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Schatzsucher, Sondengänger und Hobbyarchäologen Auf den Pfaden der Geschichte von Franke, Walter (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 14.01.2016
  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
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Schatzsucher, Sondengänger und Hobbyarchäologen

Ein Sachbuch für Hobbyarchäologen und Geländebegeher mit Metalldetektoren. Das Buch nimmt den/die Leser/in mit in die Geschichte und zeigt manche neue Betrachtungsweise. Was hat der Fundort der Himmelsscheibe mit den 'geomantischen Linien' zu tun, was steht hinter dem Begriff 'alah-Ort', wo versteckten die Raubritter ihre Beute, wie verwendet man Karte, Kompass, GPS und Richtkreis, wie ermittelt man die Fundortkoordinate, wie sieht ein Fundzettel aus, welche rechtlichen Hürden gibt es, und, und...? Eine Fülle von Fragestellungen bieten Raum für neue Forschungen, wie z. B. nach dem 'Masterplan' des Tiberius, der Provinz 'Germania Magna', nach Raubritter- und Familienschätzen oder nach 'verteufelten' Kultplätzen. Helfen Sie mit, die Lücken der Geschichte zu schließen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 176
    Erscheinungsdatum: 14.01.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783739275215
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 6585kBytes
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Schatzsucher, Sondengänger und Hobbyarchäologen

Die Nachforschung

Nachforschung nennt man den praktischen Teil der Suche nach archäologischen Funden und Schätzen. Sondengänger treibt aber nicht nur die Suche nach Funden in die Natur, sondern sie betreiben ihr Hobby Metallsuche auch, um sich in der Natur aufzuhalten, um "abzuschalten", den Stress abzubauen und den Kopf freizubekommen.

Zählen Sie zu dieser Personengruppe, dann begleiten Sie mich auf eine Reise in die Geschichte unserer Heimat. Sind Sie ein Mensch, der gerne in der Natur ist? Der mit offenen Augen durch Wald und Feld wandert? Der an manchen Stellen etwas verweilt, um die Stille und die Stimmung an diesen Orten in sich aufzunehmen? Der in die Vergangenheit lauscht und sich mit lebhafter Phantasie vorstellt, wer schon alles an genau dieser Stelle gestanden hat? Wenn ja, werden Sie schon oft überlegt haben, wie es dort früher einmal ausgesehen hat. Unsere Heimat hat in dieser Beziehung schon einiges zu bieten.

Auf dem freien Feld sind sie heute schon längst verschwunden, eingeebnet und hinweggepflügt, aber im Wald stehen wir oft unvermittelt vor den ältesten Zeugen unserer Vergangenheit, den Hügelgräbern.

Was waren das für Menschen, die hier ihre Toten bestatteten? Die Erbauer der Hügelgräber, man nennt sie auch "Tumulus-Leute", lebten vor circa 4 000 Jahren in unserem Land und so alt sind auch ihre Hügelgräber. Es ist schon erstaunlich, wie diese frühsten Bauwerke unserer Vorfahren die Jahrtausende überdauert haben. Langsam drängten die ersten indogermanischen Stämme, vermutlich aus den Steppengebieten des osteuropäisch-asiatischen Grenzraumes kommend, nach Mitteleuropa und Skandinavien.

Diese nach Europa eingewanderten Indogermanen assimilierten sich hier mit den bäuerlichen Tumulus-Leuten. Das sich hieraus ergebende Volk waren die Gallier, oder auf Deutsch die Kelten. Auch sie haben uns Bauwerke hinterlassen. Auch sie begruben ihre Toten in Hügelgräbern, aber es gibt noch mehr keltische Bauwerke. Das geübte Auge kann auch heute noch auf etlichen Bergen ihre Fliehburgen erkennen. Diese Fliehburgen bestanden aus einem oder mehreren sogenannten Ringwällen.

Heute sehen sie aus wie eine lose Aufschüttung von Steinen oder wie ein Steinwall, aber zur damaligen Zeit waren diese Steine mit Holzpfosten eingefasst. Sehr schöne Ringwallanlagen befinden sich auf dem Altkönig im Taunus/Hessen, auf dem Dünsberg bei Gießen/Hessen, auf dem Donnersberg an der Glan/ Rheinland-Pfalz oder der Heuneburg/Baden-Württemberg.

In jedem Gebirgszug unserer Mittelgebirge gibt es mindestens einen Berg, der Altenberg heißt. Auf vielen dieser Berge dürfen wir eine Ringwallanlage oder eine Kultstätte vermuten. Im Gedächtnis unserer Vorfahren wurden die alteingesessenen Kelten nur "die Alten" genannt. Auch die Namen ihrer Wohnplätze wurden mit dem Wort Alten gekennzeichnet. So z. B. Altendiez, Altenstadt, Altenkirchen, Altenhain. (eine interessante Ergänzung dazu, siehe alah, Seite )

Die Bezeichnung Altenstein deutet dagegen auf einen keltischen Kultplatz. Nun kommen wir zu einer Zeit, in der gleichzeitig zwei Völker in unser Land eindrangen, zum einen die Römer, deren Hauptstoßrichtung allerdings zuerst nach Gallien zielte, zum anderen die Germanen, die aus dem skandinavisch-norddeutschen Bereich stammten und mit den Galliern oder Kelten eng verwandt waren. So eng verwandt, dass die Römer sie zuerst auch für Gallier hielten.

In den Aufzeichnungen von Julius Caesar wurde diese neue Volksgruppe erstmals als Germanen bezeichnet. Sie selbst nannten sich nicht so, sondern nach ihren Stammesnamen, z. B. Ambronen, oder Umbronen, Kimbern, Chatten, Matthiaker, um nur ein paar zu nennen. Was Germanen bedeuten soll, ist nicht überliefert. Einige meinen, es heißt "Die Wahren", andere leiten es von dem germanischen Wurfspeer, dem Ger, ab, also die Ger-Männer. Die Hauptsorge der Römer galt nicht dem Namen, sondern den Trägern dieses Namens.

Die Germ

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