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Reparaturen Kompakt - Wand + Boden Tapeten, Paneele und Holztreppen, Teppich, Parkett und Fliesen von Birkholz, Peter (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 03.04.2014
  • Verlag: Stiftung Warentest
eBook (PDF)
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Reparaturen Kompakt - Wand + Boden

Handwerker rufen oder selber machen? Bagatellreparaturen muss jeder Mieter selbst ausführen, solange sie 100 Euro nicht übersteigen so steht es in fast allen Mietverträgen. Und auch ganz persönliche Dinge können mit einfachen Handgriffen und ohne professionelle Hilfe selbst erledigt werden. Die beliebtesten Themen aus dem Standardwerk 'Reparaturen zu Hause' erscheinen nun in praktischen Einzelbänden. Dadurch ist ein gezielter Zugang zum Thema garantiert, denn jeder Band beinhaltet exakt die jeweils benötigten Grundlagen in Sachen Recht, Werkzeug, Elektrizität und Arbeitstechniken - mit den bewährten Schritt-für-Schritt-Anleitungen. Das Buch zu 'Wand + Boden' zeigt zum Beispiel wie man Tapeten, Paneele und Holztreppen, Teppich, Parkett und Fliesen verlegt und repariert. Auch mit altbautauglich Erklärungen zum Befestigen und Schleifen von Dielenböden oder zur Innenputzerneuerung sowie einem Extrakapitel zum Thema Schimmel und wie man ihn vermeidet.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 128
    Erscheinungsdatum: 03.04.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783868519419
    Verlag: Stiftung Warentest
    Größe: 27867 kBytes
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Reparaturen Kompakt - Wand + Boden

VERTRÄGE UND BESTIMMUNGEN

IN DER MIETWOHNUNG

Die Gestaltung der Wände soll die eigene Wohnung behaglicher machen, aber auch ihre Pflege in Form von Schönheitsreparaturen ist in den meisten Mietverträgen festgeschrieben. Fußböden hingegen sind grundsätzlich Vermietersache, für die Pflege hat jedoch ebenfalls der Mieter Sorge zu tragen. Bevor es also ans Reparieren geht, stellt sich erst einmal die Frage: Muss der Mieter überhaupt selbst anpacken, oder ist das Ganze Sache des Vermieters? Es lohnt also, einen Blick in den Mietvertrag zu werfen.
KEINE ANGST VORM KLEINGEDRUCKTEN

Dort wird in der Regel beschrieben, welche Arbeiten der Mieter selbst ausführen muss. Meist sind das die Schönheitsreparaturen, also Streichen und Tapezieren, und dazu sogenannte Kleinreparaturen, also Kleinigkeiten, die – würde man einen Handwerker beauftragen – unter 100 Euro bleiben.

Nur: Was im Mietvertrag steht, ist nicht immer auch rechtswirksam. Oft führt der Vermieter dort Klauseln auf, die einer rechtlichen Überprüfung nicht standhalten. Sie gelten selbst dann nicht, wenn der Mieter sie eigenhändig unterschrieben hat. Wer wirklich wissen will, ob Mieter oder Vermieter für die Arbeiten zuständig sind, muss die aktuelle Rechtsprechung kennen.

Denn im Mietrecht gilt, wie auch sonst bei Alltagsgeschäften, "Vertragsautonomie": Im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften ist ein Vertrag frei verhandelbar. Die meisten Mietverträge sind jedoch als Formular bereits vorgedruckt und müssen nur noch ausgefüllt werden. Solche standardisierte Vordrucke stellen Allgemeine Geschäftsbedingungen dar, kurz: AGB . Wer ein solches Klauselwerk benutzt, will im Regelfall nicht mehr jede einzelne Position in Frage stellen. Von "frei verhandelbar" kann also bei den meisten Mietverträgen keine Rede sein, zumal der Mieter bei der "Verhandlung" auch noch am kürzeren Hebel sitzt.

Wegen dieses Ungleichgewichts am Verhandlungstisch gelten für Allgemeine Geschäftsbedingungen strenge Regeln: Die AGB müssen ausgewogen sein, sie dürfen die Gegenseite nicht unangemessen benachteiligen. Sie müssen klar formuliert sein, in allgemein verständlicher Sprache und dürfen keine überraschenden Klauseln enthalten, mit denen niemand rechnen konnte. Falls eine Klausel nicht ganz eindeutig ist, gilt immer die Interpretation, die für den Mieter am vorteilhaftesten ist. Und schließlich darf das gefürchtete "Kleingedruckte" nicht so klein und eng bedruckt sein, dass man es kaum lesen kann.

Anders ist das Ganze, wenn es sich nicht um AGB handelt. Das würde zum Beispiel für die Klauseln in einem individuell ausgehandelten Vertrag gelten. Dann gelten die strengen Anforderungen des AGB-Rechts nicht, die Klauseln bleiben wirksam, auch wenn sie ungerecht sind, denn der Mieter konnte ja bei den Vertragsverhandlungen Einfluss darauf nehmen. Manche Vermieter versuchen sich daher damit zu retten, dass sie den Mieter einen handschriftlichen Zusatz unterschreiben lassen: "Dieser Vertrag wurde individuell ausgehandelt." oder indem sie keinen Vordruck verwenden, sondern den gesamten Vertrag handschriftlich aufsetzen. Das ändert aber nichts am AGB-Charakter, wenn der Vermieter ganz ähnliche Verträge schon zuvor "ausgehandelt" hat oder später auch mit anderen Mietern abschließt. Wenn der Vermieter einen Vordruck handschriftlich ergänzt, kann das nur als Individualvereinbarung durchgehen, wenn der Zusatz dem Text einen ganz anderen Sinn gibt.

DOKUMENTATION

Um überflüssigen Streit zu vermeiden, sollten Sie

vor dem Einzug Fotos vom Zustand der Wohnung machen, l

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