text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Mit dem Hund gemeinsam unterwegs Vom entspannten Spaziergang bis zum Restaurantbesuch von Nau, Martina (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.01.2011
  • Verlag: Cadmos Verlag
eBook (ePUB)
6,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Mit dem Hund gemeinsam unterwegs

Dieses Buch vermittelt dem Leser, wie er seinen Hund zu einem angenehmen Begleiter erzieht, den man überall mit hinnehmen kann. Es erklärt, was es zu beachten gilt, wenn man mit seinem Hund in Wald und Feld, in der Stadt unterwegs ist oder in einem Restaurant oder in einem anderen Haus zu Gast ist. Die Autorin gibt viele wertvolle Erziehungstipps, erklärt wichtige Benimmregeln und zeigt den Lesern den Weg zu einem unkomplizierten und angenehmen vierbeinigen Begleiter. Auch ein Hund muss sich benehmen. Dies kann er aber nur, wenn es ihm sein Mensch beibringt. An der Leine ziehen, Leinenaggression, Rüpeleien gegenüber Hunden und Menschen, Anknurren von Kindern und Fortlaufen sind nur die häufigsten und auffallendsten Probleme, wenn man mit seinem Hund unterwegs ist. Das alles muss jedoch nicht sein. Wie man aus ahnungslosen Junghunden oder älteren Hunden mit unrettbar unmöglichem Benehmen angenehme Zeitgenossen und Begleiter macht, das erklärt dieses Buch. Es nimmt sich all den Problemen an, die man mit Hunden haben kann, wenn man mit ihnen unterwegs ist: Ängste, Aggression gegenüber Menschen und Hunden, rüpelhaftes Spiel, Ungehorsam, übermäßigem Markieren usw. Ein zweiter Schwerpunkt wird auf das Thema Etikette gelegt. Hierbei geht es nicht darum, dem Hundehalter mit erhobenem Zeigefinger zu zeigen, was er darf und was nicht, sondern begründete Tipps bezüglich des Verhaltens gegenüber Mitmenschen und anderen Hunden zu geben. Nicht zuletzt soll der Leser eine Reihe Vorschläge bekommen, wie er seinen Hund unterwegs sinnvoll trainieren und beschäftigen kann. Hier geht es darum, den Hund zu einer freudigen Zusammenarbeit zu motivieren und immer interessanter zu sein als die Umwelt, vor allem interessanter als andere Hunde. Martina Nau lebt mit ihren drei Hunden am Niederrhein. Dort führt sie seit vielen Jahren erfolgreich eine eigene Hundeschule, in der sie Erziehungs- und Beschäftigungskurse, Einzeltraining und Antijagdtraining für Familien- und Jagdhunde anbietet. Ihre Bücher und Artikel in Fachzeitschriften entstehen aus der Verbindung von Theorie und Praxis.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 80
    Erscheinungsdatum: 01.01.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783840460074
    Verlag: Cadmos Verlag
    Größe: 1756 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Mit dem Hund gemeinsam unterwegs

Überall steht: Der Hund benötigt seinen täglichen Spaziergang. Irgendwie stimmt das. Und irgendwie auch wieder nicht. Eigentlich benötigt der Hund seinen täglichen Auslauf. Häufig sind jedoch unser Spaziergang und sein Auslauf nicht das Gleiche.

Ein Spazierga ng , das ist das, was wir Menschen machen, wenn wir sinnfrei durch die Gegend laufen. Auslauf ist die Bezeichnung, die der Hund verwenden würde. Ein Auslauf ist nicht sinnfrei. Unser Hund möchte rennen, toben, schnüffeln, jagen, sein Revier kontrollieren, frei sein, sich "auslaufen".

Immer dann, wenn Mensch und Hund es nicht schaffen, den Auslauf-Spaziergang gemeinsam zu gestalten, gibt es Probleme. Wir kennen alle diese Probleme mit dem Gehorsam, mit der Leinenführigkeit, mit Hunderüpeleien und viele andere mehr.

Diese Art von Spaziergängen benötigt der Hund bestimmt nicht. Denn sie bringen nichts als Ärger und demnächst womöglich gesetzlich verordnete lebenslange Leinenpflicht und Stress. Nein, wir wollen das besser machen. Schließlich soll ein Auslauf-Spaziergang allen Spaß machen, nicht nur einem von beiden.

Niemand möchte mehr tragen, als es unbedingt sein muss. Aber so, wie wir unsere Brieftasche oder das Handy mitnehmen, brauchen wir auch einige wenige Dinge für den Hund. Auf jeden Fall sind das Kotbeutel, um Häufchen einzusammeln. Die können ja auch mal an der falschen Stelle abgelegt werden.

Weiter könnte es sein, dass wir mit unserem Hund trainieren oder ihn unterwegs beschäftigen möchten, vielleicht auch müssen. Ein kleines Lieblingsspielzeug, einige Leckerchen und eventuell die Pfeife sollten wir ebenfalls einpacken.

Und nicht zuletzt brauchen wir neben der kurzen Leine auch immer dann eine etwa acht bis zehn Meter lange Schleppleine, wenn der Hund nicht frei laufen kann oder darf. Bitte erwarten Sie nicht von Ihrem Hund, dass er Ihren Spaziergang genießt und als seinen Auslauf betrachtet, wenn er regelmäßig und lange an einer ein bis zwei Meter kurzen Leine gehen muss. Seien Sie fair und gönnen Sie ihm einen größeren Radius. Gleichzeitig tun Sie sich selbst etwas Gutes damit. Denn die meisten Probleme unterwegs beginnen mit einer zu kurzen Leine.

Ohne Sicherheitsweste wäre Mona hier kaum zu sehen.

Laufen wir in der Dunkelheit, sollten wir unseren Hund zusätzlich sichern. Es gibt unzählige Hundehalsbänder, die blinken, leuchten oder reflektieren, außerdem Sicherheitswesten, mit denen der Hund am besten zu sehen ist.

Haben Sie das auch schon beobachtet? Es gibt Hunde, die benehmen sich sehr gut, obwohl ihre Menschen rücksichtslos sind. Andere Hunde benehmen sich ausgesprochen schlecht, obwohl ihre Menschen sich nett und verständig zeigen. Im ersten Fall hat der Hund gelernt, auf die Bedürfnisse seines anspruchsvollen Menschen Rücksicht zu nehmen; im zweiten Fall hat der Hund gelernt, dass sein Mensch auf ihn Rücksicht nimmt.

Interessant aber finde ich, dass sich das Benehmen von Mensch und Hund manchmal auch spiegelt: Entweder benehmen sich beide gut oder keiner kennt Takt und Höflichkeit. Dabei könnte es so einfach sein, wenn alle Mitmenschen ein Mindestmaß an Rücksichtnahme zeigten. Es haben sich einige Regeln etabliert, die unser aller Zusammenleben leichter und schöner machen, wenn wir mit dem Hund unterwegs sind.

Egal, ob Ihnen ein Hundebesitzer oder Nichthundebesitzer entgegenkommt, egal, ob er sich nett verhält, ängstlich ist oder sich sogar aufregt: Mit Höflichkeit umschiffen Sie jede Streitigkeit.

Und was macht einen höflichen Hund aus? Ein höflicher Hund ist nur höflich, weil er gut erzogen ist. In einem Hunderudel erledigen das die älteren Hunde, in einer Mensch-Hund-Familie erledigt das der Mensch.

Ein höflicher Hund ...

... stürzt sich nicht einfach auf jeden entgegenkommenden Hund, sondern nähert sich in normalem Tempo. Sieht Ihr Hu

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen