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BARF für Hunde Den besten Freund gesund ernähren von Kohtz-Walkemeyer, Marianne (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 24.03.2014
  • Verlag: GRÄFE UND UNZER
eBook (ePUB)
6,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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BARF für Hunde

Möchten Sie gerne selbst bestimmen, welche Nahrungsmittel im Napf Ihres Hundes landen? Dann ist Biologisch Artgerechtes Rohes Futter, kurz BARF, die Lösung. Hierbei werden alle Zutaten selbst zubereitet. Dank optimaler Futterverwertung sehen die Hunde gepflegter aus und sind vitaler. Allergien und andere Wehwehchen verschwinden häufig wie von selbst. Der GU Tierratgeber BARF für Hunde bietet einen leicht verständlichen Einstieg in die Rohfütterung - angefangen bei Ernährungsgrundlagen und Anatomie des Hundes, über geeignete Lebensmittel und notwendige Hygiene, bis hin zu konkreten Futterplänen für den erwachsenen Hund. Sie erfahren, was Sie bei der Fütterung von jungen und alten Tieren berücksichtigen müssen, und bekommen Tipps, falls es zu Problemen bei der Rohfütterung kommt. Als Extra gibt's die GU Heimtier Plus-App. Damit wird der Tierratgeber interaktiv und hält weitere interessante Zusatzinfos und Bilder bereit.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 64
    Erscheinungsdatum: 24.03.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783833840623
    Verlag: GRÄFE UND UNZER
    Größe: 8856 kBytes
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BARF für Hunde

WAS DARF IN DEN NAPF?

Frisches Fleisch steht beim Barfen an erster Stelle. Aber auch noch andere Nahrungsbestandteile sind für die Gesundheit Ihres Hundes wichtig. Was Sie alles füttern können, erfahren Sie hier.
Fleisch, Knochen und Knorpel

Fleisch sollte die Hauptkomponente der Hundenahrung sein. Um seinen Nährstoffbedarf zu decken, müssen zwanzig Prozent der täglichen Futterration aus reinem Eiweiß bestehen. Rohes Fleisch enthält in etwa diesen Prozentsatz. Diese Inhaltsstoffe werden vom Körper leicht aufgenommen und rasch verdaut. Für die Verdauung von Frischfleisch benötigt der Organismus weniger Energie als für die von Trockenfutter. Seinen Mineralstoffbedarf deckt der Hund über Knochen und Knorpel. Sie sollten am besten von jungen Schlachttieren stammen, da diese noch sehr stark mineralisiert und wenig schadstoffbelastet sind.

Bevor Sie beginnen, Ihren Hund auf die Rohfütterung umzustellen, sollten Sie sich nach verschiedenen Bezugsquellen umsehen, um eine abwechslungsreiche Ernährung sicherzustellen. Preisgünstig ist Fleisch, das nicht mehr für den menschlichen Genuss geeignet ist. Diese Einstufung muss nicht negativ sein, denn alle Schlachttiere werden einer Fleischbeschau unterzogen. Fleisch, das optisch nicht den Anforderungen entspricht, kann qualitativ gut sein und dem Hund hervorragend schmecken!

Füttern kann man reines Fleisch am Stück mit allen Fasern, Sehnen und Fett oder durch den Wolf gedrehtes Fleisch. Kehlkopf und Schlund fressen Hunde ebenfalls gern, ebenso Knochen mit Fleischanhang, im Text als "fleischige Knochen" bezeichnet.

Große Röhrenknochen von Vierbeinern und speziell von Pute sollte man meiden. Sie können in Speiseröhre und Darm Verletzungen verursachen.
Diese Knochen schmecken

Weiche Knochen vom Kalb oder jungem Geflügel kann der Hund komplett fressen. Harte Markknochen können nur abgenagt werden. Ist das Knochenmark ausgeleckt, sollten Kauanfänger nur unter Aufsicht weiternagen. Achten Sie darauf, dass sich der ausgehöhlte Knochen nicht über Zunge und Unterkiefer stülpt. Das kann schmerzhaft sein!

Kalbsschwanz können junge Hunden besonders gut verzehren, Herausforderungen wie einem Ochsenschwanz sind ihre Kiefer und Zähne noch nicht gewachsen. Das schaffen nur die Profis!

Frischer roher Fisch ist ein Gaumenschmaus und wertvoller Lieferant essentieller Fettsäuren.
Wertvolle Innereien

Innere Organe sollten maximal einmal pro Woche verfüttert werden, da Leber, Niere, Milz, Lunge und Bauchspeicheldrüse Stoffwechsel- und Entgiftungsorgane sind und sich für die Ausscheidung vorgesehene Produkte dort sammeln. Enthalten Innereien geronnenes Blut, so ist das vorteilhaft, denn es ist sehr mineralstoffreich.

Herz Das zarte Muskelfleisch ist phosphatreich und von allen Innereien am wenigsten belastet.

Lunge Sie ist relativ schwer zu verdauen und sollte jeweils in geringen Mengen gefüttert werden.

Leber Lieferant von Vitamin A und B, Kupfer, Eisen.

Milz Dieses Organ ist reich an Blutzellen.

Niere Der darin enthaltene hohe Puringehalt kann zu Ablagerungen in den Gelenken führen.
Rindermagen: eine Delikatesse

Grünen Pansen lieben unsere Vierbeiner. Und er ist gesund, denn er enthält alle Nähr-, Mineralstoffe und Vitamine in einem ausgewogenen Verhältnis.

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