Website oly-e.de, eines der größten Foren zu Olympus im deutschsprachigen Raum.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 128
    Erscheinungsdatum: 13.08.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783645222235
    Verlag: Franzis
    Größe: 20121 kBytes
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Foto Pocket Olympus OM-D E-M1

2 Aufnahmemodus wählen

P – Programmautomatik und Program-Shift

Die Programmautomatik legt Blende und Belichtungszeit selbstständig fest und richtet sich dabei nach einer in der Kamera abgelegten Tabelle. Je nach Brennweite ändert sich dabei die Blende-Belichtungszeit-Kombination, sodass eine möglichst verwacklungssichere Belichtungszeit erreicht wird. Ob Sie dabei einen Bildstabilisator eingeschaltet haben oder nicht, spielt für die Programmautomatik keine Rolle.

Sobald die Verwacklungssicherheit nach der Formel "Kehrwert der doppelten Brennweite" hergestellt ist, wird schrittweise abgeblendet und die Belichtungszeit verkürzt.

Diese Regel liefert in den meisten Fällen korrekt belichtete, unverwackelte Bilder. Leider werden damit aber auch Ihre teureren, lichtstarken Objektive viel zu früh abgeblendet, sodass Sie von einer möglichen verbesserten Freistellung oder den theoretisch möglichen extrem kurzen Belichtungszeiten nicht viel haben.

Während A (Blendenvorwahl), S (Belichtungszeitvorwahl) und M (vollmanueller Modus) keine größeren Fragen aufwerfen sollten, ist der P-Modus (Programmautomatik) durchaus ein paar Sätze wert, vor allem weil er bei allen Szenemodi, bei iAUTO und auch bei den ART-Effektfilter-Programmen eingesetzt wird.

Es gibt aber eine Möglichkeit, die Kamera auch in der Programmautomatik zum Öffnen der Blende zu bewegen: Sie können mit dem Daumenrad die Kennlinie dieser Regel verschieben. Nach rechts verschieben Sie die Kennlinie in Richtung offenerer Blende, nach links in Richtung längerer Belichtungszeit. Das geht so weit, dass Sie auch mit Blende 1,8 in der Programmautomatik mit 1/8000 Sekunde fotografieren oder eben mit einem langen Tele und geschlossener Blende vom Stativ bei 1/50 Sekunde arbeiten können.

Diese Verschiebefunktion heißt Program-Shift, und wenn sie aktiviert ist, erhält das P , das man links unten am Display sieht, ein kleines s als Hinweis darauf, dass man gerade die Kennlinie verschoben hat.

Ist ein Blitz aktiviert, funktioniert natürlich der Program-Shift nicht mehr, da sich die Kamera nun an der Synchronzeit orientieren muss.
A – Blendenvorwahl

A (A = Aperture = Blende) ist die zu Recht beliebteste Automatik. Sie wählen die Blende, und die Kamera errechnet die passende Belichtungszeit. Wenn Ihnen die Belichtung nicht gefällt – einfach über eine Belichtungskorrektur (vorderes Drehrad) anpassen. Der größte Vorteil: Sie können einen extrem großen Belichtungsbereich abdecken – von 1/8000 Sekunde bis theoretisch 30 Minuten Belichtungszeit, das sind 25 Lichtwerte. Meist wird man dadurch begrenzt, dass bei Offenblende eines lichtstarken Objektivs die 1/8000 Sekunde nicht mehr ausreicht.
S – Zeitvorwahl

Mit der Einstellung S (S = Shutter = Verschluss) wählen Sie die Verschlusszeit, und die Kamera wählt die Blende. S wird verwendet, wenn man auf kurze Verschlusszeiten angewiesen ist, etwa in der Sportfotografie oder wenn man für Mitzieher eine bestimmte exakte Verschlusszeit braucht. Der Nachteil ist, dass die meisten Objektive nicht mehr als 7 Lichtwerte Spielraum zur Verfügung stellen, bei einem langen Teleobjektiv wie dem 75-300 mm, das gern für die Sportfotografie genutzt wird, sind es sogar nur 3,5 Stufen, wovon eigentlich für die oberen beiden (14 und 22) selten genug Licht da ist. Zudem werden hier die Bilder durch Beugungseffekte wieder unschärfer.
M – Manueller Modus

Für viele Fotografen ist M der Königsmodus – man sollte aber immer Folgendes berücksichtigen: Ein korrekt eingestelltes Bild in P unterscheidet sich in nichts von e

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