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Handbuch für den Angelfischer von Rehbronn, Edmund (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 09.09.2014
  • Verlag: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
eBook (ePUB)
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Handbuch für den Angelfischer

Die optimale Vorbereitung für die Fischerprüfung und ein unentbehrliches Nachschlagewerk danach: Mit Kapiteln zu Fischkunde, Fischarten, Ökologie und Gewässerkunde sowie Angeltechniken und -ausrüstungen führt 'der Rehbronn' sicher durch Theorie und Praxis und macht das Buch zum idealen Rüstzeug für jeden Angler. Jetzt vollständig aktualisiert und rechtlich auf dem neusten Stand.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 448
    Erscheinungsdatum: 09.09.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783440144664
    Verlag: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
    Größe: 50337kBytes
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Handbuch für den Angelfischer

1
Fischkunde: Allgemeiner Teil

Wasser ist ein anderer Lebensraum als Luft und Erde. Es bedeckt den weitaus größten Teil (4/5) unseres Planeten. Das Süßwasser tritt in recht unterschiedlichen Formen als Fischgewässer auf, stehend als Tümpel, kleiner und großer See, fließend als Quelle, Bach, Fluss, Strom und künstlich von Menschenhand geschaffen, als Teich (ablassbar), Baggersee, Talsperre u.a.

Die Fische gehören zu den Wirbeltieren und sind unter diesen die entwicklungsgeschichtlich älteste Klasse. Sie sind sehr artenreich. Die Anzahl aller Wirbeltierarten (Fische, Amphibien, Reptilien, Vögel und Säuger) wird auf ca. 38.000 beziffert, davon sind mehr als die Hälfte ca. 20.000 Fischarten, von denen rund 5.000 Arten im Süßwasser leben. Alle Fische sind vorzüglich an das Leben im Wasser nach Körperform, Körperbau und Lebensweise angepasst. Zur Hege und zum Fang der bevorzugten Fische und zur Beurteilung der Lebensgemeinschaften ist eine möglichst breite Artenkenntnis, ein Verständnis für ihre unterschiedlichen Lebensbedürfnisse und Verhaltensweisen und voran eine gute Grundkenntnis über den Bau des Fischkörpers notwendig.
Erklärung der Abkürzungen und Bezeichnungen:

Afl = Afterflosse, Bfl = Bauchflossen, Brfl = Brustflossen, Fl = Flossen, Ffl = Fettflosse, Rfl = Rückenflosse, Sfl = Schwanzflosse, A = After, B = Barteln, Ksp = Kiemenspalte, Kd = Kiemendeckel, Sl = Seitenlinie, Hstr = Hartstrahlen, Wstr = Weichstrahlen, Ststr = Stachelstrahlen, a = Männchen = Milchner, o = Weibchen = Rogner.
1.1 Die äußere Gestalt

1.1.1 Körperformen

Die Körperform der Fischarten ist nach ihrer Lebensweise recht unterschiedlich: Fische, die schnell und ausdauernd schwimmen, in stärkerer Strömung stehen oder plötzlich auf einen Beutefisch zustoßen, haben die Form eines Torpedos oder einer Spindel (Salmonidenarten wie Lachs, Forellen, Saiblinge, Huchen, Äschen) oder eines Pfeiles, wie etwa beim Hecht. Diese Formen bieten wenig Widerstand gegen das Wasser, das bekanntlich dichter ist als die Luft und bei einer Bewegung den Fisch stärker bremst. Dasselbe trifft für lang gestreckte Weißfischarten zu wie z.B. Rapfen (Schied), Aitel (Döbel), Hasel, Barbe, Lauben u.a. sowie für die im Meer lebenden Makrelen. – Fischarten, die am Ufer und im Kraut leben, sind hochrückiger wie Karpfen, Blei (Brachsen), Karausche oder seitlich abgeplattet wie Rotauge (Plötze), Rotfeder u.a. "Bodenfischarten", die am Grund des Gewässers leben, haben einen abgeplatteten Kopf wie Wels (Waller) oder Keulenform wie Mühlkoppe oder Schlangenform wie Aal, Rutte (Trüsche) oder sind tellerförmig flach wie Scholle und Flunder. Diese Plattfische nehmen nach einem Jugendstadium mit normaler Haltung erst später eine ständige Seitenlage auf dem Gewässerboden und beim Schwimmen ein, und das Auge der unteren Seite ist auf die obere Seite gewandert.

Weitere Körperformen sind im Teil 2 der Fischkunde behandelt.
1.1.2 Gliederung des Fischkörpers

Der Körper des Fisches besteht aus 3 Partien: Kopf, Rumpf und Schwanz. Der Kopf endet mit dem hinteren Rand der beweglichen Kiemendeckel, der Rumpf mit dem bauchseitigen After und dem unmittelbar dahinter liegenden Ausgang des Harnleiters vor der Afterflosse und der Schwanz mit der für die Fortbewegung wichtigen Schwanzflosse. – Die Übergänge zwischen diesen 3 Teilen sind ohne Absätze und nicht besonders markiert, um die Stromlinienform nicht zu stören.
1.1.3 Die Fischhaut

Schleimzellen und Schuppen

Die Körperdecke besteht bei allen Wirbe

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