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Die erfolgreichsten Armbanduhren Marken & Modelle von Braunfels, Gero von (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 29.01.2015
  • Verlag: HEEL Verlag
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Die erfolgreichsten Armbanduhren

Die große Armbanduhren-Bibel zum kleinen Preis! - Eine Fundgrube für Uhren-Freunde - Das ultimative Geschenk für Uhren-Liebhaber - Über 600 Bilder und 256 Seiten geballte Information In ihrer über 100-jährigen Geschichte erlebte die Armbanduhr nicht nur stilistisch eine bemerkenswerte Entwicklung, auch die Technik entwickelte sich rasend schnell. Nicht ohne Grund sind besonders die Erzeugnisse der traditionsreichen Hersteller mit jahrzehntelanger Firmengeschichte eine beständige Wertanlage. Uhrenexperte Herbert James erzählt in diesem informativen und reich illustrierten Werk die spannende Entstehungsgeschichte der zwanzig berühmtesten Uhrenmarken der Welt und ihrer Zeitmesser. Chronologisch geordnet präsentieren sich die legendärsten Modelle aus erlesenen Manufakturen mit so klingenden Namen wie A. Lange & Söhne oder Blancpain, Breitling, Cartier und Glashütte Original bis hin zu Rolex und Zenith. Dieses neue faszinierende Handbuch bietet auf über 250 Seiten einen repräsentativen Überblick über die internationale Uhrenkultur.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 256
    Erscheinungsdatum: 29.01.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958431294
    Verlag: HEEL Verlag
    Größe: 17151 kBytes
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Die erfolgreichsten Armbanduhren

A. LANGE & SÖHNE

Lange & Söhne hat in den vergangenen beiden Jahrzehnten Geschichte geschrieben wie keine andere deutsche Uhrenmarke: Sächsische Geschichte, deutsch-deutsche Geschichte, Wirtschaftsgeschichte und nicht zuletzt Uhrengeschichte. Indem die Marke aus Glashütte im Erzgebirge an die eigene Tradition anknüpfte, ist das, was in Zeiten des Sozialismus lediglich als nostalgische Erinnerung gelebt wurde, wieder lebendig geworden: Spitzenuhrmacherei aus Sachsen.

Ohne die Pionierleistung von Firmengründer Ferdinand Adolph Lange hätte sich die Stadt Glashütte, die untrennbar mit A. Lange & Söhne verbunden ist, niemals zum Zentrum feiner deutscher Uhrmacherei entwickelt, denn neben dem global bekannten Nachfolgeunternehmen seines Urenkels Walter Lange würde es auch die anderen dort beheimateten Uhrenhersteller heute nicht geben.

Gleichermaßen Anspruch und Ansporn stellt für A. Lange & Söhne die Prämisse dar, ausschließlich mechanische Manufakturkaliber in ihren Armbanduhren zu verbauen, die den höchsten Glashütter Qualitätskriterien genügen - und damit in der Hohen Uhrmacherei keinen Vergleich zu scheuen brauchen. Neben dem enorm hohen Anteil an Handarbeit, der von den selbst ausgebildeten Uhrmachern in jedes der selbst entwickelten Uhrwerke investiert wird, fasziniert vor allem der Einfallsreichtum der Sachsen, die es immer wieder verstehen, herausragende technische Innovationen mit dem klassisch-sächsischen Stil der mechanischen Uhrmacherei zu verbinden. Beispiele dafür sind Neuentwicklungen wie die Lange Zeitwerk oder die Richard Lange Terraluna.
HISTORIE

Die Uhrenmanufaktur A. Lange & Söhne aus dem sächsischen Glashütte beruft sich in ihrem Namen auf ihren Gründervater Ferdinand Adolph Lange, ohne dessen Wirken das Städtchen im Muglitztal niemals die heutige enorme Bedeutung für die Uhrenwelt erlangt hätte.

Ferdinand Adolph Lange war in Dresden beim späteren Hofuhrmacher Johann Christian Friedrich Gutkaes ausgebildet worden und kehrte 1841 nach Jahren der Wanderschaft und Lehre bei den besten Uhrmachern Europas in die Heimat zurück. Bei der sächsischen Regierung warb er dafür, im strukturschwachen und wirtschaftlich am Boden liegenden Erzgebirge eine Taschenuhrfabrikation aufzubauen. Mit der beginnenden Industrialisierung, vor allem dem Ausbau der Eisenbahnstrecken, ergab sich ein erhöhter Bedarf an Präzisionsuhren und Taschenchronometern zur Abgleichung von Fahrplänen. Lange wollte auf diese Art eine ganze Region an dem Aufschwung der mechanischen Uhrmacherei teilhaben lassen, was im sächsischen Innenministerium auf Gegenliebe stieß.

Ferdinand Adolph Lange

Die Lehrlinge sollten aus der Region stammen und zwölf Uhren pro Woche fertigen können, was auf eine Jahresproduktion von 600 Exemplaren hinauslief. Auch bei der Gehäusefertigung wollte er Unabhängigkeit vom Ausland erlangen. Dies galt ebenfalls für die Werkskonstruktion: Mit der Dreiviertelplatine und dem von Lange entwickelten "Glashütter Ankergang" schuf er später Voraussetzungen für Taschenuhren, die den Anforderungen einer neuen Zeit gewachsen waren.

Das Lange-Stammhaus in Glashütte.

Nach Kriegsende 1945 lag das Lange-Werk in Trümmern.

Die sächsische Regierung stimmte seinem Vorhaben zu und 1845 wurde die Glashütter Manufaktur "Lange & Cie." gegründet. Nach schwierigen Anfangsjahren, in denen kaum die 600 geplanten Uhren realisiert werden konnten, begann der Aufschwung der Stadt: Die ersten Lange-Schüler machten sich bereits 1848 selbstständig und gründeten in und um Glashütte Ateliers und Werkstätten für Zuliefererteile. Neben und mit Lange zusammen waren unter anderem Friedrich August Adolf Schneider, Julius Assmann und auch der bei Gutkaes ausgebildete Carl Moritz Grossmann in Glashütte tä

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