text.skipToContent text.skipToNavigation

Shotokan Karate Technik - Training - Prüfung. von Grupp, Joachim (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 26.03.2015
  • Verlag: Meyer & Meyer
eBook (PDF)
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Shotokan Karate

Dieses Buch ist eine Hilfestellung für alle Shotokan Karateka, die sich über das Training hinaus intensiv mit ihrer Kampfkunst beschäftigen wollen - ob als Anfänger oder Fortgeschrittener, als Schüler oder Lehrer. Leicht verständlich werden alle Facetten dieser anspruchsvollen Kampfkunst behandelt. Die ausführliche Darstellung der für die Gürtelprüfungen vom Weißgurt bis zum Schwarzgurt relevanten Techniken aus Kihon, Kumite und Kata ist ein kompaktes Angebot für jeden, der seine Leistungen in dieser Kampfsportart verbessern möchte. Aus dem Inhalt: Die Geschichte des Shotokan. Training und Prüfungsvorbereitung. Einführung in die Grundstellungen und -techniken. Das aktuelle Prüfungsprogramm des Deutschen Karate-Verbandes (DKV) in Bildern. Die Katas Heian 1-5, Tekki 1 und Bassai-Dai. Insgesamt über 600 Farbfotos verdeutlichen die Bewegungsabläufe und helfen bei der Verbesserung im Trainingsalltag. Aus dem Inhalt: Die Geschichte des Shotokan. Training und Prüfungsvorbereitung. Einführung in die Grundstellungen und -techniken. Das aktuelle Prüfungsprogramm des Deutschen Karate-Verbandes (DKV) in Bildern. Die Katas Heian 1-5, Tekki 1 und Bassai-Dai. Insgesamt über 600 Farbfotos verdeutlichen die Bewegungsabläufe und helfen bei der Verbesserung im Trainingsalltag. Weißgurt bis Schwarzgurt; Optimale Prüfungsvorbereitung; Viele Trainingstipps.

Joachim Grupp betreibt seit 1976 Karate. Er ist Träger des 5. DAN im Shotokan Karate und Trainer eines Karatevereins in Berlin. Von ihm erschienen im Meyer & Meyer Verlag die Bücher 'Shotokan Karate. Technik, Training, Prüfung', 'Shotokan Karate KATA 1', 'Shotokan Karate KATA 2' und 'Shotokan Karate Kumite'.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 216
    Erscheinungsdatum: 26.03.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783840306006
    Verlag: Meyer & Meyer
    Größe: 6457kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Shotokan Karate

2 PRAXIS

2.1 Karate: Anforderungen und Eigenschaften

2.1.1 Grundanforderungen

Die meisten beginnen mit dem Karatesport, um Selbstverteidigung zu erlernen. Das ist ein legitimes Anliegen und Karate bietet vielfältige Möglichkeiten, dieses Bedürfnis nach Stärkung des Selbstbewusstseins und der Selbstsicherheit - auch im mentalen Bereich - zu stillen. Andere Motive treten dann aber rasch in den Vordergrund: Freude an der Bewegung, an der körperlichen Anstrengung, am persönlichen Fortschritt, an der sich zunehmend einstellenden Harmonie von Körper und Geist, am geselligen Trainieren oder nach sportlichen Erfolgen im Wettkampf. Gerade die ständige Verbesserung der Technik ist nicht in einigen Monaten oder Jahren abgeschlossen, sondern geht weit über das Erreichen des ersten Dans hinaus. Die im Karate erlangte persönliche und körperliche Entwicklung wirkt sich nicht nur im Dojo, sondern auch im Alltag positiv aus.

In Deutschland betreiben weit über 130.000 Menschen Karate, die meisten als Breitensport, und dies, obwohl Karate bislang noch nicht einmal olympische Disziplin ist. Der Grund liegt in der Vielseitigkeit dieser Sportart. Karate ist eines der komplexesten Bewegungssysteme. Abgesehen von den geistigen und persönlichen Anforderungen an den Karateka, trainiert er den Körper in einem sehr ausgewogenen Verhältnis. Umgekehrt setzt diese Sportart auch motorische Grundfähigkeiten voraus. Im Karate wird der gesamte Körper gefordert. Im Gegensatz zu anderen sportlichen Disziplinen kann Karate, physiologisch betrachtet, durchaus als ganzheitlicher Sport gesehen werden. Deshalb kann man Karate bei einer Anpassung der Trainingsschwerpunkte im Laufe der Jahre auch lebensbegleitend bis ins hohe Alter betreiben.

Die konditionellen Grundfähigkeiten setzen sich aus folgenden Faktoren zusammen: Ausdauer, Schnelligkeit, Flexibilität, Koordination und Kraft.
2.1.2 Spezifische Karateeigenschaften

Zu den karatespezifischen Prinzipien treffen die Lehrbücher meist unterschiedliche Aussagen. Kata-Bundestrainer E. Karamitsos (6. Dan Shotokan) definiert in seinem Buch über Karategrundlagen drei Grundsätze, die hier übernommen werden.

Zielgerichtetheit der Technik
Korrekter Einsatz der Hüfte
Anspannung und Entspannung (Kime) 2.1.2.1 Zielgerichtetheit der Technik

Die Effizienz der Technik beruht nicht nur auf einer perfekten Ausführung, sondern vor allem darauf, dass man lernt, sie genau dort zu platzieren, wo sie den Gegner am empfindlichsten trifft. Vitale Punkte oder Atemi-Punkte sind z. B. im Jodanbereich Schläfe, Kinn, Halsschlagadern, Kehlkopf, Nase und Augen. Es trifft den Sachverhalt präziser, von Trefferpunkt zu sprechen, als von Trefferfläche. Durch das Prinzip der Zielgerichtetheit erhalten gerade kleine und schwache Personen die Möglichkeit, Angreifer mit explosiver Schnelligkeit und dem richtigen Technikeinsatz aufzuhalten oder außer Gefecht zu setzen.

Nicht nur im Kumite, sondern bereits im Kihon muss auf die exakten Trefferpunkte geachtet werden. Dabei sollte nicht versäumt werden, dem Karateschüler die Verhältnismäßigkeit einer solchen Zielgerichtetheit nahe zu bringen. Die Verhältnismäßigkeit der Mittel muss auch im Ernstfall oberster Grundsatz bleiben.
2.1.2.2 Einsatz der Hüfte

Der Hüfteinsatz ist im Karate eine zentrale Komponente der Bewegung. Die Rotation der Hüfte überträgt die Bewegungsenergie des Körpers auf die Extremitäten. Durch diese Energieübertragung erhöhen sich Schnelligkeit und Wirkung der Technik. Mit dem Einsatz der Hüfte verlagert sich auch das Hara, der Körperschwerpunkt. Von dort kommt die Energie für die Technik. Wie wir später sehen werden, ist die richtige Stellung, die S

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen

    ALDI life eBooks: Die perfekte App zum Lesen von eBooks.

    Hier finden Sie alle Ihre eBooks und viele praktische Lesefunktionen.