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Selbstversorgung aus dem eigenen Anbau Reichen Erntesegen verwerten und haltbar machen von Bustorf-Hirsch, Maren (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 08.04.2014
  • Verlag: Bassermann
eBook (ePUB)
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Selbstversorgung aus dem eigenen Anbau

Gesundes aus dem eigenen Garten Vor vielen Jahren hat die Autorin sich den Traum vom Leben in der Natur ermöglicht und ernähret mit den Erzeugnissen ihres Gartens ihre Familie. Ihre intensiven Erfahrungen und Erkenntnisse gibt sie in diesem Buch weiter an alle, die sich auch ein Leben auf dem Lande wünschen - und Unterstützung durch praxisnahen Rat wünschen. Die Autorin erklärt, wie im Garten ein biologisches Gleichgewicht erlangt werden kann, damit gesunde und widerstandsfähige Pflanzen wachsen und wie man sich durch geschickte Aussaaten und natürliche Konservierungsmethoden selbst versorgen kann. Von Anzucht und Pflege, den besten Sorten, über natürlichen Pflanzenschutz, die Wahl der Pflanzenpartnerschaften bis zur Samengewinnung, Zubereitung und Konservierung der selbst geernteten Schätze ist in diesem äußerst praxisnahen und motivierend geschriebenen Ratgeber alles zu finden. Selbst angebautes Obst, Gemüse und Kräuter - auch in kleinen Mengen frisch geerntet - schmeckt unvergleichlich gut, ist gesund, ökologisch vernünftig und fördert das Verständnis für die Natur. Maren Bustorf-Hirsch hat sich vor vielen Jahren den Traum vom Leben in der Natur ermöglicht und ernährt mit den Erzeugnissen ihres Gartens ihre Familie. Ihre Erfahrungen und Erkenntnisse möchte sie mit allen teilen, die auch von einem eigenen Garten mit reicher Obst- und Gemüseernte träumen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 224
    Erscheinungsdatum: 08.04.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641087265
    Verlag: Bassermann
    Größe: 7984 kBytes
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Selbstversorgung aus dem eigenen Anbau

Die Gartenplanung

Wenn Sie ein Grundstück kaufen oder pachten wollen, betrachten Sie es genau, denn es sollte zu Ihnen passen: Sie sollen sich später in dem Garten wohl fühlen und möglichst viele Ihrer Ideen auch ausführen können.
Permakultur

Wenn Sie in Ihrem Garten gesundes Obst und Gemüse ernten wollen, bedeutet dies, dass Ihr gesamter Garten ein Naturgarten sein muss, in dem das biologische Gleichgewicht stimmt. Hierzu gehört dann auch, dass Sie für viele gefährdete einheimische Tiere und Pflanzen einen Lebensraum und eine Nahrungsquelle schaffen.

Das bedeutet nichts anderes, als dass Sie Ihren Garten als ein Gesamtsystem auffassen, in dem das Zusammenleben von Pflanzen, Tieren und Menschen miteinander so kombiniert wird , dass das System theoretisch unbegrenzt funktionieren kann.

Sie folgen damit den Prinzipien der sogenannten Permakultur (siehe Linkliste). Diese nimmt Abschied vom linear-kausalen Denken – ( = hier sind Schnecken, die meinen Salat fressen, sie müssen vernichtet werden) – das das Problem nicht löst, sondern immer nur verschiebt. Nach der Idee der Permakultur richtet sich die Aufmerksamkeit nicht auf einzelne Bestandteile des System (beispielsweise die Schnecken), sondern auf die ökologischen Zusammenhänge und Wechselwirkungen. Ziel ist es immer, dass sich das System ( = der Garten) selbst regulieren kann bzw. durch minimale Eingriffe im dynamischen Gleichgewicht bleibt. Als Vorbild dienen dabei die Selbstregulierungsprozesse im Wald, im See oder im Meer.

Kein Wunder, dass die Erfahrungen und Erkenntnisse von "altem Wissen" aus allen Kulturen eine Grundlage für die Permakultur sind. Wenn Sie diese nutzen, entwickelt sich Ihr Garten zu einem Ökosystem und erwirtschaftet seine Erträge bei einem minimalen Pflegeaufwand. Er ist dabei nicht nur äußerst vielfältig, er sieht auch zu jeder Jahreszeit wunderschön aus und ist Ihre ökologische Nische.

Nach diesen Grundüberlegungen kann es an die konkrete Gartenplanung gehen.

Entscheidend für die spätere Gestaltung des Gartens ist die Lage des Hauses oder die der umliegenden Häuser und sonstiger hoher Hindernisse. Hier sollte man vor der Planung genau die Schattenlängen betrachten. Am besten ist es, wenn Gebäude (soweit es die Bauordnung erlaubt) möglichst nah an den Grundstücksgrenzen stehen; es bleibt dann mehr Platz zur Gartengestaltung, als wenn um das Haus herum viele kleine Flächen entstehen. Aber selbst ein fertig angelegten Garten kann später noch zu einem naturnahen Garten umgestaltet werden.

So kann ein gut angelegter Naturgarten aussehen. In Mischkulturen stärken die Pflanzen sich gegenseitig.
Die Einzäunung

Damit man sich in seinem Garten ein wenig zurückziehen und in aller Ruhe die Natur beobachten kann, sollte man ihn – so meine ich – einzäunen. Betonmauern, in welcher Form auch immer, kommen für einen Naturgarten nicht in Frage, da viele nicht fliegende Kleinlebewesen so nicht in den Garten gelangen können. Aufgeschichtete, nicht gemauerte Natursteinmauern sind dagegen gut geeignet. Darin können sich Farne, Moose, Blütenpflanzen und seltene Tierarten einnisten. Ihr Nachteil: Sie nehmen sehr viel Platz weg und eignen sich deshalb nur für größere Gärten; außerdem sind sie nicht überall erlaubt. Bei den Holzzäunen ist sicherlich der einfachste auch zugleich der schönste und zweckmäßigste: Senkrechte, junge, halbierte Fichtenstämmchen (abgerundete Naturholzlatten gehen auch), die

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