text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Kreativ fotografieren mit Nikon D610 von Wäger, Markus (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 04.02.2014
  • Verlag: dpunkt
eBook (PDF)
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Kreativ fotografieren mit Nikon D610

Diese Anleitung zum kreativen Fotografieren erklärt alle wichtigen Funktionen und Eigenschaften der Kamera im fotografischen Zusammenhang. Markus Wäger verbindet ein zielführendes didaktisches Prinzip - 'Vier Schritte zum Bild' - mit vertiefenden Hintergrundinformationen und folgt darin dem Konzept der Fotoschule. Dabei konzentriert er sich auf die praktische Umsetzung kreativer Gestaltungsprozesse und lässt beispielsweise die Effekt-Modi oder die Videofunktion bewusst aus. Stattdessen finden Sie wertvolle Tipps zur sinnvollen Ausstattung der Kamera mit Objektiven, Blitzgeräten, Taschen und Tragesystemen. Das Buch schließt mit einem Kapitel über die Entwicklung und Optimierung der Bilder mit den Werkzeugen am Computer. Aus dem Inhalt: - Nützliches Zubehör und Voreinstellungen - Objektive und Perspektive - Fokussierung und Schärfentiefe - Belichtung einstellen und korrigieren - HDR und Weißabgleich - Blitzen mit System - Komposition und Bildausschnitt - Die digitale Dunkelkammer 'Vorbehaltlos ist es das beste Kamerabuch, das der Rezensent seit Jahren vorliegen hatte', schrieb der Fotograf Roland Richter in der Fotozeitschrift 'Naturblick' über das Vorgängerbuch zur Nikon D600, das denselben Ansatz verfolgt.

Markus Wäger ist Fotograf und Grafikdesigner. Er lebt in Vorarlberg. Seit 2005 unterrichtet er Photoshop, InDesign, Illustrator, Grafikdesign und Fotografie. Er ist unter anderem Autor mehrerer Photoshop-Bücher. Beim dpunkt.verlag erschienen bisher von ihm Bücher zur Nikon D7100 und D600 in der Reihe 'Kreativ fotografieren mit ...'.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 262
    Erscheinungsdatum: 04.02.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864914546
    Verlag: dpunkt
    Größe: 24667 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Kreativ fotografieren mit Nikon D610

2 Perspektive: Objektive und Bildwinkel

Wenn jemand fragt: "Was für eine Kamera würdest du kaufen?", kann ich nur antworten: "Eine Nikon!" Wäre dem nicht so, hätte ich eine Kamera einer anderen Marke. Wenn mich jemand fragt: "Was für eine Kamera soll ich kaufen?", antworte ich: "Geh zu einem Händler, der eine breite Auswahl hat, nimm verschiedene Marken und Modelle in die Hand und schau, was sich für dich am besten anfühlt." Für mich fühlen sich Nikon-Kameras gut an. Aber alle Hersteller kochen mit Wasser, und schlechte Geräte würde ich im Segment der Spiegelreflexkameras von keinem erwarten. Allerdings hat es gewisse Vorteile, bei einem der Platzhirsche einzukaufen: Für Canon und Nikon gibt es einfach das größte Angebot an Zubehör und Objektiven. Bezieht man Objektive von Drittherstellern, wie Sigma, und gebrauchte mit ein, dann ist die Auswahl bei Nikon schier unüberschaubar. Immerhin sind neuste Nikon-Kameras noch immer mit Objektiven ab 1959 kompatibel – ab dem Jahr, in dem Nikon den F-Mount vorstellte. Eine solche Kompatibilität ist bei anderen Herstellern keine Selbstverständlichkeit.

Abb. 2.1: Nikon F
© Nikon GmbH 2013
Das F-Bajonett

Jeder Hersteller von Kameras mit Wechselobjektiven hat seine eigene Norm des sogenannten Bajonettsystems – das ist der Schraubverschluss , über den Kamera und Objektiv miteinander verbunden werden. Bei Nikon nennt sich das "F-Bajonett" beziehungsweise "F-Mount". Eingeführt wurde dieses System 1959 mit der legendären Nikon F ( Abb. 2.1 ). Nikon hat das F-Bajonett seither immer weiterentwickelt und den neusten technischen Errungenschaften angepasst, dabei aber stets rückwärtskompatibel gehalten, sodass an der D610, mit ein paar Ausnahmen, noch alle Nikkore seit 1959 angesetzt werden können (Nikkor ist der Markenname für Nikon-Objektive).
Die D610 ist eine FX-Kamera

Nikon hat aktuell drei verschiedene Produktlinien an Kameras mit Wechselobjektiven und unterschiedlich großen Bildsensoren im Programm: FX-Kameras, DX-Kameras und das Nikon-1-System.

CX-Kameras - Neben den Spiegelreflexkameras gibt es seit einiger Zeit die Nikon-1-Serie im Segment der sogenannten Systemkameras, auch bekannt als EVIL-Kameras ("Electronic Viewfinder Interchangeable Lens" 1 ) oder als MSC ("Mirrorless System Camera" 2 ). Das Sensorformat der Nikon 1 beträgt 13,2 × 8,8 mm – Nikon nennt es "CX-Format". Dieses System ist mittlerweile vor allem deshalb interessant, weil Nikon im Herbst 2013 mit der Nikon 1 AW1 die erste wasserdichte und stoßfeste Systemkamera der Welt vorgestellt hat.

Objektive für DX- und FX-Kameras können über einen Adapter an eine Nikon 1 angeschlossen werden. Umgekehrt hätte es wenig Sinn. Die Objektive der Nikon-1-Serie sind für einen D610-Fotografen also uninteressant.

Abb. 2.2: Nikon 1 V2 mit Bajonettadapter FT1 für DX- und FX-Nikkore
© Nikon GmbH 2013

FX-Kameras - FX-Kameras haben einen Bildsensor im Kleinbildformat von 36 × 24 mm. Kleinbild wird mit "KB" abgekürzt, oft bezeichnet man es als "Vollformat" und gelegentlich hört man auch die analoge Bezeichnung "35-mm-Film-Format", wobei sich 35 mm auf die Breite der Filmrolle ( Abb. 2.3 ) bezieht, auf der die 36 × 24 mm großen Fotos aufgenommen werden ( Abb. 2.4 ). Da es sich bei der Nikon D610 um eine FX-Kamera handelt, werden wir uns im Laufe dieses Kapitels ausgiebig

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen