text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Grundlagen Digitalfotografie 1,2,3 Fotoworkshop kompakt. Profifotos in 3 Schritten. 55 faszinierende Bildideen und ihre Umsetzung von Spiering, Alexander (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 29.01.2015
  • Verlag: Humboldt
eBook (ePUB)
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Grundlagen Digitalfotografie

Der leicht verständliche Einstieg in die Digitalfotografie - perfekt für Anfänger! Für alle Foto-Einsteiger, die sich nicht mit Theorie aufhalten möchten: Zahlreiche Bildideen, Anleitungen und Profi-Tipps lassen Sie blitzschnell professionelle Aufnahmen machen. In drei kleinen Schritten lernen Sie, wie Sie Ihre Kamera einstellen müssen, um Ihr Motiv gekonnt in Szene zu setzen. Alle Beispiele wurden sorgfältig für Anfänger ausgewählt. Das Grundlagenbuch für jeden Hobbyfotografen! Alexander Spiering ist ein gefragter Filmer und Fotograf. Durch die Vielfalt seiner Aufträge gibt es kaum etwas, das er noch nicht in faszinierenden Bildern festgehalten hat. Mit seiner herrlich unkomplizierten Sichtweise vermittelt er auch Foto-Anfängern schnell, worauf es bei guten Fotos ankommt.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 208
    Erscheinungsdatum: 29.01.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783869102528
    Verlag: Humboldt
    Größe: 52825 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Grundlagen Digitalfotografie

Bedienung der Kamera

Zunächst ein wenig Technik. Das muss sein, denn je besser Sie Ihre Kamera verstehen und damit beherrschen, desto besser werden die Ergebnisse. Und das Fotografieren wird zum Kinderspiel. Versprochen.

Eine Voraussetzung für gelungene Bilder ist das Zusammenspiel der folgenden vier Parameter:

Verschlusszeit
Blende
Brennweite
ISO-Wert
Wenn Sie verstanden haben, was sich hinter den einzelnen Begrifflichkeiten verbirgt und wie sie im Zusammenspiel miteinander funktionieren, haben Sie schon ganz viel erreicht.
1. Verschlusszeit

Über die Verschlusszeit, auch Belichtungszeit genannt, entscheiden Sie, wie lange Licht durch das Objektiv auf den Bildsensor der Kamera trifft. Damit, vereinfacht gesagt, bestimmen Sie, wie hell oder dunkel ein Bild wird. Bei einer längeren Verschlusszeit gelangt mehr Licht auf den Sensor. Das ist bei dunklen Lichtsituationen (z.B. in Innenräumen) durchaus von Vorteil. Doch je länger Sie belichten, desto größer ist auch die Gefahr, dass das Bild verwackelt. Und umgekehrt: Je kürzer die Verschlusszeit ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass das Bild scharf abgebildet wird. Mithilfe eines Stativs können Sie die Verwackelungsgefahr minimieren, dadurch werden wesentlich längere Verschlusszeiten möglich. Das Verwackeln ist übrigens nicht nur ein Problem einer unruhigen Hand: Das rein mechanische Drücken des Auslösers verursacht häufig bereits leichte Erschütterungen. Verhindern können Sie dies zum Beispiel mit dem Einsatz eines Fernauslösers.

Links: Mit einer Verschlusszeit von 1/100 s ist das Foto überbelichtet.
Rechts: Mit einer halb so langen Verschlusszeit von 1/200 s ist das Foto richtig belichtet.

Die Zeitdauer der Belichtung wird in einem Bruch angegeben. Je größer die Zahl hinter dem Bruchstrich ist, desto kürzer ist die Verschlusszeit: Wenn sie ein Hundertstel einer Sekunde andauert, wird sie als 1/100 s (s für Sekunde) angegeben. Bei einer Verschlusszeit von 1/200 s zum Beispiel trifft nur halb so viel Licht auf den Bildsensor. Das Bildergebnis fällt entsprechend dunkler aus.

Hier ein paar Beispiele, wie die Belichtungsdauer bei den meisten Kameramodellen im Display oder Sucher angezeigt wird:

10" = 10 Sekunden
1" = 1 Sekunde
10 = 1/10 Sekunde
100 = 1/100 Sekunde
1000 = 1/1000 Sekunde
Vereinfacht gesagt: Wenn die Verschlusszeit im Kameradisplay ohne Bruch angegeben wird, bedeutet ein hoher Zahlenwert eine kurze Verschlusszeit und ein niedriger Zahlenwert eine lange Verschlusszeit!
2. Blende

Über die Blendenzahl geben Sie vor, wie weit der Blendenverschluss in Ihrem Objektiv geöffnet sein soll. Wie der Blendenverschluss funktioniert, können Sie sich leicht veranschaulichen, indem Sie mit einer Hand ein Fernrohr nachahmen und hindurchsehen: Wenn der Durchmesser größer ist, entspricht das einer größeren Blendenöffnung, auch offenere Blende genannt.

Verringern Sie den Durchmesser, spricht man von einer kleineren Blendenöffnung oder auch einer geschlosseneren Blende.

Links: Veranschaulichung einer großen Blendenöffnung.
Rechts: Veranschaulichung einer kleinen Blendenöffnung.

Die Wahl der Blende hat eine große Auswirkung auf Ihre Bildgestaltung: Ist die Blende sehr offen gewählt (kleine Blendenzahl), wird nur das Motiv, auf dem der Fokus liegt, scharf dargestellt, und der Rest verschwimmt in der Unschärfe. Man spricht dann von geringer Tiefenschärfe. Dieser Effekt wird gerne bei der Porträtfotografie genutzt.

Wählen Sie eine geschlossenere Blende (große Blendenzahl), werden sowohl Vorder- als auch Hintergrund scharf dargestellt. Das eignet sich gut für Landschaftsaufnahmen. In diesem Fall spricht man von hoher Tiefenschärfe.

Offene Blende

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen