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Katzen-Kindergarten von Schroll, Sabine (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 24.03.2017
  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
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Katzen-Kindergarten

Katzen erziehen - das geht doch nicht! Und überhaupt - Katzen sind keine kleinen Hunde, wofür brauchen sie denn Erziehung? Katzen machen doch sowieso, was sie wollen ... Die menschlichen Ansprüche an die Katze als Gefährte und emotionale Bereicherung des eigenen Lebens nehmen zu, während gleichzeitig die Freiheiten der Katze durch die Wohnungshaltung immer geringer werden. Erziehung schafft die dringend notwendige gemeinsame Verständigungsebene zwischen Mensch und Katze, aus der sich eine ganz neue Dimension in der Beziehung entwickelt. Mit wissenschaftlich fundierten Techniken, einfach verpackt in lustige Lernspiele ist der Katzen- Kindergarten ein spannender Weg, Katzen die wichtigsten Dinge für das ganze Leben beizubringen.

Tierärztin Sabine Schroll ist seit über zwölf Jahren in der Kleintierpraxis tätig. Neben der allgemeinmedizinischen Betreuung beschäftigt sie sich mit der Therapie von Katzen (und Hunden) mit psychischen Störungen und berät deren Besitzer. Seit fast zwanzig Jahren lebt sie mit mehreren eigenen Katzen zusammen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 232
    Erscheinungsdatum: 24.03.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783743125780
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 14593kBytes
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Katzen-Kindergarten

Was bedeutet erziehen überhaupt?

Einer der Gründe, warum Katzen üblicherweise als unerziehbar angesehen werden, ist ein Bild, das aus der Hundeerziehung kommt und dort leider immer noch vielfach zu sehen ist: ein straffes Halsband, ein fester Leinenruck und mit viel Drill und Druck wird irgendwann der erzogene Hund daraus, der sofort alle Befehle ohne Wenn und Aber gehorsam befolgt. Aber selbst wenn man glücklicherweise Hundeerziehung nicht mehr so militärisch zackig betrachtet, die Vorstellung mit einer planvollen Strategie eine Katze zu erziehen, ist seltsam und unvertraut, so dass die Erziehung einer Katze von vornherein als unsinnig und völlig unmöglich angesehen wird. Die Katze soll sich frei und unabhängig entwickeln und weitgehend machen dürfen, was sie möchte - es sei denn, wir finden es störend. Doch all das hat mit Erziehung im eigentlichen Sinne - wenn überhaupt - nur ganz am Rande zu tun!

Vielleicht liegt es ja gar nicht an der Katze, sondern an der Art wie und als was Erziehung ganz allgemein angesehen und durchgeführt wird, dass Katzen immer noch als unerziehbar gelten? Oder vielleicht liegt es einfach daran, dass das Hauptaugenmerk bei der Katzenerziehung viel zu oft darauf liegt, dass sie etwas nicht machen soll ... und das herkömmliche dagegen eingesetzte Erziehungsmittel ist für die Katze unverständliche Strafe.

Zunächst einmal ist es spannend, sich überhaupt die Herkunft und den tieferen Wortsinn von Erziehung und erziehen in verschiedenen Sprachen genauer anzusehen. Aus etymologischer Sicht hängt erziehen im Lateinischen educare - (er-)nähren mit educere - herausführen zusammen. Im übertragenen Sinne kann man erziehen also als herausführen und füttern - auch mit Wissen - betrachten. In educare ist auch noch das englische to care zu finden - sich um jemanden zu kümmern, zu sorgen oder auch pflegen.

Alles in allem hat erziehen in diesem buchstäblichen Sinne nichts, aber schon rein gar nichts mit Dressur, Drill oder Druck zu tun!
Erziehung kommt von ziehen - und nicht von drücken!

Und nach diesem Grundsatz kann man Katzen - wie im Übrigen auch andere Tiere - sehr gut und vor allem höchst erfolgreich erziehen. Der erste Schritt zur erfolgreichen Katzenerziehung ist somit, sich von dieser beengenden Vorstellung des uneingeschränkten Gehorsams auch in Bezug auf das Nichttun zu verabschieden und sich ein neues, viel umfassenderes Bild von gut erzogen zu erschaffen. In diesem Bild von Erziehung geht es um Lernen und Lehren, um Informationen vermitteln und verstehen, und um Sicherheit und sich kümmern. Das Ziel einer solchen Katzenerziehung ist es, ihr - und uns - mehr Fähigkeiten an die Hand zu geben, besser miteinander zu kommunizieren. Katzen können auf diesem Weg lernen, unseren menschlichen Alltag, in den sie so eng eingebunden sind, leichter zu verstehen. Sie soll einer Katze die Möglichkeit geben, mit den menschlichen Forderungen und Ansprüchen des Alltags, der Pflege, Fürsorge und medizinischen Versorgung umzugehen oder sie wenigstens mit möglichst geringem Stress zu ertragen. Erziehung soll einer Katze mehr psychische Robustheit und Flexibilität geben - auch weil sie sich dabei auf zuverlässigere Informationen vom Menschen beziehen kann. Diese Art von Erziehung soll eine Basis für das Verständnis zwischen zwei so unterschiedlichen Arten wie dem Menschen und der Katze schaffen - und zwar zum beiderseitigen Vorteil.
Warum sollte man Katzen erziehen?

Mit dieser anderen Betrachtungsweise wird langsam klar, dass es durchaus sehr sinnvoll - und auch möglich sein kann - Katzen zu erziehen. Genaugenommen erfahren beinahe alle Katzen eine grundlegende Erziehung, wenn auch nicht alle in gezielter und aktiver Form durch den Menschen.

Es spricht im Grunde genommen gar nichts dagegen, Katzen so zu belassen, wie ihre Katzenmutter sie erzogen hat, wäre d

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