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Bengalkatze Die Katze im Leopardenlook von Ehret, Boris (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 26.06.2015
  • Verlag: Cadmos Verlag
eBook (ePUB)
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Bengalkatze

Boris Ehret / Sabine Wamper
Bengalkatze
Die Katze im Leopardenlook


Von Raubkatzen wie zum Beispiel Leoparden geht eine einzigartige Faszination aus. Kein Wunder also, dass die zahmen, anhänglichen und immer zu Spielchen aufgelegten Bengalkatzen immer beliebter werden. Dieses Buch informiert über die wilden Vorfahren, den einzigartigen Charakter und den Rassestandard dieser Leoparden im Kleinformat. Dieses Buch entführt mit spannenden und informativen Texten sowie mit ausdrucksstarken Fotos in die Welt dieser traumhaft schönen Rassekatze.

Der Leser erfährt Wissenswertes über die wilden Vorfahren, die Asian Leopard Cats, über die Entwicklung der Rasse und die heute angestrebten äußeren und inneren Werte. Wer den Kauf einer Bengalkatze plant, erhält wichtige Tipps zum Finden des richtigen Züchters. Ein kurzer Ausflug in die Genetik, Informationen über Katzenausstellungen sowie Hinweise zur Krankheitsvorbeugung sind ebenfalls enthalten. Die Erfahrungsberichte und Tipps aus dem Zuchtalltag der beiden Autoren machen das Buch zu einem liebevoll und lebendig geschriebenen Rasseporträt. Ein faszinierend bebildertes Rasseporträt, geschrieben von zwei langjährigen Bengalkatzenzüchtern.

Über die Autoren:
Boris Ehret aus Oberkirch (Schweiz) und Sabine Wamper aus Aachen (Deutschland) sind seit vielen Jahren erfolgreiche Züchter und profunde Kenner der Bengalkatze. Aus ihren Zuchten stammen viele national wie international ausgezeichnete Tiere. In zahlreichen Artikeln und Vorträgen haben sie bisher ihr Wissen an Richter, Zuchtanfänger und Liebhaber dieser Rassekatze weitergegeben.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 96
    Erscheinungsdatum: 26.06.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783840463013
    Verlag: Cadmos Verlag
    Größe: 6341 kBytes
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Bengalkatze

Die Bengalkatze

Wildes Aussehen, sanftes Wesen

In diesem Kapitel möchten wir der faszinierenden Veränderung auf den Grund gehen, wie aus wilden Asiatischen Leopardenkatzen zahme und verschmuste Rassekatzen im Leopardenmantel wurden.

(Foto: Wamper)

Die Geschichte der Rasse

Bengalen sind in der TICA, dem weltgrößten genetischen Zuchtbuch zur Registrierung von Rassekatzen, erst seit 1991 eine anerkannte Rasse und konkurrieren um Titel. Dennoch wurde bereits viel früher mit dem Kreuzen zwischen Asiatischen Leopardenkatzen (Asian Leopard Cats, kurz ALCs) und Hauskatzen experimentiert und so der Grundstein für die neue Rasse gelegt. In diesem Kapitel möchten wir Schritt für Schritt die Entstehung der Bengalen skizzieren und aufzeigen, wie sich die Rasse entwickelt hat.

Meilensteine einer noch jungen Katzenrasse

1927: Die englische Zeitschrift Cat Gossip berichtet von Beobachtungen, die in Singapur gemacht wurden. Dort soll eine Frau einen Wurf von kleinen Asiatischen Leopardenkatzen mit der Flasche aufgezogen haben.

1934: Ein belgisches Wissenschaftsjournal veröffentlicht einen Artikel über den ersten Versuch, eine ALC mit einer Hauskatze zu kreuzen.

1941: Erstmals liest die breite amerikanische Öffentlichkeit in dem Katzenmagazin Cat Fancy über die Hybridisierung zwischen ALCs und Hauskatzen.

Ab 1960: Immer mehr ALCs werden wegen ihres schönen Fells in die USA importiert und in Zoogeschäften als Haustiere verkauft. Da die ALCs nicht zahm sind, verpaaren viele Besitzer diese Wildtiere mit Hauskatzen und hoffen, so den Charakter zu verbessern. Diese Hybridisierung geht jedoch kaum je über die erste Generation hinaus.

Aus dieser Zeit stammt auch der Name "Bengalen". Er leitet sich vom wissenschaftlichen Namen für die ALC, Prionailurus Bengalensis, ab.

1961: Die Genetikerin Jean Mill (damals noch Jean Sudgen) kauft ein ALC-Mädchen namens Malaysia. Als Partner gibt sie ihr einen schwarzen Hauskater mit ins Gehege. Entgegen Erwartungen paaren sich die beiden, und so kommt Kin-Kin zur Welt, ein kleines, neugieriges Hybridmädchen. Die Experten der Cornwell-Universität vermuten, dass sie unfruchtbar sei. Doch auch sie hat einen Wurf mit dem schwarzen Kater, der ihr Vater war. Sie bekommt zwei Kitten, ein schwarzes Mädchen (Pantherette) und ein getupftes Katerchen, das nach einem bedauerlichen Unfall jung stirbt. 1965 zieht Jean Mill in ein Apartment in Südkalifornien und gibt Malaysia dem San Diego Zoo. Kin-Kin und Pantherette bleiben bei Jean Mill, sterben jedoch wenig später an Lungenentzündung. So endet das erste eigentliche Zuchtprojekt.

1963: Das International Zoo Yearbook (London) berichtet, dass im Zoo von Tallinn (Estland, damals noch UdSSR) fünf Hybridkitten aus einer domestizierten Katze und einem ALC-Kater geboren wurden.

Frühe 1970er-Jahre: Forscher entdecken, dass viele Wildkatzen eine natürliche Immunität gegen feline Leukämie besitzen. Prof. William Centerwall von der Loyola-Universität (USA) startet ein Forschungsprogramm, um herauszufinden, ob sich die angeborene Immunität von einer Spezies zur anderen übertragen ließe. Dafür verwendet er Blut von Hybriden aus ALC und domestizierten Katzen.

(Foto: Mill)

Stammkatzen der Millwoodzucht

Centerwall ALCs
Millwood Tory of Delhi (links) mit Praline, Pennybank und Rorschach
Millwood Painted Desert
Millwood Kin-Kin
Millwood Penny Ante
Millwood Mirror Mirror
Millwood Silk'n Cinders
ALC Kabuki
Ab 1977: Katzen der zweiten und dritten Generation nach dem Wildtier werden in der American Cat Fanciers Association (ACFA) als "experimentelle Rasse" registriert und sowohl auf Ausstellungen der ACFA als auch der Cat Fanciers Association (CFA) gezeigt.

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