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Siegerdenken Wie du Blockaden überwindest und immer deine sportliche Bestleistung bringst von Marshall, Simon (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 12.03.2018
  • Verlag: riva Verlag
eBook (ePUB)
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Siegerdenken

Die Psyche ist der beste Freund des Athleten - und zugleich sein größter Feind: Ob im Training oder im Wettkampf, Athleten haben immer wieder mit mentalen Blockaden zu kämpfen. Zweifel am eigenen Körper, Angst vor Verletzungen und vor Versagen oder Minderwertigkeitskomplexe im Vergleich mit anderen Sportlern können die Leistung nachhaltig beeinträchtigen und im Wettkampf zu einem unüberwindbaren Hindernis werden. Dr. Simon Marshall und Lesley Paterson kennen diese Probleme und verraten, wie man die Kontrolle über die eigene Psyche gewinnt, um solche Situationen zu vermeiden. Der Sportpsychologe und die dreimalige Weltmeisterin kombinieren dabei ihre Erfahrung aus Wissenschaft und Wettkampf zu einem innovativen Programm, das negative Gedanken und Gefühle wie 'Ich schaff das nicht', 'Der Druck macht mich fertig' oder 'Die anderen sind viel zäher und härter als ich' an ihren Wurzeln packt und beseitigt. Locker erzählte Anekdoten aus der eigenen Karriere, fundiertes Hintergrundwissen und praktische Übungen helfen dabei, die eigenen Schwächen auszuloten und zu mentaler Stärke zu finden. So wird die Psyche zum besten Trainingspartner, dank dem man im Wettkampf immer die Bestleistung abrufen kann - und gleichzeitig den Spaß am Sport nicht verliert. Dr. Simon Marshall unterstützt als Mentalcoach Sportler dabei, glücklicher und mental stärker zu werden. Er war Professor für Familien- und Präventivmedizin sowie Professor für Sport- und Bewegungspsychologie an Universitäten in San Diego. Zum Thema Bewegungswissenschaft hat er zahlreiche wissenschaftliche Artikel veröffentlicht und als Experte staatliche und wissenschaftliche Institutionen beraten. Aktuell betreut er das BMC Racing Team, ein professionelles Radsportteam, als Leistungspsychologe. Als Ehemann von Lesley Paterson nimmt er mit dem Team SHIT (Supportive Husbands in Training) an Triathlon- und Radsportevents teil. Lesley Paterson ist professionelle Mountainbikerin, dreimalige Weltmeisterin im Offroad-Triathlon, Ironman®- Gewinnerin und Ausdauercoach. Da sie im Laufe ihrer Karriere häufig mit mentalen Blockaden und Rückschlägen zu kämpfen hatte, gründete sie Braveheart Coaching, wo sie Ausdauersportler trainiert und dazu inspiriert, mit Leidenschaft und Mut jedes Hindernis anzugehen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 350
    Erscheinungsdatum: 12.03.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783959719933
    Verlag: riva Verlag
    Größe: 8193 kBytes
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Siegerdenken

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ICH WÜRDE MICH GERNE MEHR WIE EIN SPORTLER FÜHLEN

DAS BESCHÄDIGTE DENKEN ÜBER UNSERE SPORTLERISCHE IDENTITÄT IN ANGRIFF NEHMEN

Wir sehen die Dinge nicht so, wie sie sind, wir sehen sie so, wie wir sind. - ANAÏS NIN

"Erzähl mir etwas über dich als Sportler." Die Antworten von Athleten auf diese einfache Frage würden Sie in helles Erstaunen versetzen. Oberflächlich betrachtet ist diese Frage eine Einladung, um über die Routine und messbaren Aspekte des Sportlerlebens zu sprechen: die Disziplin, in welcher der Sportler antritt, Art und Umfang des Trainings, neueste Ergebnisse, die persönlichen Rekorde und so weiter. Es ist jedoch viel aufschlussreicher, wie die Athleten über sich selbst sprechen - welche Begriffe sie verwenden, was sie als Erstes betonen, was als Zweites und vor allem, was sie gar nicht ansprechen. Hier drei Antworten von verschiedenen Sportlern:

Klar. Ich bin ziemlich gut. Wahrscheinlich wechsle ich bald ins Profilager. Ich habe als Mountainbiker angefangen und habe dort ein paar Jahre lang zur Elite gehört. Das habe ich aber hingeschmissen. Ein Typ, gegen den ich immer Rennen gefahren bin und den ich regelmäßig geschlagen habe, ist zu XTERRA gewechselt und hat sich da direkt ziemlich gut geschlagen. Vielleicht kennst du ihn [nennt den Namen eines Top-Profis bei XTERRA], ich kenne ihn recht gut. Jedenfalls habe ich es deswegen auch bei XTERRA probiert und war richtig schnell erfolgreich. Ich habe im [Rennen X] in meiner Altersklasse gewonnen und den dritten Platz bei den Nationalmeisterschaften geholt. Direkt in meiner ersten Saison habe ich mich für die Weltmeisterschaft qualifiziert. Wüsste nicht, dass das außer mir schon jemand geschafft hat.

Dave, 27, Off-Road-Triathlet

Ich mache olympische Distanz und ab und zu mal einen Ironman 70.3. In den nächsten Jahren möchte ich gerne die Langdistanzen angehen, weil ich das Gefühl habe, dass ich dort mehr erreichen kann. Ich glaube nämlich, dass mir für die Kurzdistanzen einfach die Schnelligkeit fehlt. Ich bin sehr realistisch bei der Einschätzung, wie lange es dauert, um in einer Ironman-Distanz wirklich gut zu werden, aber ich möchte diese Stufe gerne erreichen. Ich bin sehr diszipliniert und habe einen enormen Antrieb. Meine Familie hält mich für etwas verrückt, aber sie versteht, wie sehr ich das alles liebe und kommt zu all meinen Rennen. Und das bedeutet mir viel.

Stephen, 44, Triathlet

Ich weiß nicht, ob ich mich als Athletin bezeichnen würde. Also, ich versuche, eine zu werden. Ich bin nur so endlos langsam. Ich bin wahrscheinlich diejenige, die den anderen im Weg rumsteht. Ich glaube, mir fehlt ein bisschen Selbstvertrauen. Mir macht das echt Spaß, aber ... [lange Pause] ... na ja, wenn ich da zum Beispiel an meine Gruppenläufe denke. Ich hasse es, immer abgehängt zu werden, nicht nur weil ich so langsam bin, sondern auch weil ich mich bei dem Gedanken, dass die anderen auf mich warten müssen, richtig beschissen fühle. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie alle so was denken wie: "Na toll, jetzt müssen wir schon wieder auf die warten." Glaubst du, ich bin ein hoffnungsloser Fall? Arbeitest du nur mit Leuten, die schnell sind?

Katherine, 46, Läuferin

Das sind natürlich nicht die vollständigen Antworten von Dave, Stephen und Katherine, aber bei diesen Auszügen bekommt man schon ein Gespür dafür, wie sie über sich selbst als Sportler denken. Vielleicht können Sie sich sogar mit einem von ihnen identifizieren? Dass sie alle in praktisch jedem Gespräch, das wir mit ihnen führten, eine gleichbleibende Selbstwahrnehmung beibehielten, war ebenfalls sehr aufschlussreich. Dave ließ sich ständig darüber aus, wie toll er sei, Stephen war nachdenklich und realistisch und Katherine kritisierte sich permanent selbst. Man muss natürlich nicht jedes einzelne Wort, das jemand über seine Athletik sagt, auf die Goldwaage legen oder jeder Aussage b

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