text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Die Kunst, ein guter Trainer zu sein Wie man mit Klienten kommuniziert, um das Beste aus ihnen herauszuholen von Bartholomew, Brett (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 16.04.2018
  • Verlag: riva Verlag
eBook (ePUB)
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Die Kunst, ein guter Trainer zu sein

Die Aufgabe eines Personal Trainers ist es, Menschen auf ihrem Weg zu mehr körperlicher Fitness zu begleiten und das Beste aus ihnen herauszuholen. Dies gelingt jedoch nur, wenn der Trainer individuell auf jeden Klienten eingeht und ihn auch auf psychologischer und emotionaler Ebene dabei unterstützt, sein Ziel zu erreichen. Während sich Trainer intensiv mit Trainingsmethoden beschäftigen, vernachlässigen sie bisher den kommunikativen Aspekt. Dieses Buch schließt diese Lücke, indem es zeigt, wie Sie Klienten erfolgreich begleiten, motivieren und an sich binden können. Sie erfahren, wie Sie positive Beziehungen zu Ihren Klienten aufbauen und ihr Vertrauen gewinnen. Und was genauso wichtig ist: Sie lernen konkrete Strategien kennen, die auf eine Vielzahl von alltäglichen Trainingssituationen und Kliententypen angewendet werden können. Das Resultat ist ein bahnbrechendes Buch, das Trainern die Möglichkeit bietet, nicht nur im Sport, sondern auch darüber hinaus eine Kultur des Erfolgs zu schaffen. Conscious Coaching ist eine Revolution und ihre Zeit ist gekommen. Brett Bartholomew ist Kraft- und Konditionstrainer, Buchautor und Unternehmensgründer. Bis heute arbeitete er mit Athleten aus 23 verschiedenen Sportarten zusammen - vom Nachwuchssportler bis zum Olympioniken, vom Profiboxer bis zum Super-Bowl-Sieger. Zu seinen Kunden zählen außerdem Mitglieder der United States Special Forces. Als Coach, Berater und Redner ist Brett rund um den Globus aktiv.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 304
    Erscheinungsdatum: 16.04.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783959719957
    Verlag: riva Verlag
Weiterlesen weniger lesen

Die Kunst, ein guter Trainer zu sein

Einleitung

Durch Weisheit wird ein Haus gebaut, durch Umsicht gewinnt es Bestand.

Buch der Sprichwörter (Einheitsübersetzung), 24:3

Viel zu lange stellen sich angehende und praktizierende Leistungstrainer schon die Frage: "Welche Bücher oder Artikel soll ich lesen, um mehr über ______ zu erfahren?" Mit ______ meinen sie wissenschaftliche Themen wie Schnelligkeit, Beweglichkeit, Periodisierung, Entwicklung der körpereigenen Energiesysteme, Bewegungsscreening, Plyometrie, Krafttraining, Ernährung und Regeneration. Außer dem Interesse an eher technischem Wissen möchten Trainer erfahren, welche Zertifikate oder Abschlüsse sie erwerben und welche Konferenzen oder Workshops sie besuchen sollten. Alles in allem wollen sie ihre technischen Fertigkeiten verbessern, ihre Kenntnisse auf wissenschaftlicher Basis erweitern, ihren eigenen "Trainingskompass" oder die grundlegenden Prinzipien ihrer Arbeit weiterentwickeln. Wenn sie ihren unstillbaren Appetit auf neues Wissen noch mit einer Hingabe für ihre Sportler oder ihr Team (ein 24-Stunden-Job) verbinden, werden sie von den zur Verfügung stehende Informationen geradezu überrollt.

Genau aus diesem Grund kämpfen wir uns durch unzählige Bücher und Artikel, wir hören Podcasts und horten alle Informationen, die wir finden. Dabei verzichten wir auf Schlaf und vernachlässigen unsere Familien - wir tun Dinge, von denen wir unseren Sportlern immer abraten -, um etwas über die schier unbegrenzten Möglichkeiten, Sportler schneller, stärker und leistungsfähiger zu machen, zu erfahren über die neusten und besten Ansätze der Bewegungsanalyse und der Verletzungsvermeidung, oder wie wir die Ernährung von Athleten und ihre Regenerationsphasen optimieren können. Wenn wir dann endlich Stapel von Büchern durchforstet, Konferenzen besucht und uns ausgetauscht haben, stehen uns theoretisch viele Strategien zur Verfügung, um erfolgreiche Trainingsprogramme zu erarbeiten. Doch sobald es darum geht, mit Menschen umzugehen, sind wir blank. Bitten Sie mal einen Leistungstrainer, Ihnen die Geschichte einer bestimmten Trainingsmethode zu erklären oder diskutieren Sie mit ihm über den Begründer einer speziellen Theorie und er wird Sie stundenlang zutexten. Aber wenn Sie ihn nach den Namen einiger Vordenker in Sachen Einfluss, Kommunikation und menschliche Interaktion fragen oder ihn bitten zu beschreiben, wie alles in unserem Leben, bis hin zu unserer Körpersprache, unsere Mitmenschen beeinflusst, werden Sie wahrscheinlich keine Antwort erhalten. Das ist wirklich bedenklich, denn Sportler sind keine Roboter, sondern Menschen. Und wenn Sie Sportler dazu bringen wollen, physisch voranzukommen, müssen Sie zuerst erreichen, dass sie sich psychisch und emotional entwickeln. Mithilfe der neusten Technologien können wir zwar heute vieles besser messen und organisieren, aber die besten Trainingsprogramme haben nichts mit Technologie zu tun, sondern mit menschlicher Entwicklung. Fazit: Es gibt kein Gerät, das einen Sportler so inspirieren und begeistern kann, wie ein emotional empfindsamer Trainer.

Es ist offensichtlich, dass Trainer (hiermit meine ich in diesem Buch besonders Kraft- und Ausdauertrainer) viele Ressourcen besitzen, um ihr Wissen über physiologisches und physisches Training zu erweitern. Was ihnen jedoch oft abgeht, ist das psychosoziale (oder sogar psychische) Know-how, um mit Sportlern richtig zu kommunizieren und das Beste aus ihnen herauszuholen. Jeden Tag reden Kraft- und Ausdauertrainer mit ihren Sportlern über das richtige Training und die richtige Erholung, aber sie kommunizieren nicht immer in einer Sprache, die die Athleten verstehen oder auf eine Art und Weise, die sie auf einer persönlichen Ebene miteinander verbindet. Aus diesem Grund engagieren sich die Sportler nicht mit der nötigen Intensität, um den größtmöglichen Nutzen aus ihrem Training zu ziehen. Stattdessen stellen sie lieber auf Autopilot,

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen