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Crossdogging Hundesport querbeet von Fydrich, Melanie (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 26.06.2015
  • Verlag: Kynos Verlag
eBook (ePUB)
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Crossdogging

Crossdogging ist frech und anders: Es mischt Elemente aus verschiedenen Hundesportarten zu einem neuen Gesamtkonzept, das durch Abwechslung und Vielseitigkeit besticht. Dabei sind nicht nur agile Hunde und Menschen gefragt: Es geht vielmehr darum, ungeahnte Talente an seinem Hund zu entdecken und zu erproben, kniffelige Aufgaben zu meistern und Ernstgemeintes in einen urkomischen Zusammenhang zu bringen. Crossdogger angeschlossener Hundeschulen können sich landesweit in einer 'Bundesliga' spielerisch in einem öffentlichen Ranking miteinander messen oder an Turnieren teilnehmen - aber auch ohne Wettkampfgedanken ganz einfach Spaß mit ihrem Hund haben. 'Just fun' lautet die Devise!

Raphaela Niewerth lebt mit ihrem Mann, den drei Kindern und dem Mischling Norbert in Ahaus. Ihre Hundeschule befindet sich in Stadtlohn. Mit ihrem 'Stelzendackel' belegte sie den 3. Platz im deutschlandweiten Casting für Trickhunde. Außerdem trat sie bereits im WDR, bei VOX und bei wm.tv auf. Sie publizierte für eine Hundezeitschrift, gab Interviews im Radio und hatte einen Auftritt bei Helge Schneider. Außerdem entwickelte sie 'mentra', einen Multifunktionalen Denkspielkoffer für Hunde. Melanie Fydrich ist verheiratet und lebt mit Ihrem Mann im Duisburger Süden. Sie betreibt eine eigene Hundeschule. Sie wurde mit ihrer Hündin Baily nach nur drei Jahren Frisbee-Weltmeisterin im Freestyle und nahm mit Erfolg an der Weltmeisterschaft in den USA teil. Mit ihrem Rüden Snow wurde sie Pokalsiegerin bei der ZOS Meisterschaft. Außerdem veröffentlichte sie mit Kollegen das bei Hundetrainern sehr beliebte Buch 'Longiersport für Hunde'.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 208
    Erscheinungsdatum: 26.06.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783954640546
    Verlag: Kynos Verlag
    Größe: 15637 kBytes
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Crossdogging

Der Hund hat die Tonne im Visier, Frauchen meint aber die Hürde.
Hürden

Die Hürdenarbeit ist wohl das bekannteste Element des Hundesports Agility. Beim Agility geht es in erster Linie darum, einen Hindernisparcours, bestehend aus Hürden, Wippen und anderen Elementen fehlerfrei und auf Zeit zu durchlaufen.
Etwas genauer

Auch wenn eine Hürde augenscheinlich anfangs nur dazu einlädt, sie zu überspringen, ist es für Crossdogger ganz klar, dass hier mehr rauszuholen ist. Facettenreiche Variationen ermöglicht die Hürde, wenn wir denn mal genau hinschauen und unserer Kreativität freien Lauf lassen. Weg vom Schubladendenken - hin zum Crossdogging! Ein hohes Tempo ist hierbei nicht das Entscheidende, sondern eine für den Hund gut verständliche Körpersprache.

Des Weiteren ist es uns ein Anliegen, darauf aufmerksam zu machen, dass viele Hunde gar nicht mehr "zuhören", was sie tun sollen. Sie sehen eine Hürde und setzen einfach voraus, dass sie diese überspringen sollen. Das liegt daran, dass Hunde objektbezogen lernen. Sie zeigen das Verhalten, dass sie in der Vergangenheit am häufigsten an diesem Objekt gezeigt und damit verknüpft haben.

Was wäre nun, wenn wir von diesem Hund verlangen, unter der Hürde herzugehen oder sie einfach nur zu umrunden? Können Sie sich vorstellen, dass neben der Hürde ein Ball oder etwas ähnlich Attraktives liegt und Ihr Hund dennoch über die Hürde springt?
Materialien

Eine Hürde können Sie ganz einfach selber bauen, indem Sie zwei Eimer auf den Kopf stellen und einen Besenstiel darauf ablegen. Haben Sie einen kleinen Hund, wären Schüsseln anstelle von Eimern denkbar. Gerne können Sie auch mehrere Löcher von der dicke des Besenstiels in die Eimer bohren. Nun haben Sie sogar höhenverstellbare Hürden.

Die Hürde sollte nicht höher als die Rückenhöhe Ihres Hundes sein, gerne auch niedriger. Allerdings sollte er noch drunter her passen.
Aufbau: Darüberspringen

Stellen Sie sich seitlich, mit der linken Schulter neben die Hürde, Ihr Hund befindet sich hinter ihnen. Nun locken Sie den Hund mit der Führhand, das ist die Hand, die sich an der dem Hund zugewandten Seite befindet, über die Hürde. Achten Sie darauf, dass das Leckerchen nach vorne und nicht nach oben gehalten wird. Der Hund könnte sonst nur hochspringen und anschließend auf der Hürde landen. Hunde orientieren sich daran, wohin die Brust des Menschen ausgerichtet ist. Außerdem würde bei einem Futterlocken mit der vom Hund abgewandten Seite der Oberkörper des Menschen zum Hund gewandt sein. Körpersprachlich wird er dadurch ausgebremst und womöglich den Sprung über die Hürde nicht wagen.

Für den Hund eindeutig zu verstehen.

So bitte nicht!

Die Hand zeigt Spring, der Körper zeigt Bleib.

Ein Kommando sollte erst eingeführt werden, wenn der Hund das Verhalten sicher zeigt. Teilweise sind Signale, die uns spontan dazu einfallen, schon im Alltag im Gebrauch. So nutzen wir, um dem Hund "spring auf das Sofa" oder ähnliches zu sagen das Wort "hopp". Dieses nun auch für die Aktivität " springe über eine Hürde hinweg" ebenfalls zu nutzen, würde Sie und Ihren Hund bei weiteren Aktivitäten in Ihren Möglichkeiten einschränken. Vielleicht möchten Sie Ihrem Hund im Wald an einem liegenden Baumstamm mal sagen "springe über den Baumstamm hinweg" oder auch "springe auf den Baumstamm". Ein neues Wort für "spring drüber" wäre also durchaus sinnvoll.
Weitere Möglichkeiten
Aus der Bewegung

Für das erfolgreiche Durchführen der fortgeschrittenen Varianten sollte der Hundehalter außerdem in der Lage sein, seinen Hund aus dem Laufen heraus über die Hürde zu dirigieren. Zu Beginn

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