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Erfolgreich bluffen beim Texas Hold'em Gewinnen mit dem schwächsten Blatt von Lauzon, Alex (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 07.04.2008
  • Verlag: riva Verlag
eBook (ePUB)
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Erfolgreich bluffen beim Texas Hold'em

Spätestens seit James Bond in 'Casino Royale' es vorgemacht hat, wissen alle, was der Begriff Pokerface bedeutet. Beherrschung ist am Pokertisch alles, denn die Augen sind der Spiegel der Seele. Sind wir innerlich ausgeglichen, steht uns dies deutlich ins Gesicht geschrieben! Der größte Feind des Pokerspielers sind also die eigenen Emotionen. Schon eine fahrige Bewegung oder ein Wimpernzucken kann fatal sein. Aber wie behält man die Emotionen am besten unter Kontrolle? Wie trickst man den Gegner am glaubwürdigsten aus? Und: Was nützen verspiegelte Sonnenbrillen oder Kopfhörer wirklich? Poker-Profi Alex Lauzon hat in seinem neuen Buch alles Wissenswerte über das Thema Bluffen zusammengetragen. Ob Einsteiger oder Profi - mit Lauzons Anleitung machen auch Sie Ihrem Gegner bald etwas vor und erkennen jeden Bluff!

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 250
    Erscheinungsdatum: 07.04.2008
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864134814
    Verlag: riva Verlag
    Größe: 1373 kBytes
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Erfolgreich bluffen beim Texas Hold'em

Einleitung

Ungeachtet dessen, ob die Wurzeln des Pokerspiels im spanischen Primero, im persischen As Nas oder im deutschen Pochen zu finden sind, um 1830 tauchte die älteste Form des Pokerspiels in New Orleans auf, verbreitete sich von dort über den Mississippi ins Landesinnere und erlebte seinen ersten Höhepunkt zur Zeit des Goldrausches in Kalifornien. Gespielt wurde anfangs folgendermaßen: Jeder Teilnehmer erhielt fünf Karten, deren Kombination, ebenso wie bei der modernen Variante, in eine hierarchische Ordnung gegliedert wurde. Entsprechend dem Wert des Blattes wurde der Einsatz in einer bestimmten Höhe erbracht. Dann lag es am Gegner entweder zu passen, diesen Einsatz zu halten oder zu erhöhen, immer in der Hoffnung, man möge selbst über das bessere Blatt verfügen.

Die einzige Information, die der Gegner über den Wert seines Blattes in diesem Spiel vergab, war die Höhe des Einsatzes, und diese war damit auch das einzige Instrument zur Täuschung. Es lebe der Bluff!

Erst zur Zeit des amerikanischen Bürgerkriegs begann sich Poker weiterzuentwickeln und erste Spielvarianten traten in Erscheinung. Der Kartentausch im Draw-Poker vermittelt nicht nur einen gewissen Einblick in die Stärke des Blattes – wer drei Karten weglegt, kann über nicht mehr als ein Paar verfügen –, auch entsteht dadurch eine zweite Einsatzrunde. Die Summe der Informationen vergrößert sich also.

Es dauerte nicht lange, bis 7-Card-Stud ins Leben gerufen war. Vier der sieben Karten werden offen gezeigt. Fünf Einsatzrunden erlauben wiederum wesentlich mehr Einblicke in die gegnerische Stärke.

Es geht die Legende, dass Hold 'em den Köpfen texanischer Berufsspieler entsprungen ist. Sie reisten von Stadt zu Stadt, schlossen sich örtlichen Spielrunden an und wollten eine Variante einführen, in der Geschick deutlich mehr Einfluss auf den Ausgang ausübt als das Glück, auf das der Gelegenheitsspieler damals wie heute so gerne blind vertraut.

War es also in der ursprünglichen Form des Pokers – das heißt ohne Kartentausch, ohne offene oder Gemeinschaftskarten und mit nur einer Einsatzrunde – letztendlich ausschließlich der geschickt angewandte Bluff, der dem besseren Spieler als Instrument dienen konnte, so kommen im modernen Texas Hold 'em eine ganze Menge anderer Faktoren dazu: das korrekte Einschätzen des Gewinnpotentials der Anfangskarten, die Berechnung der Verbesserungschancen, die Analyse des Einsatzverhaltens (insbesondere im Zusammenhang mit der Entwicklung des Boards) – kurzum alles, was wir im Laufe der Jahre an Erfahrung sammeln konnten und was wir in mittlerweile Dutzenden von Büchern nachlesen bzw. erlernen können.

Abhängig vom Spielniveau der Gegner gehört zu den Faktoren, die langfristig über Gewinn oder Verlust entscheiden, auch das Täuschen. Wir bereichern unser Spiel durch eine Vielzahl von Variationen. Wir spielen mittelmäßige Karten gelegentlich aggressiv, während wir das erstklassige Blatt – gelegentlich – durch Zurückhaltung verbergen. Wir checken mit dem besten Blatt, um auf den erfolgten Einsatz mit einem Raise zu antworten. Vielleicht checken wir sogar in zwei Einsatzrunden, um den Gegner restlos davon zu überzeugen, dass sein schwaches Blatt doch das bessere ist.

Ein andermal sind wir überzeugt, dass unsere Karten mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht gut genug sind, um einen Showdown zu überleben. Trotzdem bringen wir einen Einsatz, geben vor, dass uns die soeben gefallene Karte äußerst gelegen kommt, zeigen Selbstsicherheit, scheinen den Call herbeizusehnen – und beobachten mit diebischer Freude, wie unser letzter Gegner seine Karten zur Tischmitte sc

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