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Taping im Sport Soforthilfe bei Schmerzen und Verletzungen von Langendoen, John (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 14.05.2014
  • Verlag: Trias
eBook (PDF)
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Taping im Sport

Das Taping-Wunder! Die bunten Tapes auf Rücken, Armen und Beinen sind nicht mehr wegzudenken: Was im Profi-Sport bei Behandlung von Verletzungen, Schmerzen und Narben gang und gäbe geworden ist, hilft auch beim Freizeitsport. Doch wie legt man die Tapes richtig an - gerade im Akutfall bei einer Verletzung, die den heiß ersehnten Feierabendlauf zu gefährden scheint? Hier findet man die wichtigsten 45 Sport-Tapes von Kopf bis Fuß bei über 100 gängigen Beschwerden - zusätzlich gegliedert nach Sportarten. Jeder Handgriff ist so einfach und klar wie ein Kochrezept und ohne Vorkenntnisse anwendbar. Dazu gibt es viele zusätzliche anatomische Infos und Hilfen aus der Erfahrungs-Schatzkiste eines erfahrenen Sport-Physiotherapeuten. John Langendoen ist Sportphysiotherapeut und Mitinhaber von 'Therapy4U' in Kempten. Seit über 25 Jahren betreut er Leistungssportler bei Olympiaden und Weltmeisterschaften, aber auch viele Hobby-Sportler. John Langendoen ist Sportphysiotherapeut und Mitinhaber von "Therapy4U" in Kempten. Seit über 25 Jahren betreut er Leistungssportler bei Olympiaden und Weltmeisterschaften, aber auch viele Hobby-Sportler.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 248
    Erscheinungsdatum: 14.05.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783830469469
    Verlag: Trias
    Größe: 10075 kBytes
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Taping im Sport

1 Vorbeugen, schneller heilen, besser trainieren

Egal welchen Sport Sie betreiben, ob Sie laufen, mountainbiken, skaten, Fußball spielen, tanzen, klettern oder sich anderweitig betätigen – Tapes können Ihnen dabei helfen. Sie lindern Schmerzen, beugen Verletzungen vor, optimieren das Training, stabilisieren schwache Gelenke und vieles andere mehr. – Und alles völlig ohne Nebenwirkungen!

Aus dem Profi-Sport ist Taping nicht mehr wegzudenken und auch im Hobby- und Vereinsbereich findet es immer mehr Anhänger. Denn man kann kaum etwas falsch machen: Richtig angelegt, spürt man sofort den positiven Effekt. Wenn es dagegen zieht, schmerzt oder wirkungslos ist, stimmt die Tape-Anlage nicht. Dann muss noch einmal neu geklebt werden.

Falls Sie Tapes bisher nur aus der Ferne gesehen haben: Tapes sind selbst klebende Bänder (englisch "tape"), die auf einer Seite eine hautverträgliche dünne Klebeschicht haben und damit direkt auf die Haut geklebt werden. Es gibt sowohl nicht dehnbare als auch elastische Tapes. In diesem Buch geht es überwiegend um elastische Tapes. Wenn wir "Tape" schreiben, meinen wir dehnbares Tape. Nach einer Verletzung kann auch rigides Taping sinnvoll sein, um beispielweise ein geschädigtes Gelenk ruhigzustellen. Dies ist, wenn überhaupt, allerdings meist nur in den ersten Tagen notwendig. Die entsprechenden Tape-Anlagen lernen Sie ebenfalls in diesem Buch kennen. Später ist auch hier elastisches Tape besser, welches so geklebt wird, dass die Verletzungsbewegung nicht mehr möglich ist, alle anderen Gelenkbewegungen aber schon.
1.1 Weniger Schmerz, bessere Beweglichkeit

Ein gutes Beispiel für den Einsatz von elastischem Tape ist die Anlage bei einem verstauchten Knöchel. Nach der Anlage der Tapes kann der Betroffene sofort wieder relativ normal gehen. Denn die schmerzhaften Bewegungsrichtungen lassen sich durch das Taping verhindern. Das betroffene Gelenk erhält eine gezielte Stütze, wodurch das Umknicken vermieden wird. Die schmerzfreien Fußbewegungen beim Laufen werden jedoch nicht behindert. Nach diesem Prinzip lassen sich alle Körperteile tapen, bei denen verletzte Strukturen unterstützt und stabilisiert werden müssen. Mit Taping lässt sich verletztes Gewebe schützen, ohne die erwünschte Beweglichkeit des Körpers einzuschränken.

Ein weiteres gutes Einsatzgebiet für Tapes sind Muskelverspannungen, die beispielsweise durch einseitige oder steigende Belastung im Training entstehen können. Viele Sportler leiden unter schmerzhaften Schulter- oder Rückenmuskelverspannungen. Auch hier gilt wieder das Prinzip, dass die Tapes die schmerzfreie Beweglichkeit vergrößern. In diesem Falle wird mithilfe der Tapes die Muskelspannung so verändert, dass man sich schmerzfreier bewegen kann. Ist es beispielsweise die verkrampfte Rückenmuskulatur, die einen daran hindert, sich schnell und frei zu drehen oder zu strecken, führt das Tapen dazu, dass sich die Muskulatur entspannt. Dieser Effekt ist meist sofort nach der Anlage des Tapes spürbar und messbar. Probiert der Sportler die Problembewegung aus, spürt er nun den Zug des Tapes, jedoch keine Verspannung mehr. Er gewinnt seine Bewegungsfreiheit zurück. Die Verspannungen behindern ihn nicht mehr.

Beim Tapen geht es oft um die Beziehung zwischen Schmerz und Bewegung – also weniger Schmerzen zu verspüren und damit mehr Bewegung zu ermöglichen. Häufig ist es so, dass gezielte Bewegungen die Schmerzen lindern könnten. Jedoch bewegen sich die meisten Menschen, wenn sie Schmerzen haben, eher nicht. Sie halten den betroffenen Körperteil als Schutzmaßnahme still, damit die Schmerzen nicht stärker werden. Es ist aber durchaus empfe

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