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Pflanzenheilung Die drei Kreise des Lebens von Heidler, Hendrik (eBook)

  • Verlag: Books on Demand
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Pflanzenheilung

Überall, wohin wir schauen, vollzieht sich Leben in Kreisen: Aufnehmen - verdauen - ausscheiden. Sie durchweben sich auf vielfältigste Weise und bedürfen Raum zu ihrer Verwirklichung. Wie Pflanzen wachsen, erblühen und reifend vergehen, zeigen sich ähnliche Kreise auch bei uns Menschen. Werden diese verhindert, erkranken wir. In unserer Welt sind Ähnlichkeiten kein Zufall. Daraus ergeben sich unfassbar vielfältige Möglichkeiten der Lebewesen, um miteinander zu kommunizieren - auch zwischen Pflanze und Mensch. Sind wir krank oder haben den Boden unter unseren Füßen verloren, fehlt uns Kraft und Weisheit, um wieder auf die Beine zu kommen, dann können wir uns an Pflanzen wenden. In ihnen finden wir uns zugeneigte Freunde, die nicht nur unsere Fragen beantworten, sondern auch gern bereit sind, mit ihren Fähigkeiten uns aus der Not zu helfen. Wenn wir uns ihnen offen und mit Achtung nähern und dabei ihre Wünsche mit bedenken, dann schenken sie uns Möglichkeiten der Heilung - individuell wie gesellschaftlich - über die wir nur staunen können. Im vorliegenden Buch finden sich überraschende Ergebnisse des "Gesprächs" mit heilsamen Pflanzen, welche Ihnen in bildhafter Sprache die drei grundlegenden Kreise des Lebens nahebringen. Somit können sie für unser aller Heilung wieder erlaubt und vollzogen werden. Hendrik Heidler ist ein staunender Träumer, ein Freund des Scheibenberger Zwergenkönigs Oronomassan. Er liebt gute Geschichten, weil er weiß, wie heilsam sie sein können. Seit 2008 in eigener Praxis tätig und mit seiner Familie im Erzgebirge, gleich an seinem Zauberberg lebend. Als Vater von wundervollen Kindern übt er gern das Erzählen wirklich wahrer Geschichten. Der Diplom-Ingenieur für industrielle Elektronik gab 2005 sein Grafikunternehmen auf und machte sich auf die Suche nach sich selbst. Der sich daraus ergebende Weg atemberaubender Entdeckungen führte ihn zu seiner Tätigkeit als schamanisch-energetischer Heiler, zu seinen Freunden vom "Grünen Volke", zu selbst verfassten Büchern und neben vielem anderen auch wieder zum Stellen kritischer Fragen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 152
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783746038858
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 1994 kBytes
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Pflanzenheilung

ANLIEGEN

Pflanzen verdanke ich mein Leben. Das mag dramatisch klingen, ist es aber nicht. Vielmehr wirken diese erstaunlichen Wesen auf ihre eigene, fast bescheiden zu nennende Weise. Was trotzdem oder vielleicht gerade deshalb, sehr sehr tief gehen kann. Wir sind auf deren überraschende Wirkkräfte nicht vorbereitet und schaffen es dann nicht mehr auf gewohnte Weise "rechtzeitig zuzumachen".

Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie groß die Verlockung bei Therapeuten sein kann ihre eigenen, individuellen Erfahrungen zu verallgemeinern, scheint mir in vielen Jahren der Beobachtung damit ein grundsätzliches Merkmal dieses grünen, bunten Lebens aufzuscheinen. Darum wage ich es mit diesem Buch, drei Kriterien vorzustellen und anhand von wesenseigenen Pflanzenkräften aufzuzeigen, die jedem von uns bei anstehenden Wandlungen, wie auch Krankheiten heilsam begleiten können. Damit stelle ich KEIN weiteres, festgefügtes System vor, sondern gebe offene Anregungen weiter. Deshalb wage ich es hier, von einer meiner belebendsten Erfahrungen zu erzählen.

Ich gehe davon aus, dass Ihre ewige Seele gemeinsam mit Ihnen grundsätzlich in der Lage ist, für sich selbst den passenden "medizinischen Reiz" zu erkennen.

Gleich 1990, noch in den Wirren der so genannten Wende in meinem Heimatland, man darf auch Zusammenbruch dazu sagen, kribbelte es in meinem Bauch, ob der sich abzuzeichnenden Freiheiten, mich beruflich endlich selbstständig machen zu können. Damals arbeitete ich in der industriellen Forschung und Entwicklung. Dort, in diesen hierarchischen Strukturen fühlte ich mich beengt.

Aus heutiger Sicht erstaunlich blauäugig, was die "Freiheit" als eigener "Chef " betrifft, bereitete ich meine freiberufliche Selbstständigkeit vor.

Am 1. August 1990, einen Monat nach der Währungsunion mit Westdeutschland saß ich vor meinem funkelnagelneuen Macintosh und lauschte gleichzeitig ins Treppenhaus, ob nicht wie von allein Kunden kommen würden. Sie kamen tatsächlich! So einfach blieb es nicht.

Nach fünfzehn Jahren durchkämpfen, ein anderes Wort fällt mir dafür nicht ein, war ich körperlich und geistig ausgelaugt.

Ein unfassbarer Glücksmoment für mich, als das Unternehmen am Abend des 30. April 2005 für mich Geschichte geworden war. Endlich konnte ich wieder hinaus in die Natur, weg vom Bildschirm und das wirkliche Leben mit allen Sinnen genießen - was ich erst wieder lernen musste. Und geradlinig ging's schon gar nicht.

Ehe es so weit war, brauchte es viele, gute Stolpersteine. Einer davon war die Schönheit einer Distel. Einige Jahre vorher, lief ich in trüben Gedanken befangen und trübsinnig beinahe an ihr vorbei. Wer depressive Zustände kennt, weiß wovon ich schreibe. Stachlig, wie sie ist, duldete sie es aber nicht. Ich blieb an ihren Stacheln hängen. Nicht körperlich, sondern weil mir schlagartig bewusst wurde, dass ich mein Staunen verloren hatte. Darauf war ich immer so stolz gewesen. Bereits als kleiner Junge liebte ich es, auf blühenden Wiesen zu liegen, die Schmetterlinge von unten zu beobachten oder die Fliegen, die mit ihren Rüsseln das Gras putzen. Sie, die Distel stachelte mich auf, ließ mich einen starken, stechenden Schmerz in meiner Seele empfinden, dem ich fortan nicht mehr ausweichen konnte. Diese stachlige Schönheit hatte es mir gegeben, die Erinnerung an den Grund, wozu ich hier auf Erden bin: Lebenslust! Dazu brauchte es weiter nichts als ihren Stich in meine trüben, geblendeten Alltagsaugen. Eine zutiefst wichtige Lehre, wie anders und jenseits vorgegebener Schubladen (auch die der Pflanzenheilkunde), diese weisen Wesen zu heilen vermögen. Und doch scheinen vorgegebene Heilsysteme die Regel zu sein. Was mich zu folgender Frage veranlaste:

Kann es Heilsysteme überhaupt geben?

Diese mag nicht nur in schulmedizinisch gefilterten Ohren ketzerisch klingen, sondern vielmehr noch in den meisten Anwenderohren so genannter a

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