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Kreativ fotografieren mit Olympus OM-D E-M1 von Wäger, Markus (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 31.03.2014
  • Verlag: dpunkt
eBook (ePUB)
27,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kreativ fotografieren mit Olympus OM-D E-M1

Markus Wägers "Kreativ fotografieren mit ..."-Bücher sind keine Kamerabücher im herkömmlichen Sinn, die lediglich das Handbuch des Herstellers ergänzen oder ersetzen. Vielmehr verfolgt der Autor den Anspruch, dem Anwender die Funktionen und Möglichkeiten seiner Kamera vor dem Hintergrund kreativer Fotografie zu beschreiben, wobei immer die Anwendung im Vordergrund steht und die Funktionen als Mittel zum Zweck beschrieben werden. Stets bestimmen die Motivbeschaffenheit und die Bildidee, welche Einstellungen vorgenommen werden, wie beispielsweise die Wahl von Blende, Brennweite und Motivabstand davon abhängig sind, ob der Fotograf sein Motiv mit geringer oder großer Schärfentiefe aufnehmen will. Selbst Autodidakt, weiß Markus Wäger um die Schwierigkeit, die technischen Informationen des Kamerahandbuchs mit der Fototheorie und der praktischen Anwendung in Beziehung zu bringen. Mit dem von ihm entwickelten didaktischen Konzept "Vier Schritte zum Bild", das die Kamerafunktionen den bildgestalterischen Grundparametern Perspektive, Schärfe, Belichtung und Bildkomposition zuordnet, will er diese Zusammenhänge ambitionierten Amateuren und Fotografen in der Ausbildung näherbringen. Dabei klammert er bewusst weniger relevante Einstellungen aus, gibt dafür aber wichtige Hinweise zu geeignetem Zubehör wie Objektiven oder Blitztechnik sowie zur Optimierung der Aufnahmen mithilfe von RAW-Entwicklung und Bildbearbeitung. Aus dem Inhalt: - Nützliches Zubehör und Voreinstellungen - Objektive und Perspektive - Fokussierung und Schärfentiefe - Belichtung einstellen und korrigieren - HDRI und Weißabgleich - Blitzen mit System - Komposition und Bildausschnitt - Die digitale Dunkelkammer

Markus Wäger ist Fotograf und Grafikdesigner. Er lebt in Vorarlberg. Seit 2005 unterrichtet er Photoshop, InDesign, Illustrator, Grafikdesign und Fotografie. 2007 erschien sein erstes Buch über Photoshop, dem drei weitere Ausgaben folgten. Beim dpunkt.verlag sind von ihm Bücher zu den Kameras Nikon D7100 und Nikon D600 erschienen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 300
    Erscheinungsdatum: 31.03.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864914881
    Verlag: dpunkt
    Größe: 48202 kBytes
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Kreativ fotografieren mit Olympus OM-D E-M1

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Grundlagen: Kamera, Einstellungen und Zubehör

Eine Kamera allein macht kein Foto – egal wie gut sie ist. Die beste Kamera ist ohnehin immer die, die man dabei hat. Die OM-D ist kompakt und leicht, so dass man sie gerne mitnimmt. Sie braucht aber auch Objektive, um einsatzbereit zu sein, Blitze und Stative erhöhen den kreativen Spielraum, WLAN verbindet sie mit mobilen Geräten und so mit der weiten Welt. Gurte sollen die Kamera tragen, Taschen die Ausrüstung transportieren und erst die richtigen Einstellungen optimieren ihren Einsatz. In diesem Kapitel beschreibe ich den Charakter der OM-D, stelle Ihnen meine liebsten Ausrüstungsgegenstände vor und gebe Tipps zu Voreinstellungen.

Die Olympus OM-D E-MI ist anders als viele ihrer Mitbewerberinnen: sie ist keine Spiegelreflexkamera und sie besitzt einen kleineren Aufnahmesensor als die meisten. Beides hat Konsequenzen. Es ergeben sich daraus Vorteile – die vielleicht dazu geführt haben, dass Sie sich für sie entschieden – wie auch Nachteile. Um zu verstehen, weshalb die OM-D[ 1 ] ist, wie sie ist, erscheint es sinnvoll, einen Ausflug in die jüngere Geschichte der Fotografie zu machen und den Weg nachzuzeichnen, der zu ihr geführt hat.

Abb. 1.1: Kleinbild-Negativfilm

© remik44992/Fotolia.com
Der Weg zur OM-D

Kleinbildformat - Analoge Fotografie wurde in den Jahrzehnten vor der digitalen Revolution vor allem vom Kleinbild dominiert. Zum Fotografieren werden bei analoger Fotografie in die Kameras Filmrollen ( Abb. 1.1 ) eingelegt, die meist dem Kleinbildformat entsprechen. Filmrolle und Filmpatrone des Kleinbildformats sind genormt, so dass man dieselben Filme für Spiegelreflex- wie für Kompaktkameras, für Modelle von Canon, Nikon, Olympus oder Pentax gleichermaßen verwenden kann.

Das Kleinbild (abgekürzt: "KB") hat ein Format von 36 × 24 mm, was einem Seitenverhältnis von 3:2 entspricht. Gelegentlic hhört man statt Kleinbildformat auch die analoge Bezeichnung "35-mm-Film", wobei sich die 35 mm auf die Breite des Films beziehen, auf der die 36 × 24 mm großen Fotos aufgenommen werden ( Abb. 1.2 ).

Abb. 1.2: Maße des Kleinbildfilms

APS - Mitte der 1990er Jahre lancierten Canon, Fujifilm, Kodak, Minolta und Nikon das "Advanced Photo System" (abgekürzt: APS) als Alternative zum Kleinbild. APS ermöglichte es, Daten mit auf den Film zu speichern und unter drei verschiedenen Formaten für eine Aufnahme zu wählen: APS-H mit 30,2 × 16,7 mm, APS-C mit 25,1 × 16,7 mm und APS-P mit 30,2 × 9,5 mm.

Abb. 1.3: APS-Filmpatrone

© graksi/Fotolia.com

Ein langes Leben war dem APS-Format nicht beschieden, denn bald schon explodierten Nachfrage und Angebot an digitalen Fotoapparaten. Olympus gehörte in der zweiten Hälfte der 90er mit seinen Camedia-Modellen zu den innovativsten und erfolgreichsten Unternehmen am neuen Markt der Digitalkameras, wobei Digitalfotografie zur damaligen Zeit von echten Fotografen noch nicht ernst genommen wurde. Noch 1999 gab es kaum erschwingliche Geräte, die die 2-Megapixel-Grenze überschritten. Für mich als Grafikdesigner war die geringe Auflösung kein Problem. Vielmehr war es ein Segen, nun eine Werbeidee schnell einmal mit ein paar Requisiten in Szene zu setzen, digital zu fotografieren und direkt in den Computer zu laden. Davor lagen zwischen Aufnahme und Platzierung im Entwurf die Entwicklung im Fotolabor und der Scan beim Lithografen. Wohlgemerkt: Wir machten die Camedia-Aufnahmen für Designentwürfe – die professionel

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