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Das ist Fliegenfischen Das Standardwerk für Einsteiger von Eiber, Hans (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 19.09.2014
  • Verlag: BLV Buchverlag
eBook (ePUB)
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Das ist Fliegenfischen

Fliegenfischen ist faszinierend und gut geeignet, um den Kopf vom Alltagsstress frei zu bekommen. Hans Eiber stellt mit 'Das ist Fliegenfischen' (BLV Buchverlag) einen Ratgeber vor, der vor allem Einsteigern und leicht Fortgeschrittenen Orientierung beim Fliegenfischen im Süßwasser geben soll. Die ausführliche Vorstellung von geeignetem Gerät und der zweckmäßigen Ausüstung sowie das Werfen der Fliegenschnur finden sich im ersten Teil des Buches. Der Autor verschafft dem Leser in den weiteren Kapiteln einen Überblick über die verschiedenen Insektenarten, die sich zum Fliegenfischen eignen und stellt klassische wie moderne Techniken vergleichend gegenüber. Eiber geht auf Standplätze in Fließ- und Standgewässern ebenso ein wie auf den Umstand, dass der Fliegenfischer sein Hauptaugenmerk nicht nur auf die Fischart der Salmoniden legen sollte, da diese nicht u berall zu finden sind. Im letzten Buchteil erhält der Leser Tipps und Hinweise, wie Drill und Landung am geschicktesten ausgeführt werden, um die Angeltour erfolgreich zu beenden. Des Weiteren betont Hans Eiber, wie wichtig die richtige Knotentechnik ist, damit die Beute am Ende nicht doch noch entwischt. Zahlreiche Fotos und schematische Darstellungen erleichtern die Umsetzung der einzelnen Techniken. Im Anhang werden dann alle im Buch gezeigten Binderezepte detailliert aufgelistet sowie die fachspezifischen Begriffe erläutert. Hans Eiber, hauptberuflich Diplom-Forstingenieur, begann bereits im Alter von 12 Jahren mit dem Angeln. Seit 1978 widmet er sich auch dem Fliegenfischen und gehört mittlerweile zu den bekanntesten Fliegenfischern Deutschlands. Er ist Autor zahlreicher Fachbeiträge in verschiedenen Angelzeitschriften und arbeitet auch als Fachübersetzer und Buchautor. Hans Eiber, hauptberuflich Diplom-Forstingenieur, begann bereits im Alter von 12 Jahren mit dem Angeln. Seit 1978 widmet er sich auch dem Fliegenfischen und gehört mittlerweile zu den bekanntesten Fliegenfischern Deutschlands. Er ist Autor zahlreicher Fachbeiträge in verschiedenen Angelzeitschriften und arbeitet auch als Fachübersetzer und Buchautor.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 208
    Erscheinungsdatum: 19.09.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783835461468
    Verlag: BLV Buchverlag
    Größe: 26742 kBytes
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Das ist Fliegenfischen

Das Werfen der Fliegenschnur

Beim Fliegenfischen bewegt man sich von Stufe zu Stufe.
Ist eine erreicht, sieht man schon die nächste und will hinauf.
Mel Krieger

Das Werfen mit der Fliegenrute wird von vielen als Kunst angesehen. Darüber, ob das Wort "Kunst" der richtige Begriff ist, lässt sich sicher streiten. Ich denke, der Umgang mit Fliegengerät und die Fähigkeit zum sauberen Werfen und Anbieten der Fliege ist erlernbar, wie die Handhabung eines Tennis- oder Golfschlägers. Genau wie bei diesen beiden Sportarten wird sich jeder, der wirkliches Interesse mitbringt, die erforderlichen Fähigkeiten und Kenntnisse rasch aneignen.

Grundlagen und Wurfstile

Gutes Werfen mit der Fliegenrute hängt allein vom richtigen, zeitlich genau aufeinander abgestimmten und harmonischen Bewegungsablauf ab. Es hat mit Krafteinsatz nichts zu tun, sofern wir den Umgang mit schwererem Gerät erst einmal ausklammern. Die Hauptarbeit muss jedenfalls die Fliegenrute übernehmen. Sie wird durch Belastung gebogen, wird sie wieder entlastet, hat sie das Bedürfnis sich gerade zu strecken. Wie schnell das geschieht, hängt in erster Linie vom verwendeten Material ab und unserer Fähigkeit die Rute in geeigneter Weise aufzuladen. Dadurch wird die Fliegenschnur in Bewegung versetzt und beschleunigt. Sie transportiert letztlich die Fliege dorthin, wo wir sie gern haben wollen.

Rechts: Hier geht es nur noch "englisch."

Wenn es um das Werfen geht, diskutieren Fliegenfischer immer wieder leidenschaftlich über unterschiedliche "Wurfstile". In Europa waren in den letzten Jahrzehnten in erster Linie zwei Grundrichtungen erkennbar. Der traditionelle "Englische Stil" sowie der an der österreichischen Gmundner Traun entstandene und heute sehr populäre "Gebetsroither Stil".

Im klassischen englischen Stil, der sich aus der Verwendung der relativ langsamen gespließten Ruten heraus entwickelte, wird die Rute senkrecht über dem Kopf geführt und mit oben auf dem Korkgriff liegenden Daumen geworfen. Die Schnur rollt über die Rutenspitze hinweg und verlässt beim Rückschwung schnell die Bodennähe. Damit kann man Hänger in hohem Gras vermeiden.

Die Wurfart des berühmten Fischmeisters von der Gmundner Traun, Hans Gebetsroither, war ursprünglich für rasantes Werfen aus einer rotierenden lockeren Schulter heraus mit kürzeren und schnellen Ruten gedacht, die mit oben liegendem Zeigefinger geführt werden. Während des Rückschwungs bewegt sich die Schnur mit zur Seite abgekippter Rute unterhalb der Rutenspitze neben dem Werfer vorbei, beim Vorschwung rollt sie mehr über dem Kopf und der Rutenspitze ab. Die Rutenspitze und somit auch die Schnur beschreiben ein sehr langezogenes Oval. Eine Rutenführung, die sich von der exakt gesetzten Taktführung des englischen Stils abhebt. Die Schnur gelangt beim Rückwurf allerdings erst relativ spät aus der Bodennähe, was an großen Gewässern beim Watfischen keine Rolle spielt, da ja keine Bodenhindernisse vorhanden sind. Für das Fischen am Wiesenbach mit Büschen und hohem Gras ist die reine Form des Gebetsroither Stils allerdings nicht geeignet. Wenn Sie nur eine schmale Wurfgasse zwischen zwei hohen Büschen zur Verfügung haben, bleibt Ihnen gar nichts anderes übrig als Ihre Rute exakt "englisch" zu führen. Allerdings brauchen Sie deswegen nicht umzugreifen, lassen Sie ruhig Ihren Zeigefinger oben.

Man sollte grundsätzlich, was das Werfen betrifft, keine Dogmen entwickeln. Die meisten Fliegenfischerschulen lehren heute keinen bestimmten Stil mehr, sondern grundsätzlich die Physik des Werfens mit

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