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Hundeschule für Schulhunde Ausbildungsprogramm für Begleithunde in Pädagogik und Therapie von Lambrecht, Beate (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 23.09.2016
  • Verlag: Kynos
eBook (PDF)
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Hundeschule für Schulhunde

Schulhunde als pädagogische Helfer haben in den letzten Jahren enorm an Verbreitung, Akzeptanz und Professionalisierung gewonnen. Was bisher fehlte, war Fachliteratur nicht nur zum Einsatz, sondern gezielt zur Eignung und Ausbildung der Hunde, die im Schulunterricht oder auch zu therapeutischen Zwecken eingesetzt werden sollen. Das Grundlagentraining wird ergänzt durch spezielle Aufgaben für verschiedene Einsatzbereiche sowie Tipps zum Umgang mit besonderen Situationen. Hundefreundliche Ausbildung unter Wahrnehmung möglicher Stress- und Überforderungssignale im Einsatz steht dabei im Vordergrund. Beate Lambrecht ist Mitgründerin des 'Ausbildungszentrums für Tiergestützte Pädagogik' in Bernkastel-Kues. Seit ihrem Studium der Diplompädagogik engagiert sie sich im Bereich Kind und Hund und ist diplomierte Legasthenietrainerin (EÖDL). Sie betreibt seit 2001 ihre eigene Hundeschule 'Kynissimo' in der Eifel, ist Autorin mehrerer Fachartikel und Bücher und bietet unter anderem auch Zertifikatskurse für Hundegestützte Pädagogik an.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 216
    Erscheinungsdatum: 23.09.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783954641253
    Verlag: Kynos
    Größe: 48102 kBytes
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Hundeschule für Schulhunde

Hundgestützte Arbeit

Eine kleine Begriffsklärung

Die positive Wirkung von Tieren und ganz speziell Hunden auf den Menschen wird seit den 1970er Jahren intensiv erforscht und mittlerweile zweifelt kaum jemand mehr daran, dass hundgestützte Maßnahmen sinnvoll sind. Auch andere Tierarten haben sich in der tiergestützten Arbeit etabliert, wie zum Beispiel in der Delfintherapie, im therapeutischen Reiten oder in der Lamatherapie. Es gibt bisher allerdings weder offizielle Berufe im hundgestützten Bereich noch eine geregelte Ausbildung der Hunde.

Inzwischen führen die Bemühungen verschiedener Organisationen und einzelner Personen dazu, dass sich einheitliche Bezeichnungen der einzelnen Einsatzbereiche durchsetzen. Wurde vor rund 20 Jahren noch fast jeder irgendwie therapeutisch oder pädagogisch eingesetzte Hund als "Therapiehund" bezeichnet, gibt es nun ein wesentlich differenzierteres Bild. Es wird danach unterschieden, welche Ausbildung der Hundeführer hat, welche Anforderungen an den Hund gestellt werden und welche Ziele die Maßnahmen haben.
Tiergestützte Therapie

Ein Hund, der in der Theraeingesetzt wird, wird meist als "Therapiehund", "therapeutischer Begleithund" oder "Therapiebegleithund" bezeichnet, und die hundgestützte Therapie wird von einem ausgebildeten Therapeuten ausgeführt. Das kann beispielsweise ein Psychotherapeut, Ergotherapeut oder Physiotherapeut sein. Der Einsatzbereich des Hunist die zielgerichtete therapeusche Arbeit mit Menschen mit schiedenen Beeinträchtigungen. werden relativ viele besondere Anforderungen an ihn gestellt, weshalb er eine fundierte spezifische Ausbildung haben sollte. Ebenso wichtig ist allerdings die tierbezogene Kompetenz und Ausbildung des Therapeuten.
Tiergestützte Pädagogik

In der hundgestützten Pädagogik wird der speziell ausgebildete Hund von einer pädagogischen Fachkraft geführt. Das kann etwa ein Sozialpädagoge, Lehrer, Erzieher oder Diplompädagoge sein. Der Pädagoge setzt den Hund als "Co-Pädagogen" zur Erreichung konkreter pädagogischer Ziele in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen ein. Ebenso wie der Therapeut benötigt der Pädagoge tierbezogene Kompetenz und sollte kynologisch geschult sein.

Je nach Einsatzbereich wird der Hund "pädagogischer Begleithund", "Schulbegleithund", "Schulhund", "Klassenhund" oder - noch spezifischer - "Lesehund" genannt.
Tiergestützte Humanpflege

In der pflegenden und heilenden Arbeit von Krankenpflegern, Altenpflegern oder Heilerziehungspflegern können Hunde ebenfalls sehr erfolgreich eingesetzt werden. Auch hier ist eine spezielle Ausbildung von Hund und Mensch erforderlich, damit das Team für die anspruchsvolle Arbeit mit Menschen mit Pflegebedarf gut vorbereitet und eingeübt ist.

Meines Wissens gibt es noch keinen besonderen Begriff für diese Hunde. So werden sie oft ebenfalls "therapeutischer Begleithund" genannt.
Tiergestützte Förderung

Für hundgestützte Fördermaßnahmen muss der Hund ebenfalls eine spezifische Ausbildung haben, während der Hundeführer kein Pädagoge, Therapeut oder Pfleger sein muss, aber eine Schulung im Bereich tiergestützter Arbeit gemacht haben sollte. Er arbeitet zusammen mit dem Pädagogen / Therapeuten auf ein Förderziel hin.

Hier können die Hunde "pädagogische / therapeutische Begleithunde" genannt werden; es gibt aber ebenfalls keine besondere Bezeichnung, die sie von den oben genannten abgrenzt.
Tiergestützte Aktivitäten

Für hundgestützte Aktivitäten brauchen weder Hund noch Hundeführer eine spezielle Ausbildung. Das Tier sollte natürlich bestimmten Wesensanforderungen für diesen besonderen Einsatz entsprechen. Diese Aktivitäten sind nicht direkt zielgerichtet, sondern sollen Freude vermitteln und das allgemeine Wohlbefinden steigern.

Oft werden die Hunde hier "Besuchshunde" genannt.

Es gibt immer mehr und auch sehr individuelle Angebote in diesem Be

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