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Aerobic mit Handgeräten Unterrichtsreihe in der Jahrgangsstufe 12 von Maras, Verena (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.06.2004
  • Verlag: GRIN Verlag
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Aerobic mit Handgeräten

Examensarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Sport - Sportpädagogik, Didaktik, Note: 1, , Veranstaltung: Zweites Staatsexamen, Sprache: Deutsch, Abstract: Aerobic ist heute durch ganz unterschiedliche Ausprägungsformen gekennzeichnet, die sich aber im Wesentlichen nur durch unterschiedliche Geräte, Trainingsschwerpunkte, Figurtrends und Einflüsse aus anderen Sportarten und Musikrichtungen unterscheiden. Die besondere Rolle von Aerobic in der Fitnesswelt ist unumstritten. Aber auch im Schulsport stellt Aerobic eine enorme Bereicherung dar, weil Jugendliche durch die Musik, ein positives Gruppenerlebnis und Freude an der eigenen Bewegung animiert und motiviert werden können. Mit der vorliegenden Arbeit möchte ich zeigen, dass es sowohl möglich als auch sinnvoll ist den anhaltenden Trend Aerobic in den Sportunterricht der Schulen zu holen und mit bekannten Handgeräten der rhythmischen Sportgymnastik zu verbinden. Durch die Verknüpfung von rhythmisch-tänzerischer Gymnastik (mit Handgeräten) mit der funktionellen Aerobic sollen die Schülerinnen animiert werden ihre Bewegungen in Einklang mit dem Handgerät und der Musik zu bringen. Darin sehe ich eine Chance, die aus der Mode geratenen klassischen Handgeräte für die Schülerinnen wieder attraktiv zu machen und auch gleichzeitig den kreativen Gestaltungsaspekt sowie die gesundheitsförderliche Fitnesskomponente mit einzubeziehen. Über die Fitness- und Gesundheitsperspektive lässt sich für die Heranwachsenden eine Sinngebung erfahren, die eine intrinsische Motivation bewirken und sie zu lebenslangem Sport treiben animieren kann. Des Weiteren bietet die Einheit Aerobic mit Handgeräten die Möglichkeit die Kooperationsfähigkeit sowie die Selbstständigkeit und das Selbstvertrauen der Schülerinnen zu fördern.
Zusammenfassend lassen sich die zentralen Fragestellungen der Arbeit folgendermaßen formulieren: Wie schafft man erfahrungsoffene Lehr-Lernsituationen mit dem Ziel die Selbstständigkeit, die Kooperation und das Selbstvertrauen der Schülerinnen zu fördern? Und wie wird man dem hohen Maß an Selbstständigkeit und Sozialkompetenz der Lerngruppe bei gleichzeitiger Heterogenität der Leistungsvoraussetzungen gerecht? Wie lässt sich eine sinnvolle und effektive Verzahnung von Theorie und Praxis erreichen, die über die Vermittlung spezifischer Kenntnisse die Schülerinnen zur Handlungskompetenz befähigt und zugleich den Aspekt der Bewegungsaktivität berücksichtigt?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 90
    Erscheinungsdatum: 28.06.2004
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783638286633
    Verlag: GRIN Verlag
    Serie: Akademische Schriftenreihe Bd.V26266
    Größe: 10865kBytes
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Aerobic mit Handgeräten

3 Didaktisch – methodische Überlegungen zur Unterrichtsreihe

3.1 Begründung der Themenauswahl

Im letzten Schuljahr unterrichtete ich einen Gymnastik-/Tanzkurs (11.-13. Klasse). Dort habe ich die Erfahrung gemacht, dass kurze Aerobic?, Stepp-Aerobic [11] sowie Tai-Bo-Sequenzen zum Aufwärmen bei den Schülerinnen großen Anklang fanden. Die Verwendung von klassischen Handgeräten erzeugte dagegen bei den meisten Schülerinnen keine große Begeisterung. Auch M eusel und W iegand haben festgestellt, dass die Nachfrage nach Gymnastik mit Handgeräten immer mehr abnimmt und dass sie dadurch auch immer seltener angeboten wird (vgl. M eusel /W iegand 1998, 7).

Meine Intention ist es, die Gymnastik mit Handgeräten aufzufrischen und ihr einen "neuen Schwung" zu geben. Deswegen habe ich mich dazu entschlossen, in diesem Schuljahr eine Einheit anzubieten, die die klassischen Inhalte der rhythmischen Gymnastik (mit Handgeräten) mit einem modernen Fitnesstrend, der Aerobic, verbindet.

Fitnessspezifische Geräte wie z.B. kleine Hanteln, Physio-Bälle oder Rope-Skippings etc. (sie auch Kap. 3.3.2) gehören sehr selten zur Ausstattung von Schulen. Dagegen sind klassische Handgeräte wie Bälle, Stäbe, Keulen, Reifen, Seile und Bänder meist in ausreichender Zahl vorhanden, werden aber leider immer weniger genutzt. Auch dies ist ein Grund dafür, weshalb ich die Durchführung einer Aerobiceinheit mit den klassischen Handgeräten für sehr sinnvoll halte.

Durch die Verknüpfung von rhythmisch-tänzerischer Gymnastik (mit Handgeräten) mit der funktionellen Aerobic sollen die Schülerinnen animiert werden ihre Bewegungen in Einklang mit dem Handgerät und der Musik zu bringen. Darin sehe ich eine Chance die aus der Mode geratenen klassischen Handgeräte für die Schülerinnen wieder attraktiv zu machen und gleichzeitig die gesundheitsförderliche Fitnesskomponente sowie den kreativen Gestaltungsaspekt mit einzubeziehen.

Die Einheit bietet den Schülerinnen die Möglichkeit die Sportart Aerobic kennen zu lernen, ohne dass sie dafür in ein Fitnessstudio eintreten müssen. Sie können Erfahrungen mit dem anhaltenden Trend Aerobic machen und sich eine Meinung zu dieser Sportart bilden oder wenn sie bereits über Aerobicerfahrung verfügen, neue Aspekte kennen lernen und ihre Meinung überprüfen. (vgl. S chwalm 2001, 34).

Im Sinne der Handlungsorientierung sollen die Schülerinnen zum mündigen Umgang mit sich und ihrer Umwelt erzogen werden. Dazu bekommen die Schülerinnen, im Rahmen der von mir angebotenen Bewegungsfelder, theoretisch sowie praktisch einen Einblick in das breite Spektrum der Fitnesssportarten und dort v.a. in den sich ständig weiterentwickelnden Aerobicbereich. Vor dem Hintergrund der Handlungsfähigkeit und damit auch des Bildungs- und Erziehungsauftrages bedeutet dies: Erziehung zum kritischen Umgang mit verbreiteten Formen des Fitnesssports sowie der vermehrten Kommerzialisierung der Fitnesswelt. Die Schülerinnen bekommen die Möglichkeit aus der Vielzahl sportlicher Fitnessangebote sinnvoll auszuwählen und diese in ihre Lebensgestaltung mit einzubauen. (vgl. H km 2002, 10).

Die Durchführung einer Aerobiceinheit in der Schule unterscheidet sich methodisch sowie organisatorisch entscheidend vom Vorgehen im Verein oder in einem Fitnessstudio. Die Sportunterrichtsgestaltung soll selbstständiges Lernen und Arbeiten ermöglichen und im Sinne einer Schülerorientierung den Schülerinnen Entscheidungs-

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