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Angeln - so geht's Vom Einsteiger zum Profi von Eiber, Hans (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 15.11.2015
  • Verlag: BLV Buchverlag
eBook (ePUB)
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Angeln - so geht's

Angeln ist eine faszinierende, facettenreiche Freizeitbeschäftigung. Wer es hier vom Einsteiger zum Profi bringen möchte, braucht eine gute Grundausbildung.'Angeln - so geht's' (BLV Buchverlag) von Hans Eiber bietet das erforderliche Rüstzeug für eine erfolgreiche Anglerkarriere. Der Autor vermittelt in diesem Kompaktkurs für Einsteiger zunächst das Basiswissen über die zum Angeln verwendeten Ruten, Rollen, Schnüre und Haken sowie über wichtiges weiteres Zubehör. Dem folgt ein bebilderter und auf das Wesentliche gestraffter Fischsteckbrief von 21 der beliebtesten Angelfischarten im Süßwasser. Er erklärt die unterschiedlichen Angelmethoden und gibt hilfreiche Tipps für die jeweils passende Ausrüstung und für die richtige Zusammenstellung von Schnur, Vorfach, Bleibeschwerung, Haken und Köder je nach dem ob die Jagd auf Fried- oder Raubfische gehen soll. Weitere Themen sind die besten Standplätze, das Drillen und Landen, die richtige Versorgung und schonende Behandlung des Fisches für die Küche. Er zeigt aber auch, wie ein naturnahes und gut strukturiertes Gewässer aussehen muss. Den Abschluss bildet ein Kapitel über das Meeresangeln. Ein Fischsteckbrief informiert auch hier über die wichtigsten Angelfischarten im Salzwasser, und der Autor stellt vom Pier- und Klippenangeln über das Brandungs- bis zum Pilkangeln alle Methoden sowie die beste Ausrüstung und die Erfolg versprechenden Ködermontagen vor. 'Angeln - so geht's' ist das Kompaktwissen für einen erfolgreichen Start in die Angelkarriere. Viele Tipps und Tricks aus der Praxis eines erfahrenen Profis garantieren, dass ein guter Fang gelingt. Viel Spaß und Petri heil! Hans Eiber, hauptberuflich Diplom-Forstingenieur, begann bereits im Alter von 12 Jahren mit dem Angeln. Seit 1978 widmet er sich auch dem Fliegenfischen und gehört mittlerweile zu den bekanntesten Fliegenfischern Deutschlands. Er ist Autor zahlreicher Fachbeiträge in verschiedenen Angelzeitschriften und arbeitet auch als Fachübersetzer und Buchautor.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 128
    Erscheinungsdatum: 15.11.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783835461895
    Verlag: BLV Buchverlag
    Größe: 39548 kBytes
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Angeln - so geht's

Das Grundwerkzeug

Die Angelrute

Seit tausenden von Jahren wurden natürliche Materialien wie Bambus, Esche, Weide, Hasel, Greenheart und Hickory für Angelruten verwendet. Heute noch schwören viele Angler auf Ruten aus kunstvoll gespließtem Bambus, aber moderne Werkstoffe haben sich allgemein als die vielseitigsten herausgestellt. Vollfiberglas war zu schwer und zu unsensibel, die nachfolgenden Hohlglasprodukte hatten schon bessere Eigenschaften. Ein Produkt des Raumfahrtzeitalters ist die moderne Kohlefaser, sie vereinigt Kraft und Sensibilität mit einem verblüffend geringen Gewicht.

Nachfolgend einige grundlegende Fakten über Angelruten. Details werden später bei den einzelnen Angelmethoden erläutert.
Die Aktion einer Rute

Ruten unterscheiden sich neben der unterschiedlichen Länge und Belastbarkeit vor allem in der "Aktion". Dieser Begriff beschreibt das Biegeverhalten bei Einwirkung einer bestimmten Kraft. Es gibt dabei zwei Extreme: Weiche, parabolische Ruten biegen sich unter Belastung auf ganzer Länge zu einem Halbkreis, sie federn im Drill sehr schön, sind aber eher etwas für das Angeln im Nahbereich. Harte Ruten biegen sich wenig, sie sind für schwere Köder und für das Angeln auf große Distanzen gedacht. Wie so oft findet man die richtige Antwort in der Mitte. Sehr universell sind Ruten, deren Aktion irgendwo dazwischen liegt. Man nennt solche Ruten auch "semiparabolisch" , da sie unter Belastung vor allem im oberen Bereich nachgeben, im unteren Bereich jedoch ein relativ steifes Rückgrat besitzen und bei einem Drill entsprechend Stabilität zur Verfügung stellen. Damit kann der Angler auch einen starken Fisch rasch und sicher ermüden und zu sich heranziehen.

Beim Drill einer starken Forelle formt sich diese Fliegenrute zum Halbkreis.
Wurfgewicht und Testkurve

Das Wurfgewicht einer Spinn-, Posen- oder Grundrute wird in Gramm angegeben, z. B. 40 bis 60 g. Dieses Gewicht lässt sich mit der betreffenden Rute ideal werfen.

Die Testkurve ist eine weitere Angabe. Sie wird vor allem bei guten Karpfenruten angewendet und ist üblicherweise in englischen Pfund (1 lb = 454 g) angegeben. Damit ist jenes Gewicht gemeint, das bei waagrecht gehaltener Rute, die Spitze im 90 Grad Winkel nach unten ziehen würde. Ein Hinweis auf die Kraft, welche die Rute einem Fisch entgegensetzen kann. Aus ihr lässt sich das jeweilige Wurfgewicht berechnen.
Faustformel zur Umrechnung der Testkurve in das Wurfgewicht

Beispiel: Karpfenrute mit der Testkurve 2 lb . Welches Wurfgewicht ist geeignet? Grundlage: 1 lb = 454 g (oder 0,454 kg) Faustformel: Testkurve in Gramm geteilt durch 16.

In diesem Fall: (2 lb = 908 g)

Das ist das Maximalwurfgewicht. Ein Abzug von 10%-20% ergibt das ideale Wurfgewicht: 45-50 g (gerundet)

Bei Fliegenruten wird das Wurfgewicht in so genannten Schnurklassen definiert. Davon mehr im entsprechenden Kapitel.
Angelrollen

Grundsätzlich sind zwei Rollentypen gebräuchlich.
Stationärrolle

Sie ist der beliebteste Rollentyp, da sie sehr einfach zu bedienen ist und grundsätzlich für viele Fischarten und Angelmethoden eingesetzt werden kann. Auch Anfänger kommen sehr schnell damit zurecht: Das Werfen ist mit etwas Übung sehr unproblematisch. Distanzwürfe sind mit einer Stationärrolle geradezu ein Kinderspiel. Das Bedienungselement der Bremse, ein Drehknopf, befindet sich entweder vorne an der Spule oder am hinteren Ende des Rollengehäuses. Eine Frontbremse ist in der Regel solider, da die Bremsscheiben größer sind als bei der Heck

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