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Alles über psychoaktive Kakteen Arten, Geschichte, Botanik, Anwendung. von Berger, Markus (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.03.2014
  • Verlag: Nachtschatten Verlag
eBook (ePUB)
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Alles über psychoaktive Kakteen

Sie sind echte Speisen der Götter: die psychoaktiven Kakteen. Diese vielgestaltigen Pflanzen haben berauschende, psychedelische, aufmunternde und betäubende Eigenschaften. Sie sind Heilmittel und Entheogen zugleich. Und damit ein unentbehrlicher Teil indianischer Kultur und Tradition. Innerhalb der sogenannten Zivilisation ist von diesen bewusstseinsverändernden Gewächsen, dem Fleisch der göttlichen Ekstase, fast nichts bekannt. Nur deshalb gibt es dieses Buch: Es trägt das gesamte Wissen rund um die entheogenen Kakteen zusammen und beinhaltet eine aktuelle Übersicht aller bekannten psychoaktiven Kakteengewächse, deren Inhaltsstoffe, Anwendung, Wirkungen und Nebenwirkungen. Außerdem gibt's eine Anleitung zur Aufzucht und Vermehrung sowie eine Vielzahl an Hintergrundinfos und weiterführendem Insiderwissen. Dieses Buch aus der Schmiede des Psychoaktive-Kenners Markus Berger ist DAS Standardwerk über die psychoaktiven und pharmakologisch aktiven Kakteen.

Markus Berger ist Schriftsteller und Künstler, Pflanzenforscher, Ethnobotaniker, Ethnopharmakologe und Pharmakobotaniker, vor allem aber Journalist in den Bereichen Video, Print, Foto und Internet. Er ist Autor vieler Bücher und Artikeln in diversen Fachzeitschriften. Unter dem Namen Blazin Tommy entwickelt Markus Berger Video-, Audio- und Multimediaprodukte für ein subversives Publikum. www.blazintommy.org

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 274
    Erscheinungsdatum: 01.03.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783037882665
    Verlag: Nachtschatten Verlag
    Größe: 8435kBytes
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Alles über psychoaktive Kakteen

Richtige Pflanzenpflege

Standort und Licht

Natürlich benötigen die Kaktusgewächse in ihrer Heimat ihre individuellen Standorte und Vegetationsverhältnisse. Wer die Pflanzen aber zuhause auf dem Fensterbrett pflegen mag - hierzulande gezogene, anspruchslosere Gewächse -, der kann einige Faustregeln bezüglich des präferierten Standortes auf praktisch alle Kultur-Kakteen anwenden. Geeignet sind bei Kultur in der Wohnung ein Süd-, ein Ost- oder ein Westfenster. Nordfenster sind gar nicht geeignet, da sie so gut wie kein Sonnenangebot gewähren. Auch sollte die Fensterbank direkt bevorzugt werden, da es den Pflanzen inmitten des Raumes schlecht ergehen könnte. Ausnahmen sind natürlich möglich, zum Beispiel wenn der Raum sehr hell ist. Die Kakteen sollten nicht permanenter Zugluft ausgesetzt sein und so am Fenster stehen, dass das Sonnenlicht nur indirekt auf sie einfällt, sie also nicht vollends trifft. Direktes Sonnenlicht kann die Pflanzen beschädigen, besonders z. B. nach dem Besprühen mit Wasser (siehe unten). Für eine optimale Atmungsaktivität und die dafür notwendige Kohlendioxid-Versorgung sollte auf die regelmäßige Zufuhr von genügend Frischluft geachtet werden. Kakteen lieben in den meisten Fällen eine hohe Umgebungstemperatur. Im Garten sollten Kakteen an einen schattigen bis halbschattigen Platz gestellt werden. Auch draußen ist direktes Sonnenlicht für die Gewächse nicht gut. Für einen adäquaten Gasaustausch sorgt bei einer Freilandkultur die Natur.

Substrat

Kakteen lassen sich am besten pflegen, wenn ein individuelles Substrat gewählt wird bzw. ein Erdgemisch, das auf die charakteristischen Bedürfnisse der jeweiligen Pflanzen eingeht. Zu diesem Zwecke empfiehlt es sich, Kaktus-Substrat selber zu mischen.

Standardmäßig, sprich für die meisten Kakteen, mische ich mein Substrat so:

- 5 Teile Spezial-Kakteenerde mit hohem Bimskies-Anteil

- 2 Teile Spielsand (Bausand ist gänzlich ungeeignet, da er zu hohe Kalkanteile besitzt)

- 1 Teil grobkörniger, gewaschener Aquarienkies

- ein Hauch Kokosfaser

Diese Komposition tut einem Großteil der Kaktuspflanzen gut, wenn man die Mixtur auch nicht pauschal bei allen Cactaceae anwenden sollte. Ein Ariocarpus z. B. würde sich in diesem Substrat nicht besonders wohl fühlen. Spezialliteratur hilft bei expliziten Exemplaren oftmals weiter. Wenn nicht, dann leisten der Kakteen-Fachhandel oder der Autor gern erste Hilfe. Außerdem bietet der Gartenhandel weitere interessante und wertvolle Zuschlagstoffe wie Perlite, Blähton, Lauberde, Sphagnum-Moos, Lehm, Lavalit, Granitgrus, Bims, Blähschiefer, Bentonit und mehr. Wie oben bereits erwähnt, ist es von Wichtigkeit zu wissen, welche Erde die zu pflegende Pflanze benötigt.

Der Kaktus in Hydrokultur

Kakteen können auch in Hydrokultur gehalten werden. Prinzipiell lassen sich alle Hydro-Substrate wie Blähton, Kiesel oder Plastik verwenden. Soll ein Kaktus, der vorher in Erde gewachsen ist, nun in Hydrokultur gesetzt werden, muss das komplette Wurzelwerk vom Altsubstrat befreit werden.

Fachmännischer Rat zur Hydrokultur und den allgemeinen Grundsätzen dieser Pflegemethode kann im Gartenmarkt oder über Literatur zu Rate gezogen werden.

Anfänglich erhält der Hydro-Kaktus ausschließlich Wasser ohne Nährstoffzugabe. Die Beigabe von Nährstoffen erfolgt dann nach drei bis vier Wochen. Im Winter wird der Wasserpegel konstant niedrig gehalten, so dass die Wurzel nur schwach feucht bleibt. Auf Nährstoffzusatz kann während der kalten Monate verzichtet werden.

Sauerstoff und Temperatur

Wie wir Menschen, benötigt auch der Kaktus Sauerstoff (O2) für die Atmung. Pflanzen produzieren mittels ihres grünen Farbstoffes Chlorophyll mit der sogenannten Photosynthese selbständig Sauerstoff. Trotzdem dürfen auch in Wohnzimmerkultur gehaltene Kakteen keinem muf

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