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Qigong - Alternative Heilmethode und neuer Therapieansatz von Kunow, Christian (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 07.02.2014
  • Verlag: Science Factory
eBook (ePUB)
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Qigong - Alternative Heilmethode und neuer Therapieansatz

Fachbuch aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Sport - Sportpädagogik, Didaktik, , Sprache: Deutsch, Abstract: Qigong liegt voll im Trend. Doch was steckt hinter dem Hype? Wird hier unter dem Namen einer uralten chinesischen Tradition lediglich ein neues Wellnesskonzept vermarktet oder hat Qigong ein echtes medizinisches Potenzial? Immer häufiger werden die Meditations-, Konzentrations- und Bewegungsübungen als alternative Heilmethoden und in der Therapie eingesetzt. Dieser Band zeigt die Vielseitigkeit des Qigong - nicht nur als Alternative zur Schulmedizin sondern auch zur Förderung und Erhaltung geistiger und motorischer Fähigkeiten in allen Lebenslagen. Aus dem Inhalt: Qigong mit Senioren Qigong mit geistig behinderten Kindern Das Spiel der Tiere Qigong in der Suchttherapie Lichttherapie und traditionelle chinesische Medizin (TCM)

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 109
    Erscheinungsdatum: 07.02.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783656588757
    Verlag: Science Factory
    Größe: 169kBytes
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Qigong - Alternative Heilmethode und neuer Therapieansatz

Einleitung

Häufig scheint es gefordert die Notwendigkeit von Bewegungs- und Entspannungsverfahren, gerade auch in der Suchttherapie, zu erläutern und zu verteidigen. Das Bewegen ist aber, als fortwährender, sich entfaltender Prozess, zentraler Aspekt des Lebens selbst, so dass über den Sinn und Zweck desselben nicht weiter diskutiert werden müsste (vgl. SCHRÖDINGER 1951, WEINBERG 2004). WEINBERG erläutert, dass es vielmehr wichtiger ist das Bewegen in Hinblick auf dessen Qualität, also dessen Einfluss auf beispielsweise Lebendigkeit, Gesunderhaltung, Lebensgenuss und Freizeitgestaltung, zu untersuchen (ebd. 2004, 186-187).

Nach meiner Erfahrung in der Arbeit mit Suchtmittelabhängigen, stellt das Qigong einen Weg dar, welcher Entwicklung, Sinnfindung und Heilung fördern kann, gerade auch für Menschen mit solchen Problematiken. Dies werde ich in der vorliegenden Arbeit darlegen und begründen.

Einen Schwerpunkt bildet hierfür die Darstellung des, bisher unveröffentlichten, Modells Wilhelm MERTENS' zur Suchtentstehung und den Wirkmechanismen, die das Qigong für betroffenen Menschen bietet. Wilhelm MERTENS ist dipl. Bioingenieur, und seit 20 Jahren Qigong- und Taijiquanlehrer. Er leitet die Schule für "bewegende und berührende Künste" in Hamburg (gemeinsam mit Dr. M. PLÖTZ), ist Vorsitzender des dt. Dachverbandes für Qigong und Taijquan und war mehr als 10 Jahren in der Suchthilfe (bei der Therapiehilfe e.V., Hamburg) als Qigonglehrer tätig. Auch mein Qigonglehrer ist er seit einigen Jahren.

Sein Erklärungsmodell zeichnet sich durch eine positive Wertung des Drogenabhängigen aus. Ursächlich für dessen Erkrankung ist nach MERTENS kein Mangel, sondern eine besondere Sensationsfähigkeit, die allerdings nicht ausreichend bewältigt wird.

Nach der Darlegung des Modells, werde ich es mit Theorien der Krankheits- und Gesundheitsforschung, vor allem dem Salutogenese-Modell und dem Vulnerabilitäts-Stress-Modell, in Beziehung setzen. Zudem stelle ich im Laufe der Arbeit, an verschiedenen Punkten, Bezüge zur Biophotonenforschung und -analyse her. Ihr vitalistischer und quantenphysikalischer Hintergrund lässt lebendige Prozesse unter einem anderen Blickwinkel als die klassische Schul-wissenschaft begreifen. Die Biophotonenanalyse macht Gesundheit und Lebendigkeit messbar und bietet so die Möglichkeit, auch die Einflüsse des Qigong auf den Menschen, unter diesen Gesichtspunkten zu betrachten.

Folgend wende ich mich der eigentlichen Suchtforschung zu, lege Probleme in der Definition des Sucht- und Abhängigkeitsbegriffes dar, um das Phänomen "Sucht" dann aus biochemischer, lerntheoretischer und lebendigkeitstheoretischer Sicht zu skizzieren.

Weiterhin stehen das Qigong und seine möglichen Wirkungen, bezogen auf die zuvor beschriebene Zielgruppe, im Vordergrund. Hierfür führe ich kurz in das Qigong ein und stelle Parallelen zwischen dem traditionell chinesischen Denken und der Biophotonentheorie her. Ich schildere Wirkzusammenhänge, die im Qigong begründet sind, wie das Eintauchen in das Wahrnehmen und Regulationsmöglichkeiten emotionaler und physiologischer Prozesse, sowie Erfahrungen des Einsseins und sinnstiftende Aspekte. Abschließend benenne ich Gefahren und Widerstände, die beim Praktizieren und Vermitteln auftreten können.

Mir ist bewusst, dass der weit gefächerte Charakter dieser Arbeit auf Kosten einer Vertiefung einzelner Themen und Aspekte geht. Da aber MERTENS Modell unveröffentlicht ist und in diesem Bereich noch nicht viele Publikationen zu finden sind, möchte ich zunächst eine Standortbestimmung vornehmen.

Die Biophotonentheorie und ihre Konsequenzen, die immer wieder in diese Publik

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