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Hundeerziehung Sozialisierung, Ausbildung, Problemlösung von Winkler, Sabine (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 05.10.2017
  • Verlag: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
eBook (ePUB)
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Hundeerziehung

Jeder Hundehalter möchte einen gut erzogenen Hund - jeder Hund möchte einen souveränen Halter. Verhaltensexpertin Sabine Winkler zeigt einfach und anschaulich, wie die erfolgreiche Grunderziehung des Hundes funktioniert. Ihr Basis-Ratgeber informiert über alle wichtigen Aspekte des Themas auf einen Blick - von der Stubenreinheit über das Alleinbleiben bis hin zur Grunderziehung. Mit dem 8-Wochen-Programm klappt die Erziehung bei jedem Hund. Das Plus zum Buch: Die Kosmos-Infoline - der persönliche Rat von der Autorin Sabine Winkler.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 136
    Erscheinungsdatum: 05.10.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783440158753
    Verlag: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
    Größe: 65494kBytes
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Hundeerziehung

BELOHNUNG VON VERHALTEN

Eine Belohnung muss Ihrem Hund gefallen, nicht Ihnen. Und die Belohnung muss auch zu seiner momentanen Stimmung passen. Sie kann spektakulär und aufregend sein oder leise und beruhigend.

Wenn Ihr Hund gern gestreichelt wird, heißt das nicht unbedingt, dass er sich dafür auch aus dem Spiel mit einem anderen Hund abrufen lässt. Spiel oder Leckerchen funktionieren in einer solchen Situation besser. Eine Streicheleinheit wiederum ist die passende Belohnung, wenn Ihr Hund beispielsweise im Restaurant ruhig unter dem Tisch liegt. Futter oder Spielzeug würden ihn jetzt vielleicht zu sehr aktivieren.
BELOHNUNG ODER BESTECHUNG

Merkwürdigerweise denken viele Hundehalter bei Leckerchen, anders als bei Spielbelohnung, sofort an Bestechung. Häufige Argumente gegen das Training mit Futter:

"Der Hund gehorcht nur, wenn ich ein Leckerchen in der Hand habe."

Falls man zu Beginn der Ausbildung Leckerchen als Lockmittel verwendet (z. B. indem man dem Hund eines zeigt, damit er herankommt), muss man das im weiteren Verlauf der Ausbildung wieder abbauen, sonst bleibt es bei unbefriedigenden Halbheiten.

"Ich kann doch nicht ewig mit Fleischwurst in der Tasche herumlaufen!"

Brauchen Sie auch gar nicht! Am Anfang des Trainings ist es tatsächlich effektiver, wenn der Hund für jede richtige Reaktion ein Leckerchen bekommt. Und Sie brauchen eventuell mal besonders attraktive Leckerchen. Aber später können Sie die Leckerchen zum großen Teil durch andere Belohnungen ersetzen, wenn Ihnen das wichtig ist.

"Wenn ich Leckerchen dabei habe, bettelt mein Hund nur noch und ist völlig abgelenkt. "

Freuen Sie sich, Sie haben einen leicht zu motivierenden Hund! Sobald er erst einmal begriffen hat, dass er die Leckerchen nicht fürs Hochspringen und Stupsen bekommt, sondern nur für Wohlverhalten, wird er ebenso eifrig gehorchen, wie er anfangs gebettelt hat. Sie müssen nur konsequent sein und ein wenig Geduld mit ihm haben.

"Nachbars Struppi (oder: der Hund von Trainer XY) gehorcht auch ohne Leckerchen! "

Zwar gibt es tatsächlich Hunde, die ganz ohne Futterbelohnung, nur für Lob, "funktionieren". Aber nur allzu oft sind diese vor allem mit Zwang und Einschüchterung ausgebildet worden. Unter diesen Umständen ist das Lob ein Sicherheitssignal, über das der Hund sich vor allem deswegen "freut", weil es bedeutet, dass er im Moment keine Strafe zu befürchten hat.
SPIEL, STREICHELN ODER LECKERCHEN?

Fragen Sie vor allem Ihren Hund! Spielzeug bzw. mit dem Hund herumtollen ist für viele Hunde eine starke Belohnung und eignet sich für aktive Tätigkeiten wie z. B. Kommen auf Ruf. Aber Spiel unterbricht das Training relativ lange und man muss es steuern, damit der Hund nicht allzu aufgeregt wird. Das ist nicht nur wichtig, damit er nicht grob wird, sondern auch, weil allzu große Erregung sich nachteilig auf den Lernerfolg auswirkt.

Futterbelohnung ist in der Regel einfach zu handhaben. Sie eignet sich vor allem fürs Üben in konzentrierter Stimmung und ermöglicht viele Wiederholungen von Übungen in kurzer Zeit, sodass sie sich für gezielte Trainingseinheiten anbietet. Auch ist es meist leichter, einen weniger verfressenen Hund doch noch dazu zu bringen, dass er Gefallen an Leckerchen findet, als einen spielunlustigen Hund zum Spielen zu bewegen. Daher ist Futter bei den Übungen in diesem Buch zunächst das Hauptmotivationsmittel.

© Sabine Stuewer/Kosmos

Füttern ist eine soziale Tätigkeit, an der beide Spaß haben.

Zuwendung und Aufmerksamkeit mögen alle Hunde. Dafür reicht oft schon ein herzlicher Blick. Streicheln wirkt vermutlich vor allem durch die entspannende Wir

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