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Dämmen und Sanieren in Alt- und Neubauten Dach, Decke, Wand und Keller fachgerecht dämmen und dichten von Stempel, Ulrich E. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 04.07.2013
  • Verlag: Franzis
eBook (PDF)
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Dämmen und Sanieren in Alt- und Neubauten

Es gibt viele Angebote, die versprechen, einen Teil der immer weiter steigenden Heizkosten einzusparen - aber was davon gibt Sinn und hat Zukunft? Wie lassen sich im konkreten Fall Immobilien energetisch sanieren? Die Experten streiten sich heftig über Dämmarten und Sinn von Dämmungen.

Den richtigen Weg finden mit Dämmen und Sanieren in Alt- und Neubauten
Das eine Lager beschreibt hohe prozentuale Einsparmöglichkeiten durch Wärmedämmung nach dem Motto: je dicker und je dichter desto besser. Das andere Lager bezweifelt oder verdammt die vermeintlichen Dämmerfolge und warnt vor programmierten Bauschäden und Schimmel.

Gesetzliche Vorschriften beachten
Dazu kommt, dass der Gesetzgeber mit Vorschriften Bauherren, Handwerker, Architekten und Energieberater unter einen Handlungszwang setzt, dessen Folgen erst in einigen Jahren sichtbar werden können. Egal ob Bauherr, Hausbesitzer, Handwerker, Architekt oder Berater: dieses Buch zeigt, worauf bei Modernisierungen besonders zu achten ist bzw. worauf Sie bei einem Neubau achten sollten.

In Dämmen und Sanieren werden alle Schritte ausführlich bebildert und erläutert
Sie finden Unterstützung und viele praktische Beschreibungen für eine fachgerechte Durchführung Ihrer Dämm- und Dichtungsarbeiten von Dach, Außenwänden, Fußböden und Zwischendecken. Außerdem gibt das Buch Auskunft, welche Maßnahmen bei möglichst geringen Kosten die meisten Einsparungen bringen. Diese und viele weitere wichtige Punkte werden ausführlich behandelt und mit zahlreichen Abbildungen und Tipps anschaulich und leicht nachvollziehbar erläutert. Durch das Wissen um die Prinzipien und mithilfe entsprechender Tricks können bestehende und neue Gebäude in ihrer energetischen Funktion nachhaltig verbessert werden.


Aus dem Buch-Inhalt Dämmen und Sanieren in Alt- und Neubauten

Soll das Haus atmende Wände haben oder muss es dicht sein?
Welche Maßnahmen sind am effektivsten?
Was ist sinnvoll und wo kann man Geld sparen?
Arten der Fassadendämmung

Ulrich E. Stempel ist ein erfahrener Autor von Do-it-Yourself-Büchern.
Als freier Garten- und Landschaftsarchitekt befasst er sich beruflich und privat mit der Planung, Bau und der Bepflanzung von Wintergärten, Solar-Dachanlagen und dem Thema Energiesparen.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 256
    Erscheinungsdatum: 04.07.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783645250832
    Verlag: Franzis
    Größe: 8193 kBytes
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Dämmen und Sanieren in Alt- und Neubauten

2Dämmmaßnahmen im und am bestehenden Gebäude

Viele Gebäude im Bestand sind inzwischen in die Jahre gekommen und sanierungsbedürftig - die richtige Zeit, um über sinnvolle energetische Maßnahmen nachzudenken. An Dach und Außenwand, im Kellerbereich, bei den Fenstern und selbst in der Heizungsanlage lassen sich dämmtechnisch Verbesserungen durchführen.

Abb. 2.1: Energetische Sanierungsmaßnahmen am und im Gebäude.

