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Chronik des südamerikanischen Vereinsfußballs 1950 bis 2000 Die Mannschaften - ihre Erfolge und Spieler; die Nationalspieler; Wechsel ins Ausland; Copa América, Sieger Copa Libertadores und Weltpokal/Toyota-Cup; Teams und Titel 1915 bis 1949 von Becker, Wieland (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 19.06.2015
  • Verlag: Engelsdorfer Verlag
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Chronik des südamerikanischen Vereinsfußballs 1950 bis 2000

Seit den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts ist der südamerikanische Fußball der große Gegenspieler der europäischen Fußball-Nationen. Die ersten Begegnungen auf der internationalen Bühne entschied das kleine Uruguay bei den Turnieren der Olympiaden von 1924 (Paris) und 1928 (Amsterdam) für sich und gewann 1930 den ersten Titel eines Fußballweltmeisters.1958 begann der andauernde Siegeszug Brasiliens (mit 5 WM-Titeln), und auch Argentinien konnte in den siebziger Jahren zweimal den WM-Pokal gewinnen. Mit den zwanziger Jahren begann auch eine dauerhafte "Symbiose" der dominanten Fußball-Kontinente, allerdings in Form einer Einbahnstraße - Hunderte von Akteuren wechselten seither zu den europäischen Top-Vereinen und um die Jahrtausendwende verstärkte sich der Trend, dass südamerikanische Fußballspieler in mehr oder weniger allen europäischen Ligen aktiv wurden und sind. Nach Achtungserfolgen - wie etwa Chile 1962 als WM-Dritter - haben inzwischen Länder wie Chile, Kolumbien, Paraguay und Peru an Spielstärke immens gewonnen, was sich auch in Erfolgen bei der Copa América und im südamerikanischen Vereinspokal, der Copa Libertadores, niederschlägt. Die "Chronik des südamerikanischen Fußballs" dokumentiert die wichtigen, also erfolgreichsten Vereine aller Länder des Subkontinents mit ihren Erfolgen zwischen 1950 und 2000, erfasst alle wichtigen Spieler dieser Vereine in diesem Zeitraum, gibt ein möglichste umfassendes Bild der Auslandswechsel der Spieler sowohl nach Europa als innerhalb der südamerikanischen Ligen. Soweit recherchierbar werden die Spieler der Meistermannschaften vor 1950 dokumentiert. Des Weiteren die Aufstellungen der Sieger-Teams der Copa Libertadores, der Weltpokalfinals (ab 1980 Toyota-Cup). Die Copa-América, mit ihren Turnieren zwischen 1953 und 1999 wird mit allen eingesetzten Akteuren und ihren Vereinen, die in den jeweiligen Nationalteams antraten, präsentiert.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 290
    Erscheinungsdatum: 19.06.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783957448842
    Verlag: Engelsdorfer Verlag
    Größe: 629kBytes
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Chronik des südamerikanischen Vereinsfußballs 1950 bis 2000

Argentinien (Argentina)

1931 wurde in Argentinien der Profi-Fußball eingeführt. Bis 1966 wurde die Landesmeisterschaft in Turnierform oder als Punktspielrunde mit nachfolgenden Finalrunden ausgetragen. Ab 1967 wurden bis 1985 jeweils zwei Championate im Jahr ausgespielt - im Frühjahr die "Metropolitano" und im Herbst die "Nacionale". Ab Herbst 1985 wurde bis zum Frühjahr 1995 nur eine Punktspielrunde im Jahr mit Hin- und Rückspielen durchgeführt, In der Folgezeit kehrte man zum jährlichen Doppel-Championat unter neuen Namen zurück - der "Apertura" (Herbstmeisterschaft) und der "Clausura" Frühjahrsmeisterschaft.

Die Regelung der Abstiege sah vor, dass nicht die Tabellensituation entscheidend war, sondern eine Gesamtbewertung anhand der Platzierungen im Laufe eines Zeitraums von fünf Jahren.

Von 1914 bis 1954 wurde der erste Pokalwettbewerb um die Copa Ibarguren ausgetragen. Bis 1939 spielten die Sieger der beiden stärksten Regionalligen - Buenos Aires und Rosario - um diese Trophäe. Nach der Schaffung einer einheitlichen Nationalliga endete dieser Wettbewerb 1954. Weitere Pokalwettbewerbe gab es mit der Copa Suecia (1958 - 1960) und der Copa Argentina, die allerdings nur 1969 ausgetragen wurde.

In den Jahren 1948 und 1949 kam es zu langwierigen Auseinandersetzungen zwischen Ligaverband und der Spielergewerkschaft FAA. Die Gewerkschaft rief zu Spielerstreiks auf, um erstmals Mindestgehälter für Profis durchzusetzen. Eine Reihe von bekannten Spielern verließen ihre Vereine und gingen ins Ausland. Ein Ziel war Kolumbien, da die dortige neugegründete Profiliga sich vom regulären Verband getrennt hatte und Verträge mit Spielern abschloss, ohne die vorgeschriebene Ablöse zu zahlen, dafür aber gute Gehälter zahlte. Das führte zum Ausschluss Kolumbiens von den internationalen und überregionalen Wettbewerben.
Asociatión Atlética Argentinos Juniors Buenos Aires 1904

Erfolge:

Landesmeister: 1984 (Metropolitano), 1985 (Nacionale)

Copa Libertadores: 1985

Bekannte Spieler vor 1950

St.: Carlos Garavelli - wechselte 1932 zu US Alessandria (Italien), Cataldo Spitale - wechselte 1939 zu AS Rom

50er Jahre

Aufstieg 1956

Spielerkreis Mitte der 50er Jahre

T.: Jorge Madeira, Santiago Luz, Juan Carlos Moreno; V.: Rodolfo Mascarello, Isidro García, Miguel Ángel Vidal , Isidro Garcia, Juan Carlos Valentino, Roque María Ditro; L.: Héctor Pederzoli , Óscar Diestéfano, Orlando Nappe, Alberto Sainz , José Varacka , Ricardo Ramaciotti , Juan Carlos Malazzo, Óscar Raimundo Martín, Alberto López; St.: Pedro Eugenio Calla , José Ángel Carbone, Ricardo Trigilli, Martín Canseco, Martín Estebán Pando, Hugo González, Cuando, Juan Nawaski, Óscar Martín, Mario Ángel Sciarra, Osvaldo Panzutto, Tedeschi

Spielerkreis Ende der 50er Jahre

T.: Santiago Luz, Juan Carlos Moreno; V.: Rodolfo Mascarello, Miguel Ángel Vidál , José García Pérez , Roque María Ditro Tedeschi; L.: Héctor Pederzoli , Alberto Sáinz , José Varacka , Ricardo Ramaciotti , Óscar Diestéfano, Alberto López, Isidoro García - Paraguay, kam vom CA Chacarita Juniors Buenos Aires; St.: Martín Esteban Pando , Pedro Eugenio Callá , Ricardo Trigilli, Juan Nakwaski, José Luis Zuttión, Martín Canseco, Óscar Raimundo Martín, José Ángel Carbone, Osvaldo Panzutto (wechselte zu Independiente Santa Fe), Mario Ángel Sciarra

60er Jahre

Spielerkreis Anfang der 60er Jahre

T.: Juan Carlos Moreno, Osmar Migueluchi; V.: Miguel Ángel Vidal , Alberto Sáinz , José Augustin Mes

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