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Handbuch Badminton Training - Taktik - Wettkampf von Brahms, Bernd-Volker (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 03.04.2012
  • Verlag: Meyer & Meyer
eBook (ePUB)
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Handbuch Badminton

Das Buch ist ein kompaktes Trainingsbuch, das in zwei Teile gegliedert ist. Der erste Teil befasst sich mit der Trainingslehre, der zweite Teil mit Wissenswertem über den Sport und seine Stars. Der Leser erhält somit einen tiefen Einblick in die gesamte Welt des Badmintons. Mit dem 'Handbuch Badminton' wird folglich in mehrfacher Hinsicht Neuland betreten. Trainingslehre und Wissenswertes über Badmintonstars werden kombiniert. Dies geschieht zum Beispiel, indem grundlegende Erläuterungen zur Technik des Badmintonsports mit jeweiligen Tipps von Profis untermauert werden. Das 'Handbuch Badminton' vermittelt nicht nur die Faszination des als asiatisch geltenden Sports, sondern bietet alles Wesentliche des Badmintonsports von A bis Z. Es bildet ein solides Nachschlagewerk, welches ein ambitionierter Badmintonspieler immer wieder gerne zur Hand nehmen wird. Bernd-Volker Brahms, 1969, ist Journalist und schreibt seit 1992 für verschiedene Publikationen wie Badminton Sport, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Der Tagesspiegel, dpa, ZDF-online und andere über den Badmintonsport. Er ist profunder Kenner der internationalen Szene. Bei allen großen Turnieren wie Olympischen Spielen, WM, EM und German Open ist er regelmäßig dabei.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 200
    Erscheinungsdatum: 03.04.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783840333507
    Verlag: Meyer & Meyer
    Größe: 15010 kBytes
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Handbuch Badminton

Abb. 4: Nationalspielerin Juliane Schenk mit Ausrüstung
2 Die Ausrüstung

Nicht zuletzt auf Grund der Verbesserung des Equipments beim Badminton sind heute wesentlich höhere Leistungen im Spitzenbadminton möglich. Diese Entwicklungen beziehen sich vor allem auf den Schläger , die Besaitung und die Bälle . Aber auch die Sportkleidung und die Schuhe wurden den modernen Anforderungen an einen Leistungssport angepasst. Dazu gehören genauso spezielle Schlägerhüllen und Sporttaschen , die den Erfordernissen von Badmintonspielern entsprechen.
2.1 Der Schläger

Während in den 80er Jahren das Gewicht der Schläger noch zwischen 100 g und 130 g lag, so wiegen die guten Rackets heute gerade mal noch etwa 85 g. Trotzdem können die Schläger durchaus mit einer Härte von bis zu 14 kg bespannt werden. Die Bestandteile des Schlägers sind Griff, Schaft, Kopf und Besaitung . In den Anfängen des Badmintonsports bis in die 70er Jahre bestanden Schläger vollständig aus Holz . Damit der Schlägerrahmen sich nicht verzog, wurde dieser nach dem Spiel in einen Spanner eingeklemmt.

Erst mit der Professionalisierung des Sports experimentierten asiatische Firmen mit anderen Materialien als Holz. Zunächst wurden Schaft und Rahmen aus Leichtmetall, Stahl, Aluminium und später aus Carbon-Grafit (Kunstfaser aus verkohltem Erdpech) hergestellt. Dadurch reduzierte sich zum einen das Gewicht, zum anderen erhöhte dies die Stabilität des gesamten Schlägers. Heute werden auch Stoffe wie Glasfasern (Fiberglas) und synthetische Fasern (Boron, Grafit, Kevlar und Magan Beryllium) verwendet. Die Materialien haben einen sehr hohen Zerreißwiderstand und sind wesentlich fester als Stahl - und haben vor allem eine wesentlich höhere Elastizität . Dabei besteht der Schläger nicht mehr aus verschiedenen Teilen, sondern Kopf und Schaft sind bei den hochwertigen Spielgeräten aus einem Stück (One-Piece-Konstruktion).

Die oben genannten Materialien machen die Schläger leichter und bringen eine größere Flexibilität hinein. Insbesondere der elastische Schaft sorgt für den sogenannten Peitscheneffekt . Man hört beim Schlag ein typisches Zischgeräusch . Während ein elastischer Schaft druckvolle Schläge unterstützt und eine noch größere Beschleunigung bewirkt, so ist die Eigenschaft der Flexibilität beim Schlägerkopf eher hinderlich. Die Präzision in den Schlägen geht verloren. Es gilt daher: Je härter der Rahmen ist, desto präziser lässt sich damit schlagen.

Hochwertige Schläger zeichnen sich durch eine geringe Torsion (Verwindungssteifheit des Schafts) aus. Diese wird daran gemessen, inwiefern sich der Schlägerkopf um die Längsachse des Schafts nach links oder rechts drehen lässt. In dem Fall, in dem der Spieler den Ball nicht zentral, sondern am Schlägerrand trifft, kann dieser bei einem Schläger mit geringer Torsion ähnlich gut zurückgebracht werden, wie bei einem Ball, der mittig getroffen wurde.

Eine weitere physikalische Eigenart des Schlägers, die die Spieleigenschaft beeinflusst, ist die Balance . Auf dem Markt gibt es kopf- und grifflastige sowie ausgewogene Schläger . Grundsätzlich bieten kopflastige Schläger eine höhere Beschleunigung beim Smash, während grifflastige Modelle besser geeignet sind für eine defensive Spielweise , weil damit eine größere Präzision in den Schlägen gegeben ist. Ausgewogene Modelle sind ein Kompromiss beider Varianten. Um zu testen , um welche Art von Schläger es sich handelt, muss man den Schläger auf dem Zeigefinger balancieren - und zwar so, dass sich der Zeigefinger in der Mitte am Schaft befindet.

Abb. 5: Isometrische Kopfform

Abb. 6: Runde Kopfform

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