Sind Instandsetzungsmaßnahmen aber nicht primär erforderlich, können Sie frei wählen, welche Energiesparmaßnahmen an Ihrem Haus zuerst durchgeführt werden sollen. Je nachdem, welche finanziellen Mittel und Möglichkeiten zur Verfügung stehen, muss auch nicht alles in einem Zug gemacht werden, sondern kann in Stufen durchgeführt werden. Dabei ist dann die Gesamtplanung besonders wichtig. Die einzelnen Konstruktionen müssen aufeinander abgestimmt sein, damit sie mit den für einen späteren Zeitpunkt vorgesehenen Maßnahmen harmonieren und nicht zu Fehlinvestitionen oder zu Bremsblöcken werden.
2.1Das Dach - Schutz nach oben

Das Dach hat die Aufgabe, das Gebäude, die Bewohner und das Inventar vor den Einflüssen der Außenwelt zu schützen. Diese Funktion übernimmt die regensichere Dachhaut. Im unausgebauten Dachraum (zumeist Kaltdach) können Schäden an Dachhaut und -konstruktion gut auch von innen kontrolliert werden. In der Regel verfügen solche Dächer über eine ständige Querlüftung (von Giebel zu Giebel). Kleine Mengen eintretender Niederschlagsfeuchtigkeit oder Kondenswasserbildung unter der Dachhaut werden durch diesen Luftstrom abgelüftet, waren und sind damit unproblematisch.

Abb. 2.2: Energetische Maßnahmen im Bereich des Dachs

Als Kaltdach wird ein Dach bezeichnet, in dem der Dachraum offen (durchlüftet) ist und meist als Lagerfläche oder zum Wäschetrocknen verwendet wird. Im Winter entspricht die Temperatur im Dachraum in etwa der Außentemperatur. Der Dachraum diente früher (bevor man über Dämmung nachdachte) als Puffer zwischen dem Außen- und dem Wohnbereich.

Warum kann aber eine Dämmung im Dachbereich so sinnvoll sein? Warme Luft steigt nach oben und entweicht durch den kleinsten Ritz im Dach. Entscheidend ist beim Dachraum aber, ob dieser bewohnt werden soll oder als Dachboden zur Lagerung und zum Wäschetrocknen benutzt wird.

Abb. 2.3: Dach und Spitzboden, oberste Geschossdecke.

Vor einem geplanten Dachausbau sollten generell alle Holzteile gründlich auf einen möglichen Befall durch Holz zerstörende Insekten und Pilze untersucht werden. Befallene Holzteile sind entsprechend der DIN 68800 (Holzschutz) zu sanieren bzw. zu ersetzen.

Besteht nicht die Absicht oder die Möglichkeit, den Dachraum als Wohnraum zu nutzen, ist es wirtschaftlicher, lediglich die oberste Geschossdecke (Fußboden des Dachraums) zu dämmen und den Dachraum als Kaltdach zu belassen. Hier ist die Fläche kleiner und somit die Dämmung preiswerter und damit wirtschaftlicher (siehe Abschnitt 2.3.12 "Dämmung der obersten Geschossdecke"). Soll der Dachraum bewohnt werden, sollte die evtl. vorhandene Decke zum Spitzboden ebenfalls gedämmt sein. Ist der Spitzboden auch als Wohnraum nutzbar, ist die Dämmung bis in den Spitzgiebel hinein auszuführen.

Abb. 2.4: Dämmung bis in den Spitzgiebel.

Ein geeigneter Zeitpunkt zur Dachdämmung ist ein geplanter Dachausbau oder eine Erneuerung der Dacheindeckung. Im Umkehrschluss sollten Sie sich vor einer energetischen Dachsanierung Gedanken machen, ob das vorhandene Dach (Dachstuhl, Ziegel) saniert werden soll oder vom Zustand her erhaltenswert ist.

Ein gut gedämmtes Dach kann die Wärmeverluste des gesamten Hauses um rund 15 bis 20 % mindern. Im Winter könnten Sie bei einem schlecht gedämmten Dach zur Not noch heizen. Im Sommer dagegen schützt eine gute Dämmung vor übermäßiger Hitze. Bei

